Presseberichte: SG Schalksmühle/Halver - Leichlinger TV

Pirates retten sich mir Kraftakt ins Ziel

Erfolgreichster Torschütze: David Hansen

Frank Lorenzet hatte ein knappes Spiel vorausgesagt und sich einen Sieg gewünscht. Voraussage und Wunsch des LTV-Trainers gingen in Erfüllung, die Drittligahandballer des Leichlinger TV gewannen in einer bis zum Abpfiff spannenden Partie am Samstagabend bei der SG Schalksmühle Halver mit 28:27 (13:16).

„Es war ein glücklicher Erfolg, zwischenzeitlich sahen wir schon wie der sichere Verlierer aus.“ Damit meinte Lorenzet die 38. Minute, in der der LTV seinen bereits fünften Siebenmeter vergab und im Gegenzug das 15:21 kassierte.

Der Gast hatte sich bis dahin selbst das Leben schwer gemacht. Immer wieder scheiterten die Leichlinger in aussichtsreicher Wurfposition an ihrem starken Ex-Kollegen Ante Vukas im Tor. So liefen sie direkt einem 0:3- (4.) und 2:6-Rückstand (8.) hinterher. Lorenzet nahm eine Auszeit, anschließend besserte sich das Spiel der Leichlinger etwas. Beim 11:11 (24.) war der Ausgleich geschafft. Auf die Überholspur ging es für den LTV aber nicht. Hintereinander wurden drei Siebenmeter vergeben. Außerdem kassierte Valdas Novickis in der letzten Sekunde vor der Pause eine Zeitstrafe, die SGSH verwandelte den zusätzlich verhängte Strafwurf zur 16:13-Führung.

Die Unterzahl nach dem Wiederanpfiff dauerte für den LTV dann sogar sechs Minuten, da erst Jannes Hertlein (32.) und dann Bastian Munkel (34.) das Schicksal von Novickis teilten und auf die Bank mussten. Schalksmühle nutzte die Gelegenheit, um den Vorsprung auf 20:14 (35.) auszubauen.

Doch der kampfstarke LTV zog sich selbst aus dem Sumpf. Das Tempo im Angriff wurde erhöht und die Abwehr inklusive Torhüter konnte nun einige Ballgewinne verbuchen. Aus dem 15:21-Rückstand wurde eine 23:21-Führung (44.). Anschließend blieb der LTV immer knapp vorne. Der letzte Angriff gehörte dem Gastgeber. Mit einem siebten Feldspieler versuchte Schalksmühle noch einen Punkt zu retten, doch die LTV-Abwehr blieb die verbliebenen 20 Sekunden stabil. paa

LTV: Stecken, Mundhenk; Hansen (8), Novickis (4), M. Schulz (4/1), Menzlaff (3), Rachow (3), Munkel (3/1), Kreckler, Lange, Hertlein (alle 1), Feuchtmann Perez

Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid
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8:0-Lauf - LTV kämpft sich zurück ins Spiel

Der Handball-Drittligist Leichlinger TV hält Kurs auf Platz drei: Weil sich das Team von Trainer-Manager Frank Lorenzet in einem knappen Spiel bei der SG Schalksmühle-Halver mit 28:27 (13:16) durchsetzte, steuern die Blütenstädter geradewegs auf den Rang hinter dem bereits feststehenden Aufsteiger TuS Ferndorf und dem ebenfalls die Liga verlassenden TSV Bayer Dormagen zu. Selbst wenn Leichlingen noch einen Platz verlieren sollte, stünde die Teilnahme am DHB-Pokal fest. In den letzten beiden anstehenden Spielen der Saison hat die Mannschaft ihr Schicksal selbst in der Hand.

Der Sieg gegen die nicht zu unterschätzenden Schalksmühler dürfte nach der enttäuschenden Niederlage zuletzt gegen Ferndorf Balsam auf die Seele der Verantwortlichen sein. Dass es erneut knapp nicht gelang, das Team um den ehemaligen Leichlinger Moritz Barwitzki zu bezwingen, ärgerte die Spieler sichtlich. Dass nun aus einer engen Partie zwei Punkte mit an die Wupper fuhren, spricht für die Qualität, die zweifellos in der Mannschaft vorhanden ist.

"In der ersten Halbzeit sind wir etwas an unserer Wurfquote gescheitert - insbesondere vom Siebenmeter-Punkt", analysierte Torhüter Carsten Mundhenk im Nachgang. Tatsächlich zielte allein Kapitän David Kreckler drei Mal vom Punkt daneben, Spielmacher Valdas Novickis passierte das immerhin einmal. Als Mundhenk Stammtorhüter Mathis Stecken ersetzte und selbstkritisch zugab, "keinen Finger an den Ball" bekommen zu haben, nahm der LTV zur Halbzeit einen Drei-Tore-Rückstand als Hypothek mit in die Pause.

Was dann geschah, spricht für die spielerische und mentale Stärke der Leichlinger. Die Mannschaft begann, sich heranzukämpfen, gab auch nach zwischenzeitlich sechs Toren Rückstand nicht auf und drehte letztlich die Partie. Entscheidend war ein 8:0-Lauf der Gäste. Ein Held des Abends wurde Stecken, der Mundhenk zufolge im zweiten Abschnitt der Partie "extrem stark" gehalten habe. Dass die nicht immer sicheren Schiedsrichter Linksaußen Bastian Munkel kurz vor Schluss etwas übermotiviert gleich zwei Zeitstrafen hintereinander verpassten und Munkel danach nicht wieder aufs Feld durfte, machte die Aufholjagd der Leichlinger Gäste nicht gerade einfacher. 

"Es ging für beide Teams um etwas", sagte Mundhenk. Da freue es ihn natürlich umso mehr, dass die Leichlinger "Pirates" wichtige Punkte sammeln konnten. In der kommenden Woche steht nun das letzte Heimspiel an - ausgerechnet gegen den Lokalrivalen Bergische Panther. "Da wollen wir natürlich den vierten Platz sichern", beschrieb Mundhenk das verbliebene Minimalziel.

Leichlinger TV Stecken, Mundhenk - Rachow (3), Munkel (3/1), Lange (1), Hansen (8), Novickis (4), Feuchtmann, M. Schulz (4/1), Hertlein (1), Menzlaff (3), Kreckler (1).

Quelle: RP online

 








Piraten drehen Spiel noch um


Der Leichlinger TV nahm auch die Hürde im Verfolgerduell bei der SG Schalksmühle/Halver mit einem knappen 28:27 (13:16)-Auswärtserfolg und machte einen grossen Schritt in Richtung Platz drei.

Es war ein merkwürdiges Spiel in Schalksmühle. Der LTV bestimmte die Begegnung, lag aber von Beginn an hinten. Dem 0:3 folgte ein 2:6, dann nutzten die Pirates eine kurze Zeit ihre Vielzahl an Chancen etwas konsequenter, kamen zum 11:11 (24.), um danach im Angriff und auf der Position der Keeper wieder zu viele Fehler zu machen. Nach 34 Minuten führte der Gastgeber mit 19:13.

Taktische Änderungen nahm LTV-Coach Frank Lorenzet nicht vor; er gab lediglich Keeper Mathis Stecken nach seiner zuvor erfolgten Auswechslung eine neue Chance und plötzlich hielt Stecken Bälle. So kam sein Team endlich in den Genuss von Gegenstößen, die bin auch konsequent abgeschlossen wurden. Ein 8:0-Lauf für die Pirates zwischen der 38. und 44. Minute ließ die Partie kippen.

"Wir haben in dieser Phase nichts anders, als vorher gemacht; nur endlich getroffen und hinten hielt Mathis Stecken viele Würfe", wies Lorenzet darauf hin, dass er zum Umschwung direkt nicht sehr viel zu beigetragen hatte. "Letztlich war das egal, auch wenn wir am Ende etwas Glück hatten", so Leichlingens Trainer.

Leichlinger TV: Stecken, Mundhenk; Hansen (8), Novickis (4), Menzlaff (3), Rache (3), Munkel (3/1), Hertlein (1), Kreckler (1), Lange (1), Feuchtmann

Quelle: Ksta
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