Vorberichte: Leichlinger TV - ATSV Habenhausen

Klarer Favorit bei der Heimpremiere

Die Mannschaft des ATSV Habenhausen (Foto: ATSV Habenhausen)
Die Mannschaft des ATSV Habenhausen (Foto: ATSV Habenhausen)
Der ATSV Habenhausen kann mit Fug und Recht als Fahrstuhlmannschaft der 3. Liga bezeichnet werden. In den letzten fünf Jahren stiegen die Habenhausener drei Mal auf und zwei Mal ab; auch in dieser Spielzeit zählt der ATSV wieder zu den Teams, die sich nach unten orientieren werden. Fast schon überraschend war da das Remis des Aufsteigers gegen den TV Korschenbroich zum Saisonstart. Entsprechend selbstbewusst wird dieses Team dann auch am Samstagabend in Leichlingen erwartet, doch Frank Lorenzet, Trainer des Leichlinger TV, denkt nicht daran, den Gästen einen oder sogar mehrere Punkte zu überlassen. Sein Team hatte am vergangenen Wochenende knapp in Dormagen verloren, immerhin einer der Titelfavoriten. Phasenweise konnten die Pirates dabei überzeugen, aber es wartet zu Beginn der Saison noch einiges an Arbeit auf Lorenzet und seine Schützlinge. „Wir haben diese Woche gut trainiert und wollen natürlich unser erstes Heimspiel gewinnen. Personell sind wir bis auf Marcus Bouali, der in zwei Wochen eine abschließende Untersuchung hat, komplett und können aus dem Vollen schöpfen“, so der Coach des LTV. Anwurf ist am Samstagabend um 19 Uhr im Ostermann-Forum.
 
Quelle: Kölner Stadtanzeiger
 
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"Wir müssen gewinnen"
 
Nach der bitteren Niederlage in Dormagen wollen die Drittligahandballer des Leichlinger TV am Samstagabend (Anwurf 19 Uhr, Ostermann-Forum) bei ihrer Heimpremiere gegen den ATSV Habenhausen den ersten Saisonsieg einfahren. „Wir sind klarer Favorit und müssen gewinnen“, hatte LTV-Trainer Frank Lorenzet bereits auf der Pressekonferenz nach der Pleite in Dormagen eine klare Ansage für das nächste Spiel gegen den Aufsteiger gemacht.
Allerdings haben sich die Liganeulinge bei ihren ersten Auftritten allesamt gut geschlagen. Die Bergischen Panther und die Sauerland Wölfe feierten Siege, Habenhausen schaffte ein nicht weniger erstaunliches 27:27-Remis gegen den TV Korschenbroich. Der ATSV betritt mit der dritten Liga allerdings nicht wirklich Neuland. Für die Habenhausener es bereits der dritte Aufstieg in Folge, jeweils als Schlusslicht musste man die Liga aber immer wieder direkt verlassen. Vor zwei Jahren konnte der LTV gegen Habenhausen zwei Siege einfahren.
Trotz der Höhen und Tiefen mit Aufstiegen und Abstiegen ist die Mannschaft des ATSV im Kern in den vergangenen Jahren zusammen geblieben und entsprechend gut eingespielt. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber den Leichlingern, die mit ihrem stark veränderten Personal erst noch den Beweis antreten müssen, dass sie auf dem Feld gut harmonieren.
Im Normalfall sollten die Pirates aber die zwei Punkte in Leichlingen behalten, auch weil bis auf Marcus Bouali der LTV-Kader komplett ist.
 
Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid
 
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LTV will mit Kampfgeist die ersten Punkte

Es dauerte eine Weile, bis Mathis Stecken den missglückten Saisonauftakt verarbeitete. Knapp eine Woche nach dem 24:25 in Dormagen betont der Torwart des Handball-Drittligisten Leichlinger TV: "Mit einem Tor kann man in Dormagen mal verlieren. Ein Drama ist das sicher nicht." Unmittelbar nach der Pleite hatte der 24-Jährige noch etwas anders geklungen. "Superärgerlich" sei die Niederlage, und in den kommenden Spielen müsse man "auf jeden Fall abliefern", sagte Stecken, der heute weiß, dass sein Team durchaus schlechter in die Saison hätte starten können - gleichwohl die Niederlage gegen den TSV verdient war.
Im ersten Heimspiel gegen den ATSV Habenhausen morgen (19 Uhr, Ostermann-Forum) müsse der LTV nun aber "natürlich gewinnen. Bei dem Gegner ist das ganz klar." Der Aufsteiger, der in den vergangenen fünf Jahren dreimal auf- und zweimal abstieg, startete zwar mit einem beachtlichen Remis gegen den TV Korschenbroich in die Spielzeit, sei aber eine Mannschaft, die man zweimal schlagen müsste. "Das muss einfach unser Anspruch sein", sagt Stecken.
Überhaupt sind die kommenden Gegner der Blütenstädter für den Torwart allesamt Teams, die wohl eher unten landen werden. "Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir hier konstant unsere Punkte holen", sagt der Keeper. Auch gegen Habenhausen wird er wohl wieder von Beginn an das Tor hüten.
Als Nummer eins möchte er sich deshalb nicht bezeichnen. "Davon kann man im Handball nicht sprechen. Damian und ich harmonieren gut und wechseln uns ab", sagt Stecken. Damian Bungart, seit nunmehr zwei Jahren bei den Leichlingern, nahm in der Vergangenheit häufig die Rolle des "Backups" ein und zeigte solide Leistungen. Auch in Dormagen fischte er, als er für Stecken nach der Pause ins Tor kam, einige Bälle. Der Rückstand der Pirates blieb so im Rahmen.
"Wir unterhalten sprechen viel miteinander über den kommenden Gegner oder analysieren das Training", sagt Stecken. Er bildet mit Bungart eine Fahrgemeinschaft zum Training. Beide Torhüter kommen aus Essen und absolvieren die 45-minütige Fahrt gemeinsam. Auch der wohl noch zwei Wochen verletzte Linkshänder Marcus Bouali sitzt im Torwart-Wagen.
Stecken, der an einem Berufskolleg in Hagen als Lehrer unter anderem Sport unterrichtet, kennt viele Spieler der Leichlinger Mannschaft. Mit David Hansen und Mike Schulz stand der Torwart schon in anderen Vereinen zusammen auf dem Feld. "Mit Marcus Bouali bin ich in Essen sogar zur Schule gegangen", berichtet er und stellt klar: "Dass ich so viele Freunde in der Mannschaft habe, war schon ausschlaggebend für meinen Wechsel nach Leichlingen." Stecken war als Nachfolger für seinen Kumpel Ante Vukas im Sommer von der HSG Menden Sauerland Wölfe an die Wupper gekommen.
Gegen Habenhausen will er nun die ersten Punkte im neuen Trikot einfahren. Das Rezept dafür: "Der Gegner lebt von seinem Teamgeist. Wenn auch wir das Spiel kämpferisch sofort annehmen, bleiben die Punkte in Leichlingen."

Quelle: Rheinische Post

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