Presseberichte zum 30:28 (17:12) gegen den VfL Gummersbach

Pirates bewahren kühlen Kopf

Achim Jansen war am Samstagabend der beste Torschütze des Leichlinger TV beim 30:28 (17:12)-Heimsieg gegen den VfL Gummersbach II. Der 26-Jährige markierte acht Treffer beim Erfolg über die Bundesliga-Reserve aus dem Oberbergischen und avancierte zusammen mit dem starken Kiki Born (7) zum torgefährlichsten Spieler im Trikot des LTV.

 

Jansen stand dabei jedoch auch für die Wankelmütigkeit seines Teams, denn genau so wie die Pirates neben etlichen guten auch wieder schwache Phasen hatten, zeigte der Rechtsaußen nicht nur Treffsicherheit. "Neben Siebenmetern hat er auch noch ein paar Hundertprozentige vergeben. Aber so ist mein Team eben. Heute sind wir nicht bestraft worden, ein anderes Mal kann dies aber passieren“, kommentierte Leichlingens Coach Frank Lorenzet.

So hätten seine Schützlinge, nachdem sie ihre Führung über 8:5 (10. Minute) auf 17:9 (24.) ausgebaut hatten, "den Sack schon zumachen müssen. Normalerweise hat ein Gegner bei diesem Spielstand schon verloren. Aber uns fehlt häufig noch der Killerinstinkt“, so Lorenzet weiter. Gummersbach nutzte noch vor der Pause die Nachlässigkeiten der Pirates und verkürzte durch drei Treffer in Folge auf 17:12. Nach dem Wechsel verteidigten die Leichlinger ihren Vorsprung und hielten diesen bis zur 50. Minute auf einem hohen Niveau (21:17, 27:22). Dann aber wurde es noch einmal spannend und Erinnerungen an das Spiel aus der Vorwoche in Lemgo wurden wach, als Gummersbach in der 56. Minute auf 28:26 heran kam. Aber dieses Mal behielten die Jungs von Frank Lorenzet kühlen Kopf und bewahrten den Zwei-Tore-Vorsprung bis zum Ende. "Gummersbach hatte glücklicherweise nicht die Qualität Lemgos“, stellte Frank Lorenzet, der auf den verletzten Matthias Aschenbroich verzichten musste, erleichtert fest.

Leichlinger TV: Nippes, Aumann; Jansen (8), Born (7), Kreckler (5/4), Pallach (4), Munkel (3/1), Menzlaff (2), Wunderlich (1), Hantusch, Lajnef.

Quelle: Ksta online
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LTV meldet sich mit Sieg gegen Gummersbach zurück

Einen letztlich verdienten 30:28 (17:12) fuhr der Leichlinger TV am Samstag abend vor rund 300 Zuschauern in der Sporthalle am Hammer gegen den VfL Gummersbach II ein und ist damit zurück in der Erfolgsspur.

Trotz des Sieges war Trainer Frank Lorenzet nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. «Beim 17:9 haben wir es versäumt, den Sack zuzumachen», kritisierte der Coach. Statt dessen kassiert man in den letzten 60 Sekunden der ersten Halbzeit noch drei Gegentreffer, die den Gegner wieder aufbauten. Zudem bemängelte Lorenzet wieder einmal die Chancenverwertung bei Strafwürfen. Erneut vergaben Jansen und Kreckler insgesamt drei Gelegenheiten von der Linie. 
So blieb Gummersbach immer in Reichweite, letztendlich konnten die Pirates den Vorsprung aber etwas glücklich über die Zeit retten. 

LTV: Nippes, Aumann (bei einem 7m), Jansen (8), Born (7), Kreckler (5/4), Pallach (4), Munkel (3/1), Menzlaff (2), Wunderlich (1), Hantusch, Lajnef (n.e.) 

Quelle: Bergischer Volksbote
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Den Favoriten geärgert, aber nicht stolpern lassen


In der Dritten Liga präsentierte sich das junge Team des VfL Gummersbach in guter Form, unterlag jedoch in Leichlingen 30:28 (17:12). Nach den ersten vier Spielen einer langen Saison lässt sich nur schwer ein Fazit zeihen, doch eines ist für VfL-Trainer Maik Thiele jetzt schon klar: Seine junge Mannschaft kann als Aufsteiger gut mithalten und den meisten Mannschaften durchaus Paroli bieten. Das zeigte sich auch am gestrigen Abend in Leichlingen, wo die U 23 des VfL ihre Visitenkarte abgab.

15 Minuten lang ließ sich der LTV im Nachbarschaftsduell ärgern und lag lediglich mit 9:8 in Front. Einige Zeitstrafen zeigten dann jedoch den Unterschied. "Die hat Leichlingen clever und abgezockt genutzt, weil sie ein hervorragendes überzahlspiel gezeigt haben“, erkannte Thiele die Leistung der Gastgeber an, die im Handumdrehen eine 17:10-Führung und einen 8:2-Lauf hingelegt hatten.

Doch die jungen VfL-Spieler zeigten sich nicht geschockt, konnten bis zum Pausenpfiff noch verkürzen und zeigten zu Beginn der zweiten Hälfte, dass auch in ihrem Team Qualität steckt. Insbesondere der junge Marian Orlowski bewies jetzt seine Schusssicherheit. Gummersbach kam auf 20:17 heran, doch erneut stoppten Zwei-Minuten-Strafen die Aufholjagd. Leichlingen setzte sich erneut auf 26:20 ab. Für viele Zuschauer war das Spiel bereits gelaufen. Ein klarer Fall von "Denkste“. Gummersbach robbte sich erneut auf 30:28 heran und hatte bei einem Gegenstoß nach 58:30 Minuten gar die Chance zum Anschlusstreffer. "Und dann wäre Leichlingen sicherlich noch nervös geworden“, trauerte Thiele dieser vergebenen Chance hinterher. Mehr noch als die Niederlage schmerzte den Coach jedoch der Ausfall von Keeper Lucas Puhl, der sich nach 45 Minuten das Knie verdreht hatte. "Ich hoffe, das ist nichts Schlimmeres“, so Thiele.

Quelle: oberberg-aktuell online

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