Presseberichte: TuS Volmetal - Leichlinger TV

LTV dreht Sechs-Tore-Rückstand in Volmetal

Garanten für den Sieg im Volmetal: Henning Padeken und Ante Vukas (Foto: Jens Kirch)
Garanten für den Sieg im Volmetal: Henning Padeken und Ante Vukas (Foto: Jens Kirch)
Bis zur 40. Spielminute sah der Leichlinger TV wie der sichere Verlierer aus. Eine knappe halbe Stunde später aber jubelte der Handball-Drittligist über seinen dritten Sieg in Serie. Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt drehte der LTV im Auswärtsspiel beim TuS Volmetal einen Sechs-Tore-Rückstand noch zum 26:24 (10:12) - und das obwohl die Gäste zwischenzeitlich ihr "schlechtestes Spiel seit langer Zeit" ablieferten, wie Trainer Frank Lorenzet unzufrieden bilanzierte.
Individuelle Fehler und vergebene Torchancen (unter anderem drei verworfene Siebenmeter) warfen den LTV zurück. Die schwach in die Saison gestarteten Gastgeber verlangten dem Favoriten, der sich vor allem selbst im Weg stand, alles ab. "Das war so schlecht, das ist nicht mehr zu toppen", meinte Lorenzet, der vor allem im eigenen Angriff die größten Schwächen sah. Erst nach einer taktischen Umstellung beim Stand von 13:19 in der 41. Minute kamen die Leichlinger spielerisch und kämpferisch zurück in die Partie. Das Team feierte jede gelungene Aktion, unter anderem auch die starken Paraden von Keeper Ante Vukas, und ackerte sich sprichwörtlich zum Erfolg. "Es gibt Mannschaften, die lassen sich in solchen Situationen hängen. Wir aber nicht", betonte der Coach.
In den kommenden Wochen warten ausnahmslos Topspiele auf den LTV, das erste bereits am kommenden Freitag - wieder auswärts - beim Tabellendritten TSV Bayer Dormagen (20 Uhr). Was seine Zukunft betrifft, stellte der Trainer klar: "Ich habe zu dem ganzen Projekt ,Pirates' eine hohe emotionale Bindung und werde das sicher nicht von heute auf morgen beenden." Seine anhaltenden Überlegungen, das Engagement in Leichlingen zurückzufahren, beschränken sich laut Lorenzet nur auf seinen Trainerjob und nicht auf seine Tätigkeit als Geschäftsführer und Manager.

LTV: Vukas, Fuchs - Lange (2), Hilger (3), Hansen (2), Novickis (4), Lajnef (3), Padeken (4), Schulz (2), Barwitzki (3), Zechmeister, Kreckler (3/1)

Quelle: Rheinische Post
 
---------------------------
 
Fulminanter Endspurt zum Sieg
 
„Ich kann mich nicht erinnern, wann wir im Angriff einmal eine derart schlechte Leistung abgeliefert haben“, war Handballtrainer Frank Lorenzet erschreckt über das was seine Mannschaft am Samstagabend beim TuS Volmetal über weite Strecken in der Offensive veranstaltete. Trotz des Negativrekords von lediglich 26 erzielten Treffern, konnte der LTV am Ende aber dennoch beide Punkte mitnehmen, weil der Gegner eben nur auf 24 Tore kam.Völlig verkorkst war die Anfangsphase bei den Leichlingern. Die Tormaschinerie des LTV, vorher mit einem Durchschnittswert von 34,6 Treffern pro Partie angereist, hatte ordentlich Sand im Getriebe. Bis zur Pause erzielte der Gast lediglich zehn Tore und lag verdient mit 10:12 in Rückstand.
Nach dem Seitenwechsel lief es nicht besser. Zehn Minuten brauchten die Leichlinger für die nächsten drei Torerfolge, der Rückstand war auf 13:19 angewachsen. Der LTV sah zu diesem Zeitpunkt wie der sichere Verlierer aus. Die bisherige Leistung versprach keinerlei Hoffnung auf eine Wende, deshalb krempelte Lorenzet seine komplette Aufstellung um. Spielmacher Valdas Novickis wurde auf die Bank beordert, Tim Hilger wechselte in die Rolle des Regisseurs. Im Zuge dieser Maßnahme kam Henning Padeken im linken Rückraum zum Zuge und Ousse Lajnef auf Linksaußen.
Diese Aufstellung zündete dann endlich im Angriff. Der Gast kam auf 17:19 (46.) heran und ging mit 23:22 (56.) erstmals nach dem 6:5 (12.) wieder in Führung. Volmetal glich durch Thimo Kirsch noch einmal zum 23:23 (57.) aus, wenige Sekunden später kassierte der Torschütze aber eine Zeitstrafe und leitete damit den Niedergang seiner Mannschaft ein. Leichlingen nutzte die Überzahl zur 25:23-Führung und als Novicks 30 Sekunden vor dem Abpfiff das 26:23 erzielte, war der hart erkämpfte Erfolg gesichert. Bedanken konnte der LTV sich bei Torhüter Ante Vukas, der im zweiten Spielabschnitt zehn Bälle parierte. „Das waren zwei ganz wichtige Punkte, denn jetzt wird es für uns knüppelhart. In den nächsten Wochen warten alle Topmannschaften auf uns“, so Lorenzet.
 
LTV: Vukas, Fuchs; Padeken (4), Novickis (4), Barwitzki, Hilger, Lajnef (alle 3), Kreckler (3/1), Lange, Hansen, Schulz (alle 2), Zechmeister
 
Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid

Zurück

Premium Partner

Business Partner