Vorberichte: TSV Bayer Dormagen - Leichlinger TV

Erstmals Außenseiter

Nun in Diensten von Bayer Dormagen: KC Brüren (Foto: Zaunbrecher)
Nun in Diensten von Bayer Dormagen: KC Brüren (Foto: Zaunbrecher)

Zum ersten Mal in dieser Saison treten die Leichlinger Drittligahandballer in der Meisterschaft in einer echten Außenreiterrolle an. Die Mannschaft von Trainer Frank Lorenzet ist am heutigen Freitag (20 Uhr, Bayer Sportcenter, Dormagen) beim Tabellendritten TSV Bayer Dormagen zu Gast, der bislang nur dem Spitzenreiter VfL Eintracht Hagen beide Punkte überlassen musste. Bei dieser Partie fehlte TSV-Spielertrainer Alexander Koke, der nach langer Verletzungspause zuletzt wieder mit seinen Spielern gemeinsam auf dem Feld stand.
Der Zweitligaabsteiger aus Dormagen verfügt neben Koke über viele hochklassig erfahrene Handballer und kann bei Heimspielen immer auf die lautstarke Unterstützung seiner Fans vertrauen. In der Aufstiegssaison 2013/14 verließ der TSV im Duell mit den Leichlingern zweimal als Sieger die Halle. Ein Wiedersehn gibt es mit Kevin Christopher Brüren, der zu Beginn der vergangenen Saison noch für den LTV aus Torejagd ging.
Die Vorbereitung auf die Partie verlief beim LTV nicht gut. Tim Hilger, Carsten Lange, Karol Zechmeister und Damian Bungart konnten an den Trainingseinheiten nicht teilnehmen. Auf Torhüter Bungart muss Lorenzet auch heute verzichten.

Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid
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Zu Gast beim bislang stärksten Gegner

Vor dem Duell mit dem TSV Bayer Dormagen am heutigen Freitagabend spricht nicht viel für einen Erfolg des Leichlinger TV: In dieser Woche war kein vernünftiges Training möglich, um mannschaftstaktische Vorbereitungen für Dormagen aufzunehmen – zu viele Spieler fehlten erkrankt (Bungart, Zechmeister), verletzt (Hilger) oder aus privaten Gründen (Lange). Auch Trainer Frank Lorenzet war und ist angeschlagen, schleppte sich aber zu den Trainingseinheiten. Eine gute Vorbereitung sieht anders aus.
Zum Gegner: Dormagen verfügt neben Hagen und Neuss über die beste Mannschaft in der Liga. Das letztjährige Team mit dem Ex-Leichlinger KC Brüren konnte nicht nur zusammen gehalten, sondern sogar noch verstärkt werden. In der Hinterhand haben die Dormagener noch ihr treues und lautstarkes Publikum. „Der Kader ist überragend, das Publikum auch. Diese Qualität, dazu auf der anderen Seite unsere verkorkste Woche – da muss schon alles passen, damit wir zu einem Erfolg kommen. Auf der anderen Seite weiß ich aber auch, dass wir gegen Top-Mannschaften in der Regel besonders motiviert sind. Sind wir von der ersten bis zur letzten Sekunde hoch konzentriert und verfolgen diszipliniert unsere Marschroute, können wir auch in Dormagen bestehen“, gibt sich Lorenzet kämpferisch. Fehlen wird auf jeden Fall Keeper Damian Bungart, auf den Einsatz der anderen angeschlagenen Akteure hofft der Trainer noch.

Quelle: Kölner Stadtanzeiger
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Topspiel-Marathon startet in Dormagen

Einfach ist etwas anderes: Der Spielplan der dritten Handball-Liga sieht für den Leichlinger TV bis zum Ende der Hinrunde ein straffes Programm vor. Ehe nach den Weihnachtstagen eine kurze Spielpause ansteht, warten ausnahmslos Spitzenspiele auf die "Pirates" - die demnach erst beim Geschenkeauspacken unter dem Tannenbaum wissen, wo sie in der Liga wirklich stehen. Den Anfang der Topspiel-Serie machen die Leichlinger heute Abend (20 Uhr) auf der anderen Rheinseite beim TSV Bayer Dormagen. Anschließend folgen die Partien gegen den Longericher SC, den Neusser HV, den VfL Eintracht Hagen und die HSG Krefeld. Ein Ziel setzt sich der amtierende Meister für diese Spiele aber nicht.
"Das würde nichts bringen. Wir müssen schauen, was in jedem Spiel möglich ist", sagt Trainer-Manager Frank Lorenzet, dessen Team einen großen Vorteil hat: Anders als Dormagen oder auch Hagen und Neuss, hat der LTV keinerlei Ambitionen oder gar die Pflicht, am Ende der Saison den Sprung in die 2. Bundesliga perfekt zu machen. Besonderen Druck spürt der derzeit Tabellenfünfte daher nicht. "Wir können befreit aufspielen", meint Lorenzet.
Allerdings waren das auch schