Vorberichte: Leichlinger TV - VfL Edewecht

Ende der Leichtbauweise

Die Leichlinger Hauptschulturnhalle zählt architektonisch gesehen sicher nicht zu den Gebäuden der Leichtbauweise. Aus sportlicher Sicht könnte aber dieser Eindruck entstanden sein. "Fünf Heimniederlagen haben wir vorige Saison kassiert. Das ist viel zu viel", erinnert Frank Lorenzet. Vor seinem geistigen Auge schwebt dem Trainer-Manager des Leichlinger TV natürlich etwas anderes vor: etwas mit Zinnen und dicken Mauern. Sprich: "Die Halle Am Hammer muss wieder eine Festung werden."

Mit dem Umbau soll morgen Abend (19.30 Uhr) begonnen werden. Als erster Gegner gastiert Absteiger VfL Edewecht beim LTV. "Sie haben drei Stammspieler abgegeben, aber immer noch einige zweitligaerfahrene Akteure in ihren Reihen", gibt Lorenzet zu bedenken. Zudem kommen die Norddeutschen mit einer ähnlich offensiv-aggressiven Deckung daher, die die Leichlinger schon im Pokalspiel gegen Neuhausen vor ein paar Rätsel stellte.

Aber dies soll den LTV nicht von seinem Ziel lasse abbringen. Das lautet: dominant auftreten, sich in der Dritten Liga vom Start weg Respekt verschaffen. Damit aus dem gelungenen Auftakt in Bielefeld ein positiver Trend wird. "Denn wenn wir gegen Edewecht und das Heimspiel nächste Woche gegen Minden nicht gewinnen, dann war der Sieg gegen Altenhagen nichts wert", fügt Lorenzet an. Er wird wohl weiterhin auf Rainer Hantusch verzichten müssen. "Die Tendenz ist: Er spielt eher nicht", meint der Coach. Allerdings stand die Abwehr zuletzt auch ohne den Hünen sicher.

Dagegen hat sich die Offensive ein wenig zum Sorgenkind entwickelt. Zwar werden Angriffe gut vorbereitet und herausgespielt. Aber ihre mitunter schlechte Wurfausbeute macht den Leichlingern zu schaffen. Neben Zement und Backsteinen für ihren Festungsausbau benötiget die Mannschaft auch Nadel und Faden. Denn: "Wir machen in entscheidenden Phasen den Sack nicht zu", sagt Lorenzet.

Quelle: Rheinische Post
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Erster dicker Auswärtsbrocken für den VfL Edewecht

Die nächste Standortbestimmung der neuen Saison steht für die Drittliga-Handballer vom VfL Edewecht mit der morgigen Partie beim Leichlinger TV an (Sonnabend, 19.30 Uhr). Die Gastgeber, in der Vorsaison Tabellenvierter der Dritten Liga, gelten als besonders heimstark. Und dass die Mannschaft auch auswärts erfolgreich bestehen kann zeigte ihr Sieg im Nachbarderby bei der TSG Altenhagen-Heepen.
Auf die Ammerländer wartet ein ziemlich dicker Brocken. Wenn das Team von Trainer Arek Blacha aber in der Leichlinger Halle "Am Hammer“ vor einem fanatischen, lautstarken Publikum bestehen kann, würde das viel Selbstvertrauen für die weitere Saison geben.VfL-Trainer Arek Blacha, der den Gegner in Videoaufzeichnungen studieren konnte, hat einigen Respekt vor dem Team, sieht aber auch gute Chancen für seine Mannschaft. "Wir müssen viel Tempo machen und vor allem unsere Chancen besser als gegen Aurich nutzen, meinte der Trainer. In den Reihen der Leichlinger sind einige ganz erfahrene Routiniers, die vom VfL unbedingt gestoppt werden müssen, insbesondere der 2,05-Mann Tim Menzlaff, der gegen Altenhagen beim 27:26-Erfolog sieben Tore warf. Zudem haben die Leichlinger mit Stefan Nippes einen Klasse-Keeper zwischen den Pfosten.Bei den Edewechtern aber wird Spielmacher Janik Köhler erstmals von Beginn an wieder mit dabei sein und die Fäden im Angriffsspiel ziehen. Gegen Aurich mangelte es zu häufig im Offensivbereich. Es gab zu viele Einzelaktionen und zu viele Fehlwürfe. Jetzt aber ist der Erwartungsdruck bei den VfLern erstmal weg und deshalb müsste es auch besser laufen. 

Quelle: NWZ online

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