Presseberichte: VfL Gummersbach II - Leichlinger TV

Tadellose Leistung bringt Auswärtssieg

Überragende Leistung und zehn Feldtreffer: LTV-Spielmacher Valdas Novickis
Überragende Leistung und zehn Feldtreffer: LTV-Spielmacher Valdas Novickis

„Das war für uns ein ganz wichtiger Sieg nach einer tadellosen Leistung“, freute sich Leichlingens Drittliga-Trainer Frank Lorenzet nach dem 31:29 (17:14)-Erfolg seiner Mannschaft am Freitagabend bei der Reserve des Erstligisten VfL Gummersbach.
Besondere stolz machte Lorenzet, dass es seinem Team gelungen war, einen VfL zu bezwingen, der gleich fünf Verstärkungen aus der ersten Liga aufgeboten hatte. Doch damit hatte der Coach bereits im Vorfeld gerechnet und seine Spieler unter der Woche entsprechend vorbereitet. Zum ersten Mal begann der LTV in dieser Saison mit einer 5:1-Deckung, hauptsächlich um die Kreise von Gummersbachs Sebastian Schöneseiffen einzuengen. Damit überraschte man den Gegner. Und da zusätzlich Mathis Stecken von Beginn an eine starke Leistung zwischen den Pfosten zeigte, hatte der LTV mit einer funktionierenden Abwehr ein Plus, auf das man sonst bei den Pirates für gewöhnlich nicht setzen kann.
Zudem war im Angriff die Trefferquote hoch und Regisseur Valdas Novickis machte sein bislang bestes Saisonspiel. Nach ausgeglichener Anfangsphase übernahm der LTV ab dem 6:6 (13.) das Kommando und führte nach dem 10:7 (16.) permanent mit drei oder vier Treffern. So ging es auch mit einem 26:22 in die Schlussviertelstunde. Als Lorenzet dann beim Stand von 30:26 (55.) und Unterzahl auf beiden Seiten mit einem zusätzlichen Feldspieler im Angriff die Entscheidung erzwingen wollte, wurde es doch noch einmal spannend. Zweimal konnte Gummersbacher Torhüter Lasse Hasenforter den Ball über das komplette Spielfeld ins leere LTV-Tor befördern und so seine Mannschaft auf 30:28 (58.) heranbringen. 20 Sekunden vor dem Abpfiff gelang dem VfL sogar der Anschlusstreffer. Den letzten Angriff brachte der LTV jedoch besonnen über die Zeit. Mit der Schlusssirene erzielte Mike Schulz den Treffer zum Endstand und zum verdienten Sieg.

LTV: Stecken, Mundhenk; Novickis (10), Kreckler (10/3), Feuchtmann Perez (3), M. Schulz (3), L. Schulz (2), Hansen (2), Menzlaff (1), Rachow, Munkel, Lange, Hertlein


Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid

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Der Erstliga-Auswahl getrotzt

