Vorberichte: SG Ratingen - Leichlinger TV

Volle Konzentration beim Schlusslicht

Einsatz fraglich: Keeper Arne Fuchs

Das Spiel gegen Schalksmühle dauerte knapp 1,5 Stunden; die Nachbereitung der Niederlage inklusive Video-Analyse, Herausschreiben der Fehlerpunkte, nahm bei Frank Lorenzet, Trainer des Handball-Drittligisten Leichlinger TV, vier Stunden in Anspruch. „Im Training nehmen wir uns dann ungefähr eine Stunde Zeit für das Besprechen und Aufarbeiten; nach einer Partie wie gegen Schalksmühle dauert es gewöhnlich noch etwas länger“, nennt Lorenzet die Nachwirkungen der Pleite vom vergangenen Wochenende. „Ich weiß gar nicht, ob meine Spieler wissen, was das an Zeit verschlingt, wenn so eine Begegnung verarbeitet wird. Letztlich ist es aber wohl egal, ob sie es wissen oder nicht. Wichtig ist, dass wir unsere Lehren aus so einem Spiel ziehen und es beim nächsten Mal wieder besser machen“, so der Trainer. Am Samstagabend können die Pirates beim Tabellenschlusslicht SG Ratingen zeigen, ob sie lernfähig sind. Da kommt Ratingen vielleicht gerade recht; oder eben auch nicht, wenn man die Leichlinger so gut kennt, wie es ihr Trainer tut. „Meine Mannschaft macht es sich immer schwer gegen Teams, die hinter uns stehen. Siehe Schalksmühle. Wir müssen mit der richtigen Einstellung antreten; in manch verlorener Partie hätten uns schon 10-20 Prozent mehr gereicht, um als Sieger vom Feld zu gehen. Bringen wir dies nicht in Ratingen aufs Feld, wird’s auch dort nicht einfach für uns“, beschwört Frank Lorenzet seine Schützlinge.

Quelle: Ksta
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"Angeschlagene Boxer am gefährlichsten"

Die unerwartete Heimniederlage gegen die SG Schalksmühle-Halver musste Frank Lorenzet, Trainer des Leichlinger Handball-Drittligisten, erst einmal verdauen. Am Ende blieb ihm einmal mehr die Erkenntnis, dass man gegen keine Mannschaft der Liga bereits im Vorfeld gewonnen hat.
Mit dieser Einstellung wollen die Leichlinger am Samstag (Anwurf 18 Uhr, Ratingen-West, Ratingen) auch dem kommenden Kontrahenten begegnen. Die SG Ratingen steht zwar auf dem letzten Tabellenplatz, Lorenzet sieht deshalb aber keinen Grund für eine Schonhaltung seiner Spieler: „Ratingen muss jetzt punkten und kann alles auf eine Karte setzen. Das macht sie sehr gefährlich.“
Allein auf Glück und Zufall will man sich beim Schlusslicht aber auch nicht verlassen. Die Löwen haben personell nachgebessert. Marcel Müller wurde reaktiviert und mit Bastien Arnaud holte man sich einen ehemaligen französischen Handballprofi und Jugendnationalspieler, der zuletzt beim ART Düsseldorf beschäftigt war. Der mittlerweile 31-Jährige trifft gegen Leichlingen auf seinen ehemaligen Teamkollegen Christian Mergner, der nach dem Ausverkauf in Düsseldorf den Weg zum LTV einschlug.
Im letzten Spiel beim Longericher SC zeigte sich die SGR bereits stark verbessert. Gegen den Tabellendritten hielten die Löwen die Partie bis in die Schlussphase offen. Das Hinspiel konnten die Leichlinger mit 35:32 für sich entscheiden.

Quelle: Bergischer Voksbote Burscheid
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