Vorberichte: LIT Nordhemmern/Mind. - Leichlinger TV

LTV reist mit Schwung zum Letzten

27 Spiele Anlauf haben sie genommen, um die im Handball so erfolgsverschönernde Schallmauer von 40 erzielten Treffern zu durchbrechen. Auf ihrer viertletzten Etappe durch die Saison boten die Handballer des Leichlinger TV eine ihrer besten Vorstellungen und zeigten Eintracht Hagen beim 41:29, wo in der Halle Am Hammer eben dieses Werkzeug hängt. Als "sensationell“ beschreibt Jens Buss den Auftritt. "Es war beeindruckend, wie sich die Mannschaft aus dem kleinen Loch, in dem sie zuvor steckte, rausgezogen hat."

Ein Teil des Lobs bleibt dabei auch am Co-Trainer des LTV selbst hängen. Schließlich schiebt er weiterhin regelmäßig Dienst auf dem Spielfeld. Und es scheint, als ob sich daran bis Saisonende nichts ändern wird. Zumindest droht Matthias Aschenbroich in den verbleibenden drei Partien auszufallen: Der Rückraummann zog sich unter der Woche im Training eine Augenverletzung zu. Somit muss der LTV ohne seinen bisher torgefährlichsten Akteur (141 Tore) darangehen, seine verbleibenden Ziele zu erreichen: "Wir wollen Platz zwei sichern und bereits mit Blick auf die kommende Saison erfolgreich weiterspielen. Schließlich bleibt die Mannschaft ja nahezu komplett zusammen“, sagt Buss, der die Hagen-Partie als guten Ausgangspunkt für den Endspurt ansieht. "Wenn wir den Schwung mitnehmen, dann gewinnen wir auch in Nordhemmern“, prophezeit der Co-Trainer und warnt sogleich: 
"Aber wir müssen 100 Prozent geben, 90 werden dafür nichts ausreichen.“
Nicht nur Buss, auch die Statistik verweist auf die reelle Gefahr, beim 
Letzten zu straucheln: LIT Nordhemmern-Mindenerwald holte alle zehn Punkte in eigener Halle. Rheinhausen hat dort verloren, Minden auch. "Und wir haben eine Rechnung aus der letzten Saison offen“, ergänzt Buss mit Blick auf das turbulente 38:38 im Januar 2011. Bessere Gedanken stellen sich aber ein, lässt man das Hinspiel gegen LIT Revue passieren. Das gewann der LTV 38:27. Mehr Tore hatte er in dieser Saison nie in einer Partie geworfen — bis zum Hagen-Spiel.

Quelle: Rheinische Post

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