Vorberichte: SG Langenfeld - Leichlinger TV

Neues Jahr, alte (Personal-)Probleme

Fehlte im Training krankheitsbedingt: Kapitän Tim Hilger
Fehlte im Training krankheitsbedingt: Kapitän Tim Hilger

Frank Lorenzet hat es als Trainer der Leichlinger Drittligahandballer in dieser Saison wahrlich nicht leicht. Immer wieder werfen seine Mannschaft Verletzungen zurück. Auch im neuen Jahr hat sich daran nichts geändert. Bei Damian Bungart wurde ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert, der Torhüter fällt für längere Zeit aus. Beim Training hatte Lorenzt in dieser Woche lediglich sechs Spieler, da auch Ousse Lajnef (Muskelzerrung), Tim Hilger (Grippe) und David Kreckler (Fuß) nicht einsatzbereit waren. Insgesamt keine gute Vorbereitung auf das kommende Derby gegen die SG Langenfeld am Samstag (17.30 Uhr, Konrad-Adenauer-Gymn., Langenfeld).
Allerdings ist auch der Leichlinger Gegner schwer angeschlagen. Bei der SGL sind die Blessuren jedoch eher seelischer als körperlicher Natur. Die Aufstiegseuphorie der sich gerne als „Gallier“ bezeichnenden Mannschaft von Trainer Dennis Werkmeister ist längst verflogen und der harten Realität in der 3. Bundesliga gewichen. Nach anfänglichen Achtungserfolgen, die 28:39-Hinspielniederlage gegen den LTV gehörte da sicher nicht dazu, ist der Aufsteiger nach absolvierter Hinrunde hart auf dem letzten Tabellenplatz aufgeschlagen. Nicht unbedingt unerwartet, aber dennoch schmerzhaft. Lediglich fünf Punkte stehen auf der Habenseite, für den Klassenerhalt deutlich zu wenig. Die SGL steht deshalb schon vor der ersten Rückrundenpartie mit dem Rücken zur Wand.
Eine Situation, die wiederum Lorenzet nicht gefällt. „In Langenfeld hat man jetzt nichts mehr zu verlieren. Der Abstieg scheint vorprogrammiert. Jeder weitere Punkt, vor allem gegen uns, wird dort nun sicher wie eine Heldenleistung gefeiert.“ Damit seine Spieler den Gegner nicht zum Helden machen, fordert Lorenzet auch gegen das Schlusslicht absolute Konzentration und Disziplin: „Ich erwarte, dass meine Spieler bis zum Schluss um jeden Zentimeter kämpfen.“

Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid
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Lorenzet ist froh, wenn die Saison vorbei ist

Frank Lorenzet, Trainer und Manager des Leichlinger TV, ist froh, wenn diese Saison, die geprägt von Verletzungen seiner Akteure ist, in wenigen Monaten der Vergangenheit angehört. „Dann machen wir einen dicken Strich unter diese Spielzeit und gehen mit einem deutlich breiteren Kader in die neue Meisterschaftsrunde. So etwas wie dieses Jahr passiert mir nicht noch mal“, spielt Lorenzet auf die eigentlich fast permanente Personalknappheit im Kader an. Die machte sich auch in dieser Woche wieder bemerkbar. Zeitweise waren nur vier Spieler beim Training, „da war eine Vorbereitung auf die Partie in Langenfeld gar nicht möglich. Auch die spielerische Integration unseres Neuzugangs Christian Mergner stand somit hintenan“, stellte der Coach vor dem Duell am Samstag beim Tabellenschlusslicht fest.
Immerhin sind die Leichlinger vorangekommen, was die Planungen für die Saison 2017/2018 angehen. Aus dem aktuellen Kader verlängerten die Routiniers und Leistungsträger David Kreckler (34 Jahre) bis 2019 und  Carsten Lange (35) bis 2018. Für Kreckler ist es die zehnte Spielzeit im Trikot der Pirates, für Lange immerhin schon Nummer vier.
Als Neuzugang für 2017/2018 angelte sich der LTV Hendrick Rachow vom Nachbarn und Regonalligisten TuS 82 Opladen. Der 24-Jährige Kreisläufer macht nicht erst seit dieser Saison mit starken Leistungen auf sich aufmerksam, „wir hatten ihn schon länger auf dem Schirm und hätten ihn gerne schon diese Saison bei uns gehabt. Er stand aber in Opladen im Wort. Trotz seines jungen Alters verfügt Hendrick schon über eine Menge Erfahrung und wird uns sicher weiter helfen“, freut sich Leichlingens Tainer über die Verpflichtung.
Möglicherweise müssen die Pirates aber auch für die aktuelle Spielzeit noch nachrüsten, denn Keeper Damian Bungart fällt mit einem Bandscheiben-Schaden für eine unbestimmte Zeit aus. Nachwuchs-Torhüter Arne Fuchs hat bislang schon angedeutet, dass er auch in der 3. Liga seinem Mann stehen kann, aber da wollen die Leichlinger noch weiter seine Entwicklung beobachten.

