Presseberichte: Leichlinger TV - ATSV Habenhausen

Erstes Heimspiel, erster Sieg

13 Treffer gegen Habenhausen: David Kreckler (Foto: Miserius)
13 Treffer gegen Habenhausen: David Kreckler (Foto: Miserius)

Im ersten Heimspiel konnten die Drittligahandballer des Leichlinger TV den ersten Sieg einfahren. Verdient behauptete sich der Favorit vor rund 270 Zuschauern am Samstagabend gegen den Aufsteiger ATSV Habenhausen mit 32:26 (18:15). Etwas verunsichert durch die Auftaktniederlage taten sich die Hausherren gegen die Fahrstuhlmannschaft, in den vergangenen fünf Jahren gab es für den ATSV drei Aufstiege und zwei Abstiege, noch schwer.
Im Angriff lief es bei den Leichlingern jedoch von Beginn an besser als bei der Torflaute am vergangenen Wochenende in Dormagen. Allein die Chancenverwertung ließ zunächst noch zu wünschen übrig. „Statt direkt mit 5:1 oder 7:2 in Führung zu gehen, haben wir die Hoffnungen von Habenhausen mit zahlreichen Fehlschüssen am Leben erhalten“, ärgerte sich LTV-Trainer Frank Lorenzet.
Hatte sich der LTV den 18:15-Vorsprung zur Pause noch hart erarbeiten müssen, so lief es nach dem Seitenwechsel fast von selbst. Torhüter Mathis Stecken zeigte eine herausragende Leistung zwischen den Pfosten. Der 24-Jährige sorgte mit seinen insgesamt 18 Paraden dafür, dass sich der Gastgeber nun kontinuierlich bis auf ein vorentscheidendes 29:20 (50.) absetzen konnte. In der Schlussphase schaltete der LTV dann etwas zurück, sodass der Gast das Resultat noch etwas freundlicher gestalten konnte.  Im Angriff war es bei den Leichlingern David Kreckler, der die Akzente setzte. Als sicherer Vollstrecker von seiner Außenposition und von der Siebenmeterlinie kam er auf 13 Treffer.

LTV: Stecken, Bungart; Kreckler (13/6), Menzlaff (4), Novickis (3), Hansen (3), Feuchtmann Perez (2), Schulz (2), Hertlein (2), Munkel, Lange, Rachow (alle 1), L. Schulz

Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid

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Erst nervös, dann souverän

Sie begannen nervös, die Pirates. Die Auftaktniederlage in Dormagen noch im Gepäck, wollten die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV am Samstagabend gegen den ATSV Habenhausen aus Bremen direkt für klare Verhältnisse sorgen. Doch daraus wurde (erst mal) nichts. Zwar gelang den Leichlingern am Ende ein deutlicher und verdienter 32:26 (18:15)-Sieg, doch hätten sie von Beginn an den Gegner distanzieren können. Aber zahlreiche vergebene Großchancen – drei direkt in der Auftaktphase – sorgten dafür, „dass uns Habenhausen 25 Minuten lang am Hintern klebte. Erst vier Treffer in Serie kurz vor der Pause haben uns etwas nach vorne gebracht“, stellte LTV-Coach Frank Lorenzet fest. Da sein Team nach dem Seitenwechsel auch die ersten Treffer erzielte, hieß es schnell 20:15; Mitte der zweiten Hälfte war beim 28:20 die Partie entschieden.

Bester Mann am Samstagabend im Trikot der Pirates war neben Keeper Mathis Stecken (19 Paraden) Routinier David Kreckler. Kreckler verwandelte nicht nur alle sechs seinem Team zugesprochenen Siebenmeter, aus dem Feld heraus traf er sieben weitere Male.

