Vorberichte: Leichlinger TV - VfL Eintracht Hagen

Drei Verabredungen mit dem Tabellenkeller

Beim Abgleich von Tabelle und Restprogramm ergibt sich aus Sicht der Handballer des Leichlinger TV nur noch ein wirklicher Höhepunkt: Am letzten Spieltag, also am 19. Mai, führt der Spielplan das Team zum derzeit noch esignierten, dann aber ziemlich sicher feststehenden Meister der Dritten Liga West: zum TuS Ferndorf. Vorangestellt wird der finalen Kraftprobe mit der stabilsten Mannschaft der Klasse ein dreigeteilter Ausflug ins Dunkel des Tabellenkellers.

Gegen Hagen, in Nordhemmern, gegen Ahlen — die Begegnungen erlauben auf den ersten Blick die Aussicht auf sechs Punkte und somit einen gelungenen Abschluss der Spielzeit: Eine Vizemeisterschaft hinter Ferndorf und vor mit großen Ambitionen in die Spielzeit gestarteten Teams wie Wilhelmshaven könnten die LTV-Verantwortlichen mit Recht als erfolgreiche Saison verkaufen. 
"Aber wir dürfen nicht den Fehler machen und Nordhemmern und Ahlen 
unterschätzen", sagt Achim Jansen und kramt sogleich als Beleg das aus 
Leichlinger Sicht ernüchternde Remis beim Hinspiel in Ahlen (24:24) aus der 
Erinnerung hervor.Hagen klammert der Leichlinger Rechtsaußen dagegen gleich komplett aus seiner Aufforderung aus. Denn so recht scheint keiner zu wissen, warum die Eintracht so weit unten auf dem drittletzten Rang festklebt. Womöglich liefert darüber der heutige Vortrag der Hagener in der Halle Am Hammer (Anwurf: 20 Uhr) Aufschlüsse. "Es ist ja kein Zufall, dass sie in Ferndorf nur ganz knapp verloren haben. Da lagen sie in der Halbzeit sogar mit vier Treffern vorne", bekräftigt Maik Pallach, der heute — nach überstandener Lungenentzündung — wieder an den Kreis der Leichlinger Offensive zurückkehren könnte. In jedem Fall bietet sich den Zuschauern am Abend die Möglichkeit, einen Blick in die Zukunft der Gastgeber zu werfen. Denn in den Reihen der Gäste wirkt einer der LTV-Neuzugänge für kommende Saison mit: Arthur Giela. Der Rückraumlinke der Eintracht hat in den letzten Wochen wieder Fuß gefasst, nachdem ihn eine Verletzung lange außer Gefecht gesetzt hatte.
Wobei, ein gutes Omen sieht aus Sicht der Leichlinger anders aus: Denn als zuletzt die andere Neuverpflichtung, André Loschinski, mit dem OSC 
Rheinhausen Am Hammer vorspielte, wurde der LTV mit seinen eigenen Mitteln geschlagen: Loschinski traf viermal, die Rheinhausener feierten einen Sieg.


Quelle: Rheinische Post online
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Neuzugang spielt beim LTV vor

Maik Pallach haben sie in Leichlingen schwer vermisst. Der bis zu seiner Verletzung blendend aufspielende Kreisläufer fehlte dem Spiel des Leichlinger TV vor allem nach der Osterpause mächtig. "Wir haben eben nur einen gelernten Kreisläufer in unserem kleinen Kader. Wenn der dann auch noch ausfällt und zudem zuletzt ganz stark agierte, merkt man das irgendwann“, nennt Frank Lorenzet, Coach des Handball-Drittligisten, einen Grund für den schwerfälligen Start seines Teams nach den Osterferien.

Eine Niederlage und ein Remis brachten die Pirates aus den vergangenen zwei Partien zustande — für die Ansprüche des LTV ein sehr bescheidenes Ergebnis. Am heutigen Freitagabend (20 Uhr, Halle Am Hammer) soll nun gegen den VfL Eintracht Hagen mal wieder ein Erfolg her, um nicht aus der Spur zu kommen. Zwar stehen die Gäste im Tabellenkeller und müssen als Drittletzter noch um den Ligaerhalt bangen, doch erwartet Lorenzet alles andere als einen Spaziergang: "Hagen muss aus den letzten vier Spielen mindestens drei Siege holen, um sicher in der Liga zu bleiben. Zudem ist der Kader der Gäste beileibe nicht schlecht besetzt und müsste normalerweise für eine bessere Platzierung gut sein“, zeigt der LTV-Trainer Respekt vor den Gästen, die mit Arthur Giela einen aus Leichlinger Sicht interessanten Akteur mitbringen.

Giela wird nämlich in der kommenden Saison im Trikot der Pirates auflaufen — die Fans des LTV können sich also schon einmal ein Bild des Neuzugangs machen. Mit dabei sein wird auch wieder Maik Pallach. Ob der Kreisläufer jedoch zum Einsatz kommt, wird erst kurzfristig entschieden. "Ich hoffe, dass er wieder für ein paar Minuten mitmischen kann“, erklärt Frank Lorenzet.

Quelle: Ksta online

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Pirates biegen auf Zielgerade ein

"Wir können nicht jede Woche mit Punktverlusten unserer Verfolger aus Lemgo und Uerdingen rechnen, deshalb ist es wichtig, dass wir von nun an wieder unsere Spiele gewinnen“, redet Pirates-Coach 
Frank Lorenzet seiner Mannschaft ins Gewissen, die bei einem Punkt Vorsprung die Vizemeisterschaft selbst in der Hand hat, allerdings die letzten beiden Partien nicht gewinnen konnte.
Gegen den VfL Eintracht Hagen fordert der engagierte Trainer im Heimspiel am morgigen Freitag um 20 Uhr in der Sporthalle am Hammer unbedingt einen Erfolg. Doch das wird laut Lorenzet ein hartes Stück Arbeit, denn genau wie den OSC Rheinhausen, gegen den der LTV zuletzt einebittere Heimniederlage einstecken musste, schätzt er die Hagener deutlich besser ein, als es die Tabellensituation hergibt. Nach vielen verletztungsbedingten Ausfällen ist der gegnerische Kader mittlerweile wieder gut gefüllt und als Tabellenelfter kämpft der VfL schon fast um die letzte Chance für den Klassenerhalt. Für Lorenzet alles Aspekte, die die Situation für seine Mannschaft unangenehm beeinflussen können.
Einen Lichtblick gibt es allerdings bei den Pirates, denn mit Kreisläufer Maik Pallach kehrt eine ganz wichtige Person in den Kader zurück. Zuletzt musste der LTV ohne gelernten Spieler auf dieser Position 
auskommen.

Quelle: Bergischer Volkbote

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