Presseberichte zum 37:32 (20:14) beim OSC Rheinhausen

Das Derby kann kommen

Eine Woche vor dem Derby-Hit gegen den TuS Wermelskirchen präsentierten sich die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV in prächtiger Verfassung. Sie setzten sich ungefährdet und souverän beim OSC Rheinhausen mit 37:32 (20:14) durch.

 

Von der ersten Minute an wussten die Anhänger des OSC, dass es an diesem Tag sehr schwer für ihre Mannschaft werden würde, denn die Gäste aus Leichlingen gingen derart konzentriert und bissig zu Werke, dass LTV-Coach Frank Lorenzet, im Gegensatz zu seinem Rheinhausener Pendant, die helle Freude am Auftritt seiner Schützlinge hatte. Mit 5:0 führten die Pirates nach acht Minuten und ließen in der Folgezeit gegen die keinesfalls schwachen Duisburger nicht nach. "Die Jungs gingen mit einer unfassbar guten Einstellung an den Start und brannten von Anfang an. Das war sicherlich die beste Saisonleistung“, konnte Lorenzet hochzufrieden feststellen.

Kiki Born legte als Lenker und Vollstrecker eine überragende Partie hin. Er wurde im Angriff von Matthias Aschenbroich, Achim Jansen und Maik Pallach effektiv unterstützt, so dass sich die Deckung der Duisburger nur schwer auf die Angriffe der Pirates einstellen konnte. Neben diesem Quartett machten bei den Pirates auch Tim Menzlaff, Ousse Lajnef und Rainer Hantusch mit einigen Treffern auf sich aufmerksam. Es war eine tolle Teamleistung des Leichlinger TV, der zur Pause seinen Vorsprung aus der Anfangsphase sogar noch etwas ausbauen konnte (20:14).

Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild auf dem Feld nicht: Der LTV kontrollierte das Geschehen. Selbst als die Abwehr in einigen Situationen die letzte Konzentration vermissen ließ, wurde das Speil nicht enger. "Denn wir haben auf jede Abwehrumstellung des Gegners immer die richtige Antwort gegeben. Ich glaube, der OSC hat fünf Mal die Abwehr verändert. Geändert am Spielverlauf hat sich deswegen aber nichts“, war Frank Lorenzet stolz. Angesichts der permanenten Führung seiner Mannschaft konnte der LTV-Coach sogar den angeschlagenen David Kreckler auf der Bank lassen. Kreckler soll am kommenden Samstag beim Derby gegen Wermelskirchen wieder mitmischen.

Leichlinger TV: Nippes, Aumann (34. — 42.); Aschenbroich (8/5), Born (7), Jansen (6), Pallach (6), Menzlaff (4), Hantusch (3), Lajnef (3), Buss, Munkel

Quelle: Ksta online
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OSC verliert gegen Leichlingen

Die überschrift müsste wohl lauten: "Piraten entern die Krefelder Straße.“ Im Drittligaspiel gegen den Leichlinger TV kassierte der OSC Rheinhausen vor heimischem Publikum eine 32:37 (14:20)-Niederlage. "Leichlingen war heute eindeutig die stärkere Mannschaft“, analysierte Trainer Achim Schürmann anschließend nüchtern. "Wir haben sensationell ins Spiel gefunden und meine Mannschaft hat endlich einmal von Beginn an die Einstellung gezeigt, die ich mir immer wünsche“, war sein Gegenüber Frank Lorenzet voll des Lobes.