Leichlinger TV: Stecken, Bungart; Kreckler (13/6), Menzlaff (4), Novickis (3), Hansen (3), Feuchtmann, (2), Hertlein (2), M. Schulz (2), Lange (1), Rachow (1), L. Schulz

Quelle: Kölner Stadtanzeiger

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Kreckler überragt beim ersten Heimspiel

Nach der Auftaktpleite in Dormagen gewannen die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV ihr zweites Ligaspiel gegen den Aufsteiger ATSV Habenhausen. Beim am Ende relativ deutlichen 32:26 (18:15) zeigten die Pirates ihren Fans zum Saisonauftakt im leider nur spärlich gefüllten Ostermann-Forum allerdings Licht und Schatten. "Es war zu sehen, dass ein Rädchen noch nicht ins andere greift, aber insgesamt war das eine ordentliche Leistung", sagte Trainer-Manager Frank Lorenzet.
Die angesprochenen Probleme waren insbesondere im ersten Durchgang offensichtlich. Da gelang es den Gastgebern nicht, sich deutlicher als zwei Treffer abzusetzen. Als dann auch noch die ein oder andere merkwürdige Schiedsrichterentscheidung zu Ungunsten der Pirates ausfiel, gerieten sie zwischenzeitlich sogar für einige Minuten in Rückstand - ein Umstand, den sie schon im Schlussspurt vor der Pause korrigierten, den Hendrik Rachow eine Sekunde vor dem Seitenwechsel mit dem Treffer zum 18:15 krönte.
Vergessen waren spätestens da die technischen Fehler und unglücklichen Entscheidungen, die Lorenzet später so kommentierte: "Da haben wir dem Gegner Zückerchen hingeworfen und sie haben das dann gut gemacht." Schon im Meisterjahr habe sich Habenhausen als unbequemer Gegner erwiesen, betonte er. Was nichts daran ändert, dass Lorenzet - in der schwächeren Phase seines Teams - merklich unzufrieden war. Und das nicht nur wegen der Unparteiischen, sondern auch wegen seiner Schützlinge.
Die drehten erst nach der Pause auf, deuteten da aber an, dass die "LTV-Torfabrik" trotz der in Dormagen noch eher mageren Ausbeute weiter produziert. Jetzt lief der Ball so flink, dass die Gegner kaum folgen konnten. Nicht selten war David Kreckler der freie Mann, der unverständlicherweise fast durchweg ungedeckt blieb und beinahe nach Belieben traf. So steuerte er neben einer makellosen Strafwurfbilanz (sechs Treffer) auch noch sieben Tore auf dem Feld zum Sieg bei. Mit 13 Erfolgen war er der mit Abstand beste Schütze der Partie.
Gleich von Beginn an durfte Mike Schulz ran, der nach seiner Verletzung bis dahin nur Kurzeinsätze absolviert hatte. Er machte seine Sache dafür recht ordentlich, wobei noch Luft nach oben blieb. Bis auch der zweite Langzeitverletzte wieder einsteigen kann, wird derweil noch etwas Zeit vergehen. In rund vier Wochen wird Markus Bouali zurück erwartet.
Ihr nächstes Spiel bestreiten die Pirates am Samstag in Hagen beim TuS Volmetal, der nach einer klaren Auftaktpleite gegen Ferndorf nun in Korschenbroich gewonnen hat. "Es gibt kein Kanonenfutter in dieser Liga", sagte Lorenzet nach dem eigenen Sieg und auch mit Blick auf Habenhausen. Andererseits ist für den Leichlinger Trainer ein weiterer Erfolg der erklärte Anspruch - und mehr noch. "Ich hoffe, dass das nun der Startschuss war und wir in der Liga richtig ins Rollen kommen", sagte der LTV-Coach.

Leichlinger TV: Stecken, Bungart (bei zwei Siebenmetern) - Hansen (3), Novickis (3), Feuchtmann Perez (2), M. Schulz (2), M. Schulz (2), Hertlein (2), Kreckler (13/6) , Rachow (1), Munkel (1), Lange (1), Menzlaff (3), L. Schulz

Quelle: Rheinische Post

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