Vorberichte: Ahlener SG - Leichlinger TV

LTV hat alle Körperteile an Bord

Knapp zehn Monate ist es her, da steckten sie beim Leichlinger TV in einer Sinn- und Ergebniskrise. Den Tiefpunkt erreichten sie, als sie mit einer Niederlage aus Ahlen heimkehrten, der dritten Pleite in Folge. Die Wintermeisterschaft war längst verspielt, der Zug nach ganz oben abgefahren, und Trainer Frank Lorenzet lag mit einem Virus flach.Vor der nächsten Fahrt zur Ahlener SG sieht die Welt deutlich rosiger aus. Nicht nur der Coach ist gesund und ausgeruht, das gesamte Team hat die zweiwöchige Spielpause zum Durchschnaufen und Regenerieren genutzt.

 

"Alle Spieler sind fit", darf Lorenzet vor der vorletzten Partie in diesem Jahr verkünden. Die Schulter von Matthias Aschenbroich, das Knie von Bastian Munkel, der Zeh von Christian Born — sämtliche angeschlagenen Körperteile haben wieder Betriebsbereitschaft erreicht. Wenn dies morgen Abend (19.30 Uhr, Busabfahrt: 16 Uhr, Am Hammer) auch für die Gehirnregion gilt, die für Motivation zuständig ist, "dann werden wir diese Aufgabe lösen", meint der Trainer.

Diese Aufgabe — das ist der Tabellenletzte. Gerade einmal drei Pünktchen hat die Ahlener SG sich zusammengeklaubt. Durch einen Sieg gegen Hagen und ein Remis gegen Aurich. Allerdings liegt das letzte Erfolgserlebnis nun schon sechs Pflichtspielniederlagen zurück. "Man darf aber nicht übersehen, dass Ahlen viel Verletzungspech hatte und zu Hause ein tolles Publikum hinter sich hat", fügt Lorenzet an.

So taten sich denn auch in dieser Saison schon Spitzenteams mitunter recht schwer in ihren Duellen mit der SG: Wermelskirchen siegte nur hauchdünn (29:28), und zuletzt gelang es Tabellenführer Lemgo nur mit viel Mühe, in Ahlen die beiden Punkte durch die Hallentür in seinen Bus zu quetschen. Erst nach zähem Kampf und leicht überheblichem Auftritt kam der Primus zu einem halbwegs standesgemäßen Sieg (34:28). Das immerhin dürfte allen Leichlingern als Warnung dafür dienen, dass ihr Motivationszentrum morgen gut durchblutet sein sollte.


Quelle: Rheinische Post online
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Leichlinger Piraten wollen ASG kapern


Dem Wiedersehen mit seinem ehemaligen Mitspieler Matthias Aschenbroich blickt der Spielertrainer der Ahlener SG, Sascha Bertow, mit gemischten Gefühlen entgegen. Sie kennen sich aus gemeinsamen Emsdettener Zeiten, von daher wäre ein Treffen ganz schön. Aber da Aschenbroich beim Leichlinger TV unter Vertrag steht und dort für reichlich Tore sorgt, muss der lockere Klönschnack bis nach dem Abpfiff warten. Denn am Samstag um 19.30 Uhr ist Leichlingen zu Gast in der Ebert-Halle, und der Tabellendritte reist bestimmt nicht an, um die ASG mit dem ein oder anderen Punkt zu beschenken.

"Leichlingen ist schon sehr gut“, weiß Bertow. "Sie wollten an der Tabellenspitze mitspielen, und das ist ihnen bis jetzt auch gelungen.“ Vier Punkte trennen den Dritten vom Spitzenreiter Lemgo. Die "Handball Pirates“, wie sich die Mannschaft aus dem Bergischen Land selbst nennt, haben knapp gegen Lemgo (27:28), Wilhelmshaven (24:26) und Uerdingen (29:30) verloren und gegen Wermelskirchen (28:28) unentschieden gespielt. Am letzten Spieltag fegten die Gäste Nordhemmern-Mindenerwald mit 38:27 aus der Halle, waren aber trotzdem nicht ganz mit der Leistung zufrieden. Trainer Frank Lorenzet gefiel die Deckungsarbeit seines Teams nicht, das seiner Meinung nach zu viele Gegentore zuließ.

Ob Sascha Bertow wieder mit auflaufen kann, ist eher unwahrscheinlich. Neben seiner Zerrung plagt ihn nun auch noch eine Erkältung. Auch Lars Köhler und Hendrik Peters hat es erwischt. Sie haben die ganze Woche nicht trainieren können, daher ist auch ihr Einsatz fraglich. "Wenn wir an die Leistung wie gegen Lemgo anknüpfen können, dann können wir Leichlingen ärgern“, hofft Bertow.

Quelle: dieglocke.de

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