Presseberichte: SG Ratingen - Leichlinger TV

Souveräner Auswärtserfolg in Ratingen

Starker Rückhalt: Ante Vukas
Starker Rückhalt: Ante Vukas

Mit einem auch in der Höhe verdienten 37:28 (17:11)-Sieg bei der SG Ratingen haben die Drittligahandballer des Leichlinger TV am Samstagabend die passende Antwort auf die Heimniederlage gegen Schalksmühle-Halver gegeben.
Letztes Wochenende gehörte LTV-Torhüter Ante Vukas gegen seinen zukünftigen Verein noch zu den Enttäuschungen, am Samstag war er herausragender Rückhalt seiner Mannschaft. Aber auch die Abwehr der Leichlinger zeigte sich im Gegensatz zur Vorwoche deutlich stabiler und sicherer in den Zweikämpfen.
Die Ratinger gingen nur zum 1:0 in Führung und musste anschließend dem LTV das Feld überlassen. Der Gast zog auf 5:2 (7.) und 10:5 (13.) davon. Die 17:11-Pausenführung war schon eine kleine Vorentscheidung zugunsten des Favoriten. Der Tabellenletzte, der in der Liga bereits mit dem Rücken zur Wand steht, versuchte mit taktischen Mitteln noch einmal das Ruder herumzureißen. Kurz wackelte der LTV als Ratingen direkt nach dem Seitenwechsel auf 18:16 (35.) verkürzte. Lorenzet nahm eine Auszeit, anschließend stabilisierte sich das Spiel des LTV wieder. Beim 25:19 (43.) war der alte Abstand erneut hergestellt. Ob gegen eine 3:3-, 5:1- oder 6:0-Deckung, die Leichlinger hatten jetzt immer die passende Antwort parat und steuerten einem ungefährdeten Erfolg entgegen. Entsprechend zufrieden war Lorenzet: „Das war sehr ordentlich, wenn wir so weitermachen, können wir die Niederlage gegen Schalksmühle hoffentlich als Ausrutscher abhaken.“

LTV: Vukas, Fuchs; Kreckler (12/4), Lajnef (7), Novickis (5), Lange, Hilger, Hansen (alle 4), Mergner (1), Barwitzki, Zechmeister

Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid
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Mit verbesserter Einstellung zum Sieg

Es war eine gute Woche für den Leichlinger TV: Zuerst gaben die Pirates die Rückkehr von Tim Menzlaff – er stand bereits zwischen 2010 und 2015 beim LTV unter Vertrag - für die nächste Saison bekannt; dann besiegten die Leichlinger die SG Ratingen mit 37:28 (17:11).
Beide Ereignisse kommentierte Frank Lorenzet, Trainer und Manager des LTV, sehr positiv. „Der Kontakt zu Tim ist nie abgebrochen und als sich die Möglichkeit ergab, haben wir ihn angesprochen und sind froh, dass er sich trotz zahlreicher Angebote letztlich für uns entschieden hat. Er wird uns in der Abwehr und Angriff sicher weiterhelfen. Als langjähriger, ehemaliger Spieler und Leichlinger hat er zudem eine hohe Identifikation“.
Zum Erfolg beim Schlusslicht, der bis auf eine kurze Phase zu Beginn der zweiten Hälfte, als Ratingen auf 18:16 heran kam, nie gefährdet war, äußerte sich Lorenzet ebenfalls zufrieden „Das war eine ordentliche Leistung. Wir haben unsere hochkarätigen Chancen fast alle genutzt, die Abwehr stand recht gut; die Einstellung war besser als zuletzt. Dies kann aber nur ein Anfang für uns sein; darauf können wir uns nicht ausruhen“.
Als die Gastgeber auf 16:18 verkürzten, nahm der Coach eine Auszeit, brachte den siebten Feldspieler; kurz darauf bauten Ousse Lajnef und Christian Mergner den Abstand wieder auf vier Treffer aus. Damit war der größte Widerstand des Gegners gebrochen, und die Pirates fuhren den Sieg sicher nach Hause.