Schlecht fanden die Hausherren gegen den Tabellenvierten ins Spiel. 0:5 hieß es nach acht Minuten — ein Rückstand, dem die Rheinhauser bis zum Ende mehr oder weniger hinterher hecheln sollten. War es bei den Gästen zunächst vor allem die Abwehr, die dem Gegner kaum einen Wurf aufs Tor gestattete, so wurde ab Mitte der ersten Halbzeit der Angriff zum herausragenden Mannschaftsteil. Sehenswerte Kombinationen konnten immer wieder in Treffer umgemünzt werden. Auch der OSC fand mit zunehmender Spieldauer gegen die spielerisch wie körperlich starken Gäste immer besser ins Spiel. "Man hat es ja gesehen, Leichlingen bringt insgesamt 300 Kilo mehr auf die Waage. Und dabei sprechen wir ganz bestimmt nicht von Fett“, bemerkte Achim Schürmann halb anerkennend, halb scherzhaft. In die Pause ging es mit einem Sechs-Tore-Rückstand.
Nach dem Seitenwechsel stellte die Duisburger um. Sören Kress agierte nun auf der Mittelposition, Mirko Szymanowicz gab sein Comeback. Zwar hatte der Polizeibeamte nach seiner Knierverletzung, die er sich im ersten Saisonspiel gegen Bayer Uerdingen zugezogen hatte, bereits im ersten Durchgang kurz wieder Drittligaluft geschnuppert, erst nach dem Seitenwechsel war der Torjäger aber wieder durchgängig am Ball und erzielte dabei fünf Treffer. "Er hat ein hervorragendes Comeback abgeliefert“, feierte ihn sein Trainer, der auch für Youngster Sören Kress, der in der zweiten Halbzeit sechs Mal traf, nur lobende Worte fand. "Er hat super gespielt.“ 
Die Partie war nun ausgeglichen. Auf vier Tore verkürzte der OSC bis zur 42. Minute, fing sich in den entscheidenden Momenten aber auch immer wieder Gegentore der abgezockt auftretenden Piraten aus Leichlingen und vergab dabei selbst gute Chancen. So wie in der 45. Minute, als nach guten Aktionen in der Deckung zunächst ein Ball von Jörg Schürmann an die Latte prallte und im darauffolgenden Angriff Sören Kress über das Tor warf. "Wir haben alles probiert, aber den Zeitpunkt verpasst, das Spiel knapper zu machen“, so Achim Schürmann. 
Denn allen taktischen Maßnahmen der Rheinhauser begegneten die Pirates souverän. Die 5:1-Deckung der Gastgeber war nach kurzer Zeit auf eine 6:0-Formation geändert worden, dann versuchte es der OSC mit einer Manndeckung gegen Kiki Born (31.), später dann mit einer doppelten und sogar dreifachen Manndeckung. "Vielleicht wäre das Spiel noch anders gelaufen, wenn wir auf zwei Tore rangekommen wären. Aber unter dem Strich muss man sagen, dass Leichlingen heute einfach besser war“, so der OSC-Trainer abschließend.
LTV: Nippes, Aumann (34.-42.); Aschenbroich (8/5), Born (7), Pallach , Jansen (je 6), Menzlaff (4), Hantusch , Lajnef (je 3), Buss, Munkel, Kreckler (n.e.), Wunderlich (n.e) 

Quelle: handball-world.com
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Born führt LTV zum Sieg

Leichlingens Frank Lorenzet hatte gestern allen Grund dazu, noch einmal eines seiner Lieblingszitate an den Mann zu bringen: "Wenn der Nährboden stimmt, wächst auch eine schöne Pflanze“, sagte der Trainer nach dem tollen 37:32 bei den "Olympischen“ in Duisburg-Rheinhausen. Grundlage des "überragenden Erfolges“, und darauf fuhr Lorenzet insbesondere ab, war die kämpferische Einstellung. "Das war unsere beste Saisonleistung überhaupt“, so Lorenzet. übrigens rechtzeitig vor dem mit Spannung erwarteten Derby am kommenden Freitag gegen Tabellenführer Tus Wermelskirchen!

500 Zuschauer sahen souveräne Leichlinger, die sehenswert kombinierten und in Mittelmann Christian Born auch den Spieler des Spiels stellten. Rheinhausen, letzte Saison noch Zweitligist, biss sich mit einigen Abwehrkonzepten die Zähne an der variablen Leichlinger Spielweise aus. "Die Abwehr stand nicht ganz so gut, Stefan Nippes hat auch nur zehn Bälle gehalten“, sagte Lorenzet. "Aber diese Schwächen haben wir durch unsere Angriffsleistung kompensiert.“

In prächtiger Verfassung zeigte sich auch Linksaußen Ousse Lajnef. Auch Rainer Hantusch bewies ansteigende Form.

Quelle: Solinger Tageblatt online

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