Presseberichte zum 41:29 (20:13) gegen den VfL Eintracht Hagen

LTV spielt sich in einen Rausch

Als die LaOla-Welle der knapp 500 Zuschauer um kurz vor halb zehn am Freitagabend schließlich verebbt war, drehte Frank Lorenzet mit hochgereckten Armen jubelnd in Richtung Kabine ab. Der Trainer von Handball-Drittligist Leichlinger TV hatte auch wahrlich allen Grund zu bester Laune, denn was seine Spieler zuvor beim 41:29 (20:13) gegen den VfL Eintracht Hagen geboten hatte, war eine eindrucksvolle Demonstration der Stärke des Tabellenzweiten.

Einzig in der Anfangsphase durften sich die Gästefans Hoffnung machen, vom Ausflug nach Leichlingen neben den Eindrücken von einem Stadtrundgang auch Zählbares zurück mit nach Hagen nehmen zu können. Doch als Trainer Khalid Khan beim Stand vom 5:9 (13. Minute) die erste Auszeit nehmen musste, zeichnet sich bereits eine äußerst einseitige Partie ab. Zu druckvoll und variantenreich zogen die Hausherren ihr Offensivspiel auf, zu konzentriert 
ging die LTV-Deckung über weite Strecken der Partie zu Werke, zu oft ließ ein wieder einmal bärenstarker Stefan Nippes im Tor die Hagener im Abschluss verzweifeln.

Eklatant waren vor allem die körperliche überlegenheit sowie die Cleverness der Lorenzet-Truppe, die zu jeder Zeit das Geschehen in der Halle bestimmte und ihren Vorsprung kontinuierlich — über 15:7, 25:14 zu einem zwischenzeitlichen 35:20 — ausbaute. An so einem Tag gelangen selbst Aktionen wie das Kempator von Linksaußen Nico Wunderlich nach Pass vom wiedergenesenen Kreisläufer Maik Pallach (Bild). Der LTV konnte es sich gegen überforderte Gäste sogar leisten, sechs Zeitstrafen zu kassieren, denn selbst in Unterzahl geriet man kaum in Verlegenheit. Erst in der Schlussphase gestattete Leichlingen dem Drittletzten einige einfache Tore und somit etwas Ergebniskosmetik. Hagens Arthur Giela (drei Treffer) dürfte jedenfalls einen Eindruck davon gewonnen haben, was seine künftigen Teamkollegen im Leichlinger Trikot zu leisten im Stande sind.LTV: Nippes, Aumann (ab 50.) — Kreckler (7/2), Manzlaff (6), Wunderlich (3), Lajnef (4), Aschenbroich (6/2), Jansen (3), Munkel (7), Pallach (3), Born (2), Buss.

Quelle: Rheinische Post online

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Stehende Ovationen für den LTV

Zufrieden schaute Frank Lorenzet am Freitagabend drein. Und das zurecht, denn soeben hatte seine Mannschaft nach zwei sieglosen Partien den VfL Eintracht Hagen mit 41:29 (20:13) in die Schranken verwiesen und damit den zweiten Platz in der 3. Handball-Liga West gesichert.

Vor der Begegnung hatte Lorenzet einen gefährlichen Gegner befürchtet, schließlich befindet sich Hagen im Kampf um den Klassenerhalt. Jedoch sorgten seine Schützlinge von Beginn an dafür, dass nur eine Mannschaft einen Lauf hatte: Die Leichlinger, die sich aus einer starken Deckung mit einem überragenden Torwart Stefan Nippes über 6:5 (11. Minute) mit sechs Treffern in Folge auf 12:5 absetzten.

Es lief rund beim LTV, der sich in blendender Verfassung präsentierte. Genauso ging es auch nach dem Wechsel weiter. Vier Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, da lagen erstmals zehn Tore zwischen beiden Teams (24:14). Im weiteren Verlauf konnte der Vorsprung vor fast 500 Zuschauern auf 14 Treffer (34:20, 37:23) ausgebaut werden. Zehn Minuten vor dem Ende wechselte Lorenzet die Keeper, so dass auch Matthias Aumann sein Scherflein zum Sieg beitragen konnte. Mit ihrer Spiellust konnten die Pirates die Zuschauer derart für sich gewinnen, dass es anschließend Standing Ovations für das Team gab — trotz vieler Siege in der Vergangenheit ein seltener Moment in der Sporthalle Am Hammer. Den Spielern gefiel es, dies war den Gesichtern der Akteure zu entnehmen.

"Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, die beeindruckend zurück in die Spur gefunden hat. Wir hatten Respekt vor Hagen, aber meine Jungs haben nie einen Zweifel aufkommen lassen und in allen Bereichen überzeugt“, lobte Coach Frank Lorenzet sein Team. In den Reihen des Gegners stellte sich Arthur Giela seinen zukünftigen Teamkollegen vor und markierte drei Treffer.

Leichlinger TV: Nippes, Aumann; Munkel (7), Keckler (7/1), Menzlaff (6), Aschenbroich (6/2), Lajnef (4), Wunderlich, Pallach, Jansen (je 3), Born (2), Buss.

Quelle: Ksta online
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Pirates wirbeln Hagen aus der Halle am Hammer

Standing Ovationes und Laola-Welle, das hatte es in der leichlinger Sporthalle am Hammer lange nicht gegeben. Mit einem auch in der Höhe völlig verdienten 41:29 (20:13)-Heimsieg gegen den VfL Eintracht Hagen begeisterte der Leichlinger TV gestern abend die rund 500 Zuschauer und festigte damit Platz zwei.

Die Pirates führten von Beginn an über 6:3 (9.) zwangen Hagen beim 9:5 (13.) früh in eine Auszeit, die indes nichts einbrachte. Wie aus einem Guss traten die Hausherren auf, standen in der Deckung mit einem bärenstarken Keeper Stefan Nippes im Rücken sicher und fanden im Positionsangriff immerwieder gute Lösungen gegen die oft wechselnden Deckungsformationen der Hagener. über 16:8 (20.) war schon zur Pause eine Vorentscheidung gefallen, was sich im zweiten Abschnitt bestätigte. Das 24:14 (34.) war die erste Zehn-Tore-Führung, danach baute man den Vorsprung sogar auf 34:20 (50.) aus. Höhepunkt war ein Kempator von Linksaussen Nico Wunderlich nach Pass von Kreisläufer Maik Pallach. 
"Grosses Kompliment an meine Mannschaft, die nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg beeindruckend zurück in die Spur gefunden hat. Wir hatten grossen Respekt vor Hagen, aber meine Jungs haben nie einen Zweifel aufkommen lassen und in allen Bereichen absolut überzeugt", lobte Pirates-Coach Frank Lorenzet sein Team.
LTV: Nippes, Aumann (50.-60.); Munkel (7), Keckler (7/1),  Menzlaff (6), Aschenbroch (6/2), Lajnef (4), Wunderlich, Pallach, Jansen (alle 3), Born (2), Buss.

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