Leichlinger TV: Vukas, Fuchs; Kreckler (12/4), Lajnef (7), Novickis (5), Hansen (4), Hilger (4), Lange (4), Mergner (1), Barwitzki, Zechmeister

Quelle: Kölner Stadtanzeiger

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Vukas brilliert, Hilger kündigt Abschied an

Kapitän Tim Hilger nannte es "einen Start-Ziel-Sieg" und auch der sonst chronisch unzufriedene Trainer Frank Lorenzet hatte "nur fünf schlechte Minuten" im Spiel seines Teams zu beklagen. Der deutliche 37:28 -Sieg des Westdeutschen Handballmeisters Leichlinger TV bei der SG Ratingen sorgte bei dem Drittligisten - zumindest für einige Zeit - für zufriedene Protagonisten.
"Wir hatten nur eine kurze Schwächephase", analysierte Hilger. "Ansonsten war das total souverän. Wir waren die um Klassen bessere Mannschaft." In der Tat ließ der LTV beinahe nichts zu, ging in der zweiten Minute in Führung und war von da an weitgehend damit beschäftigt, den Vorsprung auszubauen. "Ratingen hat eben nicht die Qualität wie die SG Langenfeld oder Schalksmühle", betonte der Kapitän. Gegen beide Teams sah der LTV zuletzt deutlich schlechter aus.
So fuhr Leichlingen aber entspannt die Punkte zum Sieg ein - auch, weil der gegen seinen künftigen Verein Schalksmühle noch schwächelnde Keeper Ante Vukas ein "überragendes Spiel" (Hilger) machte und das Torhüterduell mit seinem Ratinger Gegenspieler deutlich gewann.
Auch Außenspieler David Kreckler, der den am Kreuzband verletzten Mike Schulz ersetzte, spielte stark auf. "Alter ist eben relativ", stellte Coach Lorenzet vielsagend fest. Den Vertrag mit dem 34-Jährigen habe man schließlich nicht umsonst verlängert. Bei Zugang Christian Mergner fiel das Urteil des Trainer-Managers hingegen gemischt aus: "Wir haben ihn als Back-Up geholt, nicht für die erste Sieben. Zudem hat er bisher nur Oberliga gespielt. An das Tempo bei uns muss er sich noch gewöhnen." Insgesamt, relativierte Lorenzet, mache Mergner seine Aufgabe aber "ordentlich."
Am kommenden Freitag kommt mit dem TV Korschenbroich der aktuelle Tabellenzwölfte der dritten Liga in das Smidt-Forum Am Hammer (20 Uhr). Eine Mannschaft, die tabellarisch weiter unten steht, aber ähnlich wie die "Pirates" im Niemandsland feststeckt. "Der Kontakt nach vorne ist weg", stellte Hilger fest. Das Ziel sei, "Best of the Rest" zu werden - auch, wenn er den Drittliga-Titel gern verteidigt hätte, wie der Kapitän betont. Die Meisterschaft wird aller Voraussicht nach jedoch Hilgers letzter Triumph als Aktiver sein. Der 32-Jährige wird seine Karriere in Leichlingen nach eigenen Angaben zum Saisonende aus beruflichen Gründen beenden.
"Er wird uns definitiv nicht mehr als vollwertiger Spieler zur Verfügung stehen", bestätigte Lorenzet. Allerdings glaubt der LTV-Trainer nicht an einen hundertprozentigen Ausstieg. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Tim von heute auf morgen nicht mehr zum Training kommt. Er wird unserem Team bestimmt noch hier und da als Reserve zur Verfügung stehen."

LTV: Vukas, Fuchs - Lajnef (7), Hansen (4), Hilger (4), Mergner (1), Lange (4), Kreckler (8/4), Novickis (5), Barwitzki , Zechmeister

Quelle: Rheinische Post

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