Ein überragender Valdas Novickis, ein starker David Kreckler, ein sehr sicherer Rückhalt Mathis Stecken im Kasten der Pirates und eine saubere Mannschaftsleistung sorgten für den Sieg der Pirates am Freitagabend gegen eine mit fünf Akteuren aus der Bundesliga-Truppe des VfL verstärkte Gummersbachener Auswahl. LTV-Coach Frank Lorenzet überraschte die Oberbergischen mit einer 5:1-Deckung, mit der die Gastgeber ihre Schwierigkeiten hatten. Bis zur 13. Minute verlief die Partie ausgeglichen (6:6), dann setzten sich die Pirates auf 11:7 ab (18.). Überragend in dieser Phase agierte der in der Vorwoche noch sehr schwache Novickis, der innerhalb weniger Minuten vier Treffer erzielte. Diesen Vorsprung, der immer zwischen zwei und vier Treffer betrug, verteidigten die Leichlinger bis in die Schlussphase, in der es dann aber noch mal spannend wurde. Als beide Teams in Unterzahl agierten, versuchte Leichlingen mit der Hereinnahme eines zusätzlichen Feldspielers eine Vorentscheidung zu erzwingen; der Schuss ging aber nach hinten los. Gummersbachs Keeper nutzte nach Fehlwürfen der Pirates zwei Mal die Möglichkeit, das Leder ins verwaiste Tor der Gäste zu befördern und so kam der VfL auf 28:30 heran, anschließend fiel sogar das 29:30. Auszeit Leichlingen. Den letzten Angriff konnte der LTV dann konsequent zu Ende spielen; Mike Schulz traf zum 31:29.
„Das war heute sicher unsere beste Saisonleistung. Phasenweise konnten wir schon in anderen Begegnungen überzeugen; heute stimmte es aber über die ganze Partie hinweg. Mathis Stecken hat einige 100-prozentige des Gegners gehalten; die Abwehr hat sehr gut gearbeitet, das Umschaltverhalten nach vorne und hinten hat geklappt, wir haben sehr wenige Groß-Chancen vergeben; es hat einfach alles gepasst“, konnte Coach Lorenzet mal rundum zufrieden sein.

Leichlinger TV: Stecken, Mundhenk; Novickis (10), Kreckler (10/3), Feuchtmann-Perez (3), M. Schulz (3), L. Schulz (2), Hansen (2), Menzlaff (1), Hertlein, Lange, Munkel. Rachow

Quelle: Kölner Stadtanzeiger

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Die Pirates sind wieder auf Kurs

Der Handball-Drittligist Leichlinger TV bleibt eine sportliche Wundertüte - diesmal im positiven Sinne. Beim souveränen 31:29 (17:14)-Auswärtssieg gegen die Reserve des VfL Gummersbach bewies die Mannschaft von Trainer-Manager Frank Lorenzet, wieso sie von großen Teilen der Ligakonkurrenz gefürchtet wird. Viel wichtiger aber: Der Sieg ist nicht nur das dritte Spiel ohne Niederlage in Serie, sondern deutet nach dem leicht wackeligen Start an, zu was der LTV fähig sein kann.
Dabei war die Rollenverteilung vor der Partie klar: Die Gummersbacher zeigten sich siegessicher und Lorenzet schob die Favoritenrolle breitwillig dem Gegner zu - die Rolle als Außenseiter liegt dem LTV. "Das hat uns motiviert", sagte Rechtsaußen Mike Schulz. Der 26-Jährige bildete gemeinsam mit dem erfahrenen David Kreckler erneut ein gut funktionierendes Gespann auf der rechten Angriffsseite.
Allein Kreckler traf zehn Mal ins Netz und warf drei Siebenmeter sicher ein. "Wir waren fast die ganze Zeit vorne - und die bessere Mannschaft", sagte Schulz und sparte zurecht nicht an Lob, auch für den starken Torhüter Mathis Stecken: "Defensiv war das sehr gut von uns. Mathis hat ein super Spiel gezeigt." Doch auch für Schulz selbst läuft es Schritt für Schritt besser: Nachdem er mit einem Kreuzbandriss vergangene Saison monatelang ausfiel, findet er ins Team. "Gestern lief es gut", bestätigte er. "Aber an die Form vor der Verletzung muss ich erstmal wieder rankommen. Es ist klar, dass man nicht direkt wieder jede Woche zweistellig trifft."
Hörbar zufrieden war auch Lorenzet, der vor der zweiten Mannschaft des Bundesligisten nicht grundlos gewarnt hatte: Drei Verstärkungen aus dem Profikader halfen den Hausherren, darunter Eirik Köpp, der zum erweiterten Kader der norwegischen Nationalelf gehört. "Wir haben sicherlich unser bestes Saisonspiel über 60 Minuten gezeigt", sagte Lorenzet. Neben Stecken lobte der 49-Jährige auch Ex-Nationalspieler Valdas Novickis, der ebenfalls zehnmal traf und zudem als Spielmacher bestach. Stecken habe zudem vor allem "in den entscheidenden Phasen" gut gehalten.
"Wir hatten eine gute Stimmung und Körpersprache. Jeder hat sich reingehauen", stellte Lorenzet heraus. Auch, nachdem die Gäste gleich drei Zeitstrafen in Folge kassierten, sei sein Team nicht eingebrochen. Das war zuletzt nicht immer der Fall. Doch nun hat der LTV zumindest Anschluss an die Tabellenplätze drei bis fünf. Passend also, dass mit der HSG Krefeld am kommenden Samstag ein Team nach Leichlingen kommt, das die Pirates gerne einholen würden.

