Vorberichte: Leichlinger TV - TSG Altenhagen/Heepen

Keine Schonung für die Angeschlagenen

Ein rätselhafter und unberechenbarer Gegner stellt sich am heutigen Freitagabend (20 Uhr, Sporthalle Am Hammer) in Leichlingen vor: Die TSG Altenhagen-Heepen. Der letztjährige Tabellendritte tummelt sich in dieser Saison in den unteren Gefilden der Liga, steht derzeit auf Platz 13 (von 16). Acht Punkte konnte die TSG bislang einfahren — dies klingt nach einer vermeintlich leichten Aufgabe für den LTV.

Doch betrachtet man die letzten Begegnungen der Altenhagener, so wird deutlich, dass dieses Team das Gros seiner Punkte in den letzten sieben Spielen geholt hat: 3 Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen — so die Bilanz des Pirates-Gegners aus diesen Partien. "Es ist mir ein Rätsel, warum diese Mannschaft so weit unten steht. Dass Altenhagen gefährlich ist, haben wir im Hinspiel erfahren, das wir erst in der letzten Sekunde für uns entscheiden konnten. Wir sind also gewarnt und werden nicht den Fehler machen, diesen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen“, erzählt LTV-Coach Frank Lorenzet.

Lorenzet weiß aber auch, dass seine Jungs in der Vergangenheit gegen vermeintlich schwächere Konkurrenten längst nicht immer mit der nötigen Konzentration oder dem letzten Einsatz angetreten sind. "Und genau das darf nicht passieren, wenn wir keine böse überraschung erleben wollen“, so der Coach.

Auch wenn der eine oder andere seiner Akteure derzeit noch angeschlagen ist — Bastian Munkel laboriert noch an einer Daumenverletzung, Kiki Born plagen Probleme im Bauchmuskelbereich — Schonung kann Leichlingens Trainer keinem seiner Jungs geben. "Dazu ist dieses Spiel zu wichtig, und der Gegner zu gefährlich. Altenhagen-Heepen braucht jeden Zähler und wird bei uns entsprechend auftreten“, erwartet Frank Lorenzet einen bissigen Gegner.

Quelle: Ksta online
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TSG will Piratennest kapern

Es ist Freitag, der 13. — und die erste Möglichkeit zur Kurskorrektur: Handball-Drittligist TSG Altenhagen-Heepen strebt am Abend (20 Uhr) beim Leichlinger TV die Revanche für den unglücklichen 26:27-Saisoneinstieg in der Seidensticker Halle an.
Im Hinspiel lagen die heuer auf dem viertletzten Platz beheimateten Bielefelder mit 26:25 vorn, um am Ende mit leeren Händen da zu stehen. Der Auftakt von 1:15 Punkten in Folge. In der Sporthalle »Am Hammer« sollen die »Pirates« möglichst die Zinsen für diesen Fehlschlag aufgedrückt bekommen. Jedenfalls wirft im ersten von insgesamt fünf Freitag-Ligaspielen niemand auf der TSG-Barkasse vor dem kühnen Kapertörn voreilig die Flinte ins Korn. 
Zumal der erste Titel 2012, der noch frische Kreispokalsieg, das Selbstvertrauen für ein Happyend weiter genährt hat. Trainer Pierre Limberg, der Leichlingen per Video intensiv studiert hat, macht »eine realistische Möglichkeit« aus. »Wir treffen auf eine gut gebaute 6:0-Deckung, die aber im Rückzugsverhalten Probleme hat. Wenn es uns gelingt, unser Tempospiel durchzuziehen und die Gegenstöße zu setzen, die Abläufe auf den Punkt zu spielen, dann haben wir gute Chancen. Es ist nicht unmöglich, dort zu punkten.«
Co-Trainer Martin Räber setzt heute neben neuen taktischen Elementen im geordneten Spielaufbau auch auf ein bisschen »gegnerische Arroganz. Vielleicht werden wir ja unterschätzt. Wir wollen Leichlingen lange ärgern.« Nach der »ekligen Busfahrt« wolle man jedenfalls nicht mit leeren Händen an den Teuto zurückfahren. »Wir haben den Spielern eingebläut, wie wichtig ein guter Start ist.« Carsten Kappelt (Fuß) und Florian Öttking (Achillessehne) werden erneut aussetzen müssen.
Bonuspunkte wären es für Pierre Limberg, der bis zum Mai noch »zwölf bis 14 Zähler« anstrebt, die dann zur Versetzung reichen sollten. »Dabei dürfen wir uns nicht nur auf die Heimspiele verlassen. Es ist EM-Pause. In der Woche drauf wird GWD Minden II bei uns alles aufbieten, was Rang und Namen hat.« Ein Schlüsselspiel sei das heutige nicht — zumindest nicht im Falle einer Niederlage. Ein Auswärtssieg könnte weitere Kräfte freisetzen.
Sollten die fortgeschrittenen Trainer-Planungen der TSG dazu führen, dass Pierre Limberg seinen Posten im Heeper Dom zum Saisonende räumen muss, möchte er sich mit dem Ligaverbleib verabschieden. »Ich will nicht absteigen und werde das Ding bis zum Schluss mit vollem Engagement durchziehen. Dieselbe Einstellung erwarte ich auch von allen Spielern, die den Klub verlassen werden. Wer das anders sieht, der hat den Job verfehlt.«

Quelle: Westfalen-Blatt

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