Quelle: Kölner Stadtanzeiger
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Neues Jahr, alte Probleme

Kurz fiel sie aus, die Wintervorbereitung des Leichlinger TV. Wenn der Handball-Drittligist morgen (17.30 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) zum Rückrundenauftakt bei der SG Langenfeld antritt, ist das erste Training des neuen Jahres gerade mal acht Tage her. Ein Problem? Vielleicht. Aber echte Alternativen blieben den "Pirates" nicht. Mal wieder.
Die nackten Zahlen sprechen für sich: "Am Dienstag waren vier Feldspieler beim Training. Da können wir nicht wirklich Handball spielen", berichtet Trainer-Manager Frank Lorenzet. Er betonte dabei nicht zum ersten Mal in dieser Saison, dass er so "ein personelles Debakel" in seiner langen Handball-Laufbahn noch nie erlebt hätte.
Die Probleme aus dem alten Jahr gelten auch im neuen: In der Vorbereitungen fielen Ousse Lajnef, Tim Hilger, Karol Zechmeister, David Kreckler und Damian Bungart zwischenzeitlich oder komplett aus. Wer in Langenfeld spielen kann, ist bei fast allen Genannten offen. Lediglich der lange Ausfall von Keeper Bungart steht nach seinem Bandscheibenvorfall seit einigen Tagen fest. "Wenn du dann eine zweite Mannschaft in der Kreisklasse und keine A-Jugend besitzt, sind dir eben die Hände gebunden", registriert Lorenzet trocken.
Für Leichlingens einzigen Winterneuzugang Christian Mergner kommen die erneuten personellen Probleme besonders unpassend. Ihn holte der LTV für Henning Padeken, den laut Lorenzet "besten und konstantesten" Spieler der Hinrunde, ins Team. Für die Rückrunde steht er indes nicht mehr zur Verfügung, weil er seinen lang geplanten Auslandsaufenthalt in Australien antritt. Wirklich eingewöhnen kann sich der aus Düsseldorf gekommene Kreisläufer nicht. "Für ihn als Neuling in unserem Team wird es noch einmal schwerer, seine Leistung abzuliefern", sagt auch Leichlingens Coach. Trotz aller Probleme sind die Rollen vor dem Spiel gegen den Nachbarn und Aufsteiger klar verteilt: Die SGL von Trainer Dennis Werkmeister hat abgesehen von zwei Siegen und einem Remis bislang alle Partien verloren und schaut vom Tabellenende auf seine Konkurrenten.
Das Hinspiel im Smidt-Forum endete deutlich 39:28. Die auf dem Papier klare Unterlegenheit der Gastgeber ist aber zugleich deren Chance. Immerhin kegelten die Langenfelder vor Saisonbeginn beispielsweise Zweitligist TuSem Essen aus dem DHB-Pokal. Der kommende Gegner ist also nicht zu unterschätzen für den amtierenden Meister der dritten Liga. Die routinierte Leichlinger Mannschaft muss in Tim Menzlaff vorrangig einen ehemaligen Mannschaftskameraden in den Griff bekommen. Der Hüne ist die Langenfelder Lebensversicherung - und mit 87 Toren siebtbester Werfer der Liga.
Schwung geben könnten hingegen die positiven Nachrichten der vergangenen Tage: Der LTV verlängerte die Verträge seiner Linkshänder David Kreckler (um zwei Jahre) und Carsten Lange (um ein Jahr). "Die beiden gehören längst zu unserem Inventar. Das Alter spielt für mich keine Rolle", sagt Lorenzet mit Blick auf seine beiden Routiniers (34 und 35). Auch die Verpflichtung von Hendrik Rachow, der im Sommer von Regionalligist Opladen kommen wird, gaben die Leichlinger bekannt.
Der LTV geht als Tabellenvierter in das neue Jahr (21:9 Punkte), hinter dem Longericher SC Köln (25:5), Eintracht Hagen (27:3) und dem Neusser HV (29:1). Nur einen Punkt hinter Leichlingen liegt Bayer Dormagen.

Quelle: Rheinische Post

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