Presseberichte zum 31:26 (20:13) bei der HSG Varel/Friesland

LTV siegt ohne Bissspuren

Es gab Tage, da hätten solche Nachlässigkeiten wohl zu Bissspuren am Nervenkostüm ihres Trainers geführt. Aber im Frühjahr 2012 ist das anders. 
Das aktuelle, recht stabile Hoch der Handballer des Leichlinger TV verhagelten auch die Unkonzentriertheiten gegen Ende der Partie bei der HSG Varel-Friesland — die den Gegner ein gehöriges Stück heranbrachten — nicht. In Norddeutschland angelte sich der Drittligist beim 31:26 (20:13) erneut zwei Punkte und ein Lob vom Trainer: "45 Minuten lang war das überragend von meiner Mannschaft", sagte Frank Lorenzet.

Sein LTV war prächtig aus den Startlöchern gekommen und erspielte sich rasch und verdient eine komfortable Führung. Nach einem Drittel der Spielzeit lag er mit sieben Toren vorne, als dieses Polster nach der Pause kurzzeitig elf Treffer betrug, "da war klar, dass wir die Partie gewinnen würden", berichtet Lorenzet.

Souverän federten die Leichlinger ab, dass der in der Vorwoche groß aufspielende Matthias Aschenbroich von Varel an die kurze Leine gelegt wurde; diesmal sprangen vornehmlich Tim Menzlaff und Maik Pallach als verlässliche Torschützen für ihn ein. "Gegen Ende habe ich dann durchgewechselt", sagte der LTV-Coach: Bastian Munkel durfte in der Zentrale schalten und walten, Christian Born wechselte dafür nach vorne an den Kreis.

Dass Varel im Gegenzug eine deutlichere Pleite erspart wurde, wurmte Lorenzet hinterher nicht: "Es ist doch normal, dass bei einer solchen Führung die Konzentration irgendwann sinkt. Außerdem haben wir es letztlich sicher nach Hause geschaukelt."

Aber trotz des vierten Siegs in Folge halten die Leichlinger nach außen hin weiter Distanz zum Führungsduo der Dritten Liga: "Wir bleiben dabei: Wir wollen die Bronzemedaille verteidigen", bekräftigt Lorenzet. Zwar liegen Gold (Lemgo) und Silber (Ferndorf) durchaus noch in Reichweite nach der jüngsten Erfolgsoffensive des LTV. Aber verbal bleibt der Coach in der Defensive: "Unser Restprogramm hat es schließlich noch in sich."

LTV: Nippes, Aumann (bei einem Siebenmeter) — Menzlaff (7), Pallach (7), Aschenbroich (5/2), Lajnef (5), Jansen (3), Munkel (2), Born (1), Wunderlich (1), Kreckler, Buss

Quelle: Rheinische Post online
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Leichlingen lässt Taten sprechen

Selbstverständlich kam das Thema Zweitliga-Aufstieg auch bei der Pressekonferenz in der Vareler Manfred-Schmidt-Sporthalle zur Sprache — schließlich ist der Leichlinger TV durch das 31:26 (20:13) bei der HSG Varel-Friesland ganz stark positioniert. "Aber der Abstand zu Ferndorf beträgt weiter drei Punkte“, sagte Trainer Frank Lorenzet. "Erst wenn Ferndorf einmal ein Spiel verliert, mache ich mir vielleicht Gedanken.“

Tatsache ist, dass der Drittliga-Dritte aktuell einen herausragenden Job macht. "Bis zur 44. Minute überragend“, ergänzte Lorenzet. Zu diesem Zeitpunkt führte der LTV vor immerhin 500 Zuschauern 27:16. Vorausgegangen war eine hervorragende Abwehrleistung, zu der Torhüter Stefan Nippes mit einer sehr ordentlichen Leistung einigen Beitrag leistete. Im Angriff spulte Leichlingen routiniert und mit hohem Tempo Konzepte herunter, denn schließlich hatte Varel Torjäger Matthias Aschenbroich vom Anpfiff weg an die kurze Leine gelegt.

Seine beste Saisonleistung legte Kreisläufer Maik Pallach hin. Er schaffte bis zur 50. Minute sieben Treffer, holte einen Strafwurf heraus und machte dann für Rückraum-Akteur Christian Born Platz: Der durfte sich im Vorgriff auf 2012/13 auch am Kreis zeigen.

Quelle: Solinger Tageblatt online
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Leichlingen eine Nummer zu groß - Varel verliert

Am Samstagabend musste die HSG Varel-Friesland ihr Heimspiel gegen den Leichlinger TV mit 26:31 Toren verloren geben. Bester Vareler Werfer vor 500 Zuschauern in der Manfred-Schmidt-Sporthalle war Niels Bötel mit 8 Toren; auf Seiten des Gastes traf Tim Mentzlaff mit 7 Toren am besten.

Von Beginn an war der Gast aus Leichlingen mit voller Konzentration und Kraft am Werk, während die Vareler nicht in die Partie fanden. Die Abwehr hatte gerade zu Beginn der Partie Probleme mit dem schnellen und kraftvollen Spiel des Tabellendritten; im Angriff wurde nicht klug genug agiert und zu schnell abgeschlossen. über 3:6, 4:10 und 6:13 musste man Leichlingen bis zur 20. Minute davon ziehen lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten auf Vareler Seite allein Niels Bötel und Martins Libergs getroffen - ein Zeichen für die wenig überzeugende Angriffsleistung in dieser Phase. So langsam kommen die Vareler dann jedoch in Tritt und können nun zumindest dem Gast etwas Paroli bieten. Doch Leichlingen lässt sich nicht beirren und nimmt beim Halbzeitstand von 13:20 eine beruhigende 7-Tore-Führung mit in die Kabine.
In zweiten Durchgang droht den Varelern ein Debakel: Sieben Minuten bleiben sie nach Wiederbeginn ohne Tor, ehe Andrija Bubalo zum 14:24 verkürzen kann. Helge Janßen und ein engagierter Niels Bötel verkürzen weiter, doch auch Leichlingen trifft weiter, so dass der Leichlinger Vorsprung konstant bleibt. Erst nach einem Dreifachschlag von Petar Bubalo, Martins Libergs und Niels Bötel kann Varel 8 Minuten vor Schluss den Abstand auf 23:29 verkürzen. Beim Stand von 24:30 lassen beide Mannschaften reihenweise beste Chancen aus; nach dem 8. Tor von Niels Bötel ist beim Stand von 26:31 dann schließlich Schluss. 
"Wir haben 45 Minuten lang überragend gespielt", fand Gästetrainer Frank Lorenzet lobende Worte für die Leistung seiner Mannschaft. "Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht", sagte HSG-Coach Jörg Rademacher mit Bezug auf den ersten Durchgang. "Man hat gesehen, dass die Mannschaft wollte, aber es ist im Moment mit nur drei Rückraumspielern nicht mehr möglich". Doch es war an diesem Abend nicht alles schlecht: Die Formkurve von Martins Libergs geht eindeutig wieder nach oben und im Tor zeigte der Nachwuchsmann Hendrik Legler eine sehr ordentliche Partie. Mit Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt konnte er viele Bälle abwehren und sogar zwei Strafwürfe halten.
HSG Varel-Friesland: Buschmann (n.e.) Legler (9/2), Seefeldt (4); A. Bubalo (1), Dilkas (1), Janssen (2), Schinnerer (1), P. Bubalo (4), Linda (2), Bötel (8/3), Libergs (7/2).

Quelle: fri-tv.de

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