Presseberichte zum 29:27 (17:11) beim VfL Gummersbach II

Pirates festigen Platz drei mit Sieg in Gummersbach II

Handball Drittligisten Leichlinger TV ist auf den Erfolgsweg zurückgekehrt. Am Sonntag gewannen die Pirates vor rund 300 Zuschauern in der Eugen-Haas-Spoprthalle verdient mit 29:27 (17:11) beim VfL Gummersbach II und festigten damit ihren dritten Platz in der Tabelle. LTV-Trainer Frank Lorenzet war entsprechend zufrieden:"Hier muss man erstmal gewinnen. Wir haben wieder 45 Minuten richtig gut gespielt, dann hinten raus Kraft und Konzentration verloren. Zum Glück hat es trotzdem noch gereicht. Jetzt können wir durchatmen und uns in Ruhe aus das Topspiel gegen Wilhelmshaven in zwei Wochen vorbereiten."

Die eine Woche trainingsfrei über die Karnebalstage hatte sich das Team mit einer engagierten Vorstellung auch verdient. über 5:2 (7.) und 12:6 (18.) führten die Gäste dank einer starken Abwehrleistung inklusive einem guten Keeper Stefan Nippes, sowie konzentriertem Positionsspiel immer sicher. Den Vorsprung transportierte man dann bis zum 27:21 (45.), ehe merklich der Sprit ausging. Jetzt wurden zahlreiche Chancen, unter anderem ein Strafwurf von David Kreckler (53.) vergeben und urplötzlich war Gummersbach auf 27:28 (58.) heran. erst eine Einzelleistung des starken Matthias Aschenbroich (Bild) zum 29:27 60 Sekunden vor Schluss brachte die endgültige Entscheidung.

LTV: Nippes, Aumann (ab 43.); Menzlaff, Aschenbroich (je 7), Pallach (5), Born (4), Kreckler (4/1), Lajnef (2), Munkel, Buss, Hantusch (n.e.), Jansen (n.e.), Wunderlich (n.e.)
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Leichlingen zittert und siegt

Der VfL Gummersbach 2 hat in der 3. Liga seit Dezember überaus beachtliche Resultate erzielt — der Fundus an starken U-23-Spielern machte es möglich. Davon unbeeindruckt zeigte sich der Leichlinger TV exakt eine Dreiviertelstunde. Bis dahin sprach alles für einen sicheren Auswärtssieg des Tabellendritten. Doch ab dem 27:21 riss der Faden. "Wir haben ohne Ende verballert“, sagte Trainer Frank Lorenzet. Matthias Aschenbroich markierte mit einer Einzelleistung das 29. Tor. Eine ganz starke Leistung bot der ab der 43. Minute für Stefan Nippes eingewechselte Matthias Aumann. Sieben Paraden standen beim dem Schlussmann zu Buche. Nippes hatte nur in der ersten Hälfte ganz stark gehalten.

Quelle: Solinger Tageblatt
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Gut gespielt, aber dennoch keine Punkte

VfL Gummersbach II — Leichlinger TV 27:29 (11:17): Maik Thiele ist in der Trainerzunft niemand, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Männer in Schwarz schimpft, doch heute war das Maß voll. "Die Schiedsrichter haben uns zwei Punkte gekostet. Leichlingen hatte am Ende nichts mehr drauf, aber unter gütiger Mithilfe der Unparteiischen haben sie sich über die Ziellinie gerettet“, war der Coach sauer. Weite Strecken des Spiels konnte Thiele mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden sein. Die hielt insbesondere zu Beginn gut mit, spielte eine Serie von Chancen heraus, traf aber nicht. Das nutzte der clevere Gegner aus und konnte sich nach dem 6:8 (15.), begründet auch in einigen Hinausstellungen gegen den VfL, immer weiter absetzen. "Da haben wir wirklich nicht gut gespielt“, bewertete Thiele die Zeit zwischen Minute 15 und 30.

Ganz anders aber der VfL, der aus der Kabine kam. Langsam, aber sicher kämpfte man sich heran, nahm beim 20:25 Sichtkontakt auf und war beim 24:27 (50.) sogar ein Aspirant auf einen Punktgewinn. Schließlich schloss man sogar auf 27:28 auf, doch die letzte Gelegenheit nutzten die Gäste. "Schade, hier wäre mehr drin gewesen, aber eine schwache Phase und teilweise haarsträubende Entscheidungen haben uns einen Erfolg vermiest“, so Maik Thiele. Zufrieden war der Coach neben der kämpferischen Einstellung auch mit Linkshänder Jan-Lars Gaubatz, der nach der Pause siebenmal traf. Nach den Ergebnissen des Wochenendes und dem Sieg von Altenhagen-Heepen in Wilhelmshaven fordert Thiele nochmals zu größter Konzentration auf. "Wir dürfen uns nicht zu sicher sein und brauchen noch zwei Siege. Die sollten wir so schnell wie möglich einfahren.“

VfL II: Jan-Lars Gaubatz (8), Marian Orlowski (6), Jonathan Eisenkrätzer (4), Philipp Schmitz (4/2), Nemanja Mladenovic (3), Julian Mayer, Philipp Wilhelm (je 1)


Quelle: oberberg-aktuell online

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