Vorberichte: Leichlinger TV - SG Schalksmühle-Halver

Schlechte Erinnerungen an das Hinspiel

Das Team der SGSH (Foto: SGSH)
Das Team der SGSH (Foto: SGSH)
Der Rückrundenauftakt ist den Leichlinger Drittligahandballern mit dem ungefährdeten Sieg bei der SG Langenfeld am vergangenen Wochenende gelungen.
Nun will die Mannschaft von Trainer Frank Lorenzet am Freitagabend (20 Uhr, Smidt-Forum) gegen die SG Schalksmühle-Halver auch die Heimspielpremiere im neuen Jahr für sich entscheiden und den vierten Tabellenplatz verteidigen.
Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaft 29:29-Unentschieden. Anschließend gingen die Wege der beiden Teams auseinander. Die Leichlinger setzten sich mit weiteren Erfolgen im oberen Tabellendrittel fest, die SGSH musste sich mit einem Platz im unteren Mittelfeld begnügen.
Wenn Lorenzet an die erste Begegnung gegen Schalksmühle denkt, kommt bei ihm immer noch der Ärger hoch. Damals führte seine Mannschaft Mitte der zweiten Halbzeit komfortabel mit sieben Treffern, verspielte diesen Vorsprung dann aber noch in der Schlussphase. Für eine weitere brisante Note sorgt LTV-Torhüter Ante Vukas, der heute gegen seinen zukünftigen Verein aufläuft.
 
Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid
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"Müssen es jetzt besser machen"
 
Das Hinspiel gegen die SG Schalksmühle/Halver möchte Frank Lorenzet am liebsten aus seinem Gedächtnis streichen. Mit sieben Treffern hatte sein Team des Leichlinger TV vorne gelegen; am Ende reichte es mit Ach und Krach zu einem 29:29. "Wir haben dann auch in Partien gegen Korschenbroich und Baunatal Federn gelassen; alles Teams, die hinter uns stehen. Das müssen wir jetzt besser machen", fordert der Trainer des LTV mehr Konstanz von seinen Akteuren. Das etwas Wankelmütige haben die Pirates zuletzt nicht mehr gezeigt, gegen Schalksmühle soll es am heutigen Freitagabend (20 Uhr, Smidt-Forum) auch nicht wieder ans Abendlicht gezerrt werden. Im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen haben sich die Gäste personell kaum verändert, lediglich ein neuer Keeper wurde geholt. Auch die Pirates haben seither einen neuen Spieler verpflichtet: Christian Mergner, der aus der Regionalliga in die 3. Liga wechselte, zeigt zwar gute Ansätze und hilft dem LTV bereits, braucht aber auch noch Zeit, um sich an das deutlich höhere Niveau in dieser Klasse zu gewöhnen.
 
Quelle: Kölner Stadtanzeiger
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Mergners Sprung ins kalte Wasser

Auf ein eigenes Trikot musste Christian Mergner bei seinem Debüt noch verzichten. Als der Winterzugang des Leichlinger TV am vergangenen Wochenende in Langenfeld auf das Feld durfte, trug er das Shirt des verletzten Teamkollegen Marcus Bouali. Sein eigenes blaues Trikot war zum ersten Spiel der Rückrunde nicht rechtzeitig eingetroffen. "Da habe ich eben ein anderes genommen", berichtet der Kreisläufer und schmunzelt.
Der Jahresauftakt des Handball-Drittligisten bei der SG Langenfeld (32:29) war für den ehemaligen Düsseldorfer nicht nur sein erstes Spiel für die "Pirates". Der 25-Jährige absolvierte auch seine ersten Minuten in der dritten Liga. So hoch wie in Leichlingen spielte er bei keinem anderen Verein in seiner Karriere. "Da muss ich mich erst einmal dran gewöhnen", gibt er zu. "Aber das kriege ich hin."
Einfach fiel ihm die Premiere nicht. Aufgrund der großen personellen Sorgen hatten die Leichlinger vor dem Rückrundenbeginn keine echte Trainingseinheit absolvieren können - für Neuling Mergner ein Sprung ins kalte Wasser. Vor dem Heimspiel heute Abend (20 Uhr, Smidt-Forum) gegen die SG Schalksmühle-Halver sei die Trainingssituation aber deutlich besser gewesen. Trainer-Manager Frank Lorenzet ließ sein Team immerhin im Vier-gegen-Vier trainieren.
Der einzige Neuling im Leichlinger Kader schwärmt von seinen ersten Tagen in der Blütenstadt. "Das Umfeld hier ist super - und ruhig", sagt der 1,90 Meter große Mann, der seinen Vertrag beim Nordhreinligisten ART Düsseldorf im Dezember vorzeitig aufgelöst hatte. "Ich bin froh, schnell einen neuen Verein gefunden zu haben. Als Leichlingen anfragte, musste ich nicht lange überlegen." Mergner und Lorenzet saßen schon im Sommer zusammen, erzielten damals aber keine Einigung.
Jetzt wird der Handballer, der in Duisburg wohnt und in Gelsenkirchen Wirtschaft studiert, dringend gebraucht. Aus dem ohnehin dünnen Leichlinger Kader schied zur Jahreswende Henning Padeken aus, der für längere Zeit privat in Australien unterwegs ist. Mergner erhielt daher bereits in Langenfeld am Kreis ausreichend Einsatzzeiten. Für ihn geht es in der Rückrunde auch um die eigene Zukunft. Bisher läuft sein Vertrag in Leichlingen nur bis Ende der Saison. "Der Trainer und ich wollen uns im Februar zusammensetzen und beraten", sagt Mergner. Natürlich würde er gerne in Leichlingen bleiben, sagt er.
Auf die Partie gegen Schalksmühle bereiteten sich die Leichlinger routiniert und konzentriert vor. Vor allem für Ante Vukas steht die Partie unter besonderen Vorzeichen, nachdem der LTV-Torhüter Anfang Dezember seinen Wechsel ins Sauerland verkündet hatte.
Mergner absolviert gegen den Tabellenneunten der dritten Liga, der den Leichlingern in der Hinrunde beim 29:29 einen Punkt abknöpfte, sein erstes Heimspiel für den amtierenden Meister. Die Vorfreude ist groß: "Ich hoffe natürlich auf einen Sieg", sagt Mergner und ergänzt lachend: "Am besten dann auch im eigenen Trikot."

Quelle: Rheinische Post

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