Vorberichte: HSG Varel/Friesland - Leichlinger TV

LTV bereist "Hölle des Nordens"

Gut 300 Kilometer umfasst die Reise, bis sich an ihrem Ziel die Wege von zwei Teams kreuzen, deren Trends derzeit völlig gegensätzlich erscheinen. Aus dem Bus steigen Handballer des Leichlinger TV, die eine kleine Welle erwischt haben. "7:1 Punkte sprechen dafür, dass die Mannschaft sehr gefestigt ist", sagt LTV-Coach Frank Lorenzet. Und nicht nur das stimmt ihn vor der Fahrt an den Jadebusen optimistisch: "Wir haben in allen vier Partien gut und solide gespielt und uns auch in kritischen Situationen nicht aus der Bahn werfen lassen."

Angesichts des neuen Selbstvertrauens der Leichlinger erscheinen die Vorzeichen für die Partie bei der HSG Varel-Friesland (morgen, 19.30 Uhr, Busabfahrt: 14 Uhr Am Hammer) eindeutig. Der Zweitliga-Absteiger ist mittlerweile ins Mittelfeld der Dritten Liga abgesackt, weder nach unten noch nach oben tun sich für die aktuelle Saison Anreize auf. Zwar wird laut Internetseite der Norddeutschen die Partie gegen den LTV von einem örtlichen Zahnarzt gesponsert, aber zuletzt ließ die HSG wenig Biss erkennen: Schlusslicht Ahlen wurde der zweite Saisonsieg gestattet (28:31), bevor in Altenhagen verloren wurde (27:30).

"Allerdings", wendet Lorenzet ein, "waren das Auswärtsspiele, und zu Hause ist Varel nicht gerade schlecht." Sieben Siege, ein Remis und zwei Niederlagen aus zehn Heimpartien lassen erahnen, warum die 1200 Zuschauer fassende Halle in Altjührden mal "Hölle des Nordens" getauft wurde. Entsprechend erwartet der LTV-Trainer ein heißes Duell, verweist er auf einige erfahrene Akteure in den Reihen des Gegners. "Außerdem ist das eine Truppe, die immer mal wieder Riesenergebnisse rauszaubern kann", sagt Lorenzet mit Verweis auf den 33:23-Erfolg Varels beim TuS Ferndorf in der Hinrunde.

Aber aufhalten soll dies alles die Leichlinger nicht. Schließlich hoffen sie, noch eine Weile auf ihrer Welle zu reiten. Wie lange? "Ich habe viel Vertrauen in meine Mannschaft. Aber ich bin selbst gespannt, wie lange unser Lauf anhält", sagt der LTV-Coach. Dass die Woge sein Team von Platz drei noch weiter nach oben in der Tabelle spülen könnte, das wollen sie zunächst einmal ausblenden — auch wenn Ferndorf und Lemgo vorige Woche Punkte liegenließen. "Wir sind gut damit gefahren, nur von Woche zu Woche zu schauen. Es gibt keinen Grund, daran etwas zu ändern", sagt Lorenzet.

 


Quelle: Rheinische Post online
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Lange Reise in Bestbesetzung

Eine lange Busfahrt erwartet die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV am Samstag. Strapaziöse Anreisen haben mitunter die unerfreuliche Begleiterscheinung, dass die Spieler, am Zielort angekommen, müde und steif aus dem Gefährt klettern und sich dann irgendwie bis zum Spielbeginn wieder auf Vordermann bringen müssen.

Die Reise zur HSG Varel-Friesland könnte für die Pirates zu solch einer Tour geraten. Um einem müden Auftritt vorzubeugen, begeben sich Trainer Frank Lorenzet und seine Mannschaft zeitig auf die Autobahn, damit vor Ort noch Zeit zur Erholung ist. Diese wird auch nötig sein, gilt der Gastgeber doch als ausgesprochen heimstark. "Das ist eine der überraschungsmannschaften dieser Saison. Die gewinnen deutlich gegen Ferndorf, um dann wieder Punkte beim Tabellenletzten zu lassen. Es ist eine schwer einzuschätzende Truppe mit insgesamt fünf ausländischen Akteuren“, berichtet LTV-Coach Lorenzet.

Bei allem Respekt vor dem Gegner, ist die Zielsetzung für den Leichlinger TV klar. "Wir wollen dort gewinnen. Auch wenn wir um die Qualität der HSG wissen; wenn wir an die Leistung und Einstellung der letzten Spiele anknüpfen können, braucht uns nicht bange zu sein. Wir dürfen nur nicht den Fehler begehen und diese Partie nicht ernst nehmen“, so Frank Lorenzet, der derzeit keine Ausfälle zu beklagen hat und sich daher mit seiner besten Besetzung auf die Reise machen kann.


Quelle: Ksta online

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