LTV: Stecken - Rachow, Munkel, Hansen (2), Novickis (10), Feuchtmann (3), M. Schulz (3), Hertlein, Menzlaff (1), L. Schulz (2), Kreckler (10/3)

Quelle: Rheinische Post

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Überall fehlt ein Stück

Man war sich einig im blau-weißen Lager: "Das war aus unserer Sicht eine unnötige Niederlage, aber Leichlingen hat sicher nicht unverdient gewonnen", fasste Denis Bahtijarevic die 60 Minuten in der SCHWALBE arena zusammen. Die Einschätzung des Gummersbacher Trainers brachte die Ereignisse des Freitagabends auf den Punkt. In der durchaus ansehnlichen, weil heiß umkämpften Begegnung behielt der LTV letztlich zu Recht die Oberhand: Denn man hatte bewiesen, dass eine routiniert-eingespielte Mannschaft  auch ein mit fünf Bundesliga erfahrenen Spielern besetztes Team bezwingen kann
Tatsächlich übernahm Leichlingen nach ausgeglichener Anfangsphase (6:6/12.) früh die Initiative und ließ die Gastgeber in der Folgezeit nie mehr zum Gleichstand kommen. Bis zur Pause verschaffte sich der LTV vielmehr ein Drei-Tore-Polster  (14:17) und verteidigte dieses über die gesamte Distanz - vor allem dank des überragenden Spielmachers Valdas Novickis sowie des zielsicheren Linkshänders David Kreckler. Beide trafen je zehn Mal und waren von der VfL-Deckung nie zu bändigen.



Zur zu oft löchrigen Deckung gesellte sich bei den Gummersbachern eine unglückliche Torwartleistung. Lasse Hasenforther und Rene Krouß fanden nie richtig ins Spiel, wobei Hasenforther zumindest mit zwei erfolgreichen Würfen ins leere Gästetor Pluspunkte sammelte. Auf der anderen Seite ließ der oberbergischen Angriff einfach zu viele Premiumgelegenheiten liegen. Wirklich überzeugen konnte VfL beim vorne lediglich Fynn Herzig, der am Ende acht Mal getroffen hatte, und auch Tobias Weiler, der mit drei schönen Toren positiv auffiel.

Weil man nie aufsteckte, bestand für den VfL in der Endphase schließlich doch noch die Möglichkeit auf einen Punktgewinn. Bis 16 Sekunden vor Schluss hatte man sich nach einem zwischenzeitlichen 22:26-Rückstand (46.) bis auf 29:30 heran gekämpft und schaltete auf offene Deckung um.
Aber Leichlingen behielt die Nerven und setzte sogar einen 31. Treffer. Fazit Bahtijarevic:  "Meine Jungs haben zwar nicht immer gut gespielt, aber immer super gekämpft. Unter dem Strich fehlte heute überall ein kleines Stückchen, um zu punkten."

VfL: Fynn Herzig (8), Sebastian Schöneseiffen (4/1), Eldar Starcevic, David Weiler, Marcel Timm (je 3), Lasse Hasenforther, Yonathan Dayan (je 2), Max Jaeger,  Eirik Köpp (je 1)

Quelle: Oberberg-aktuell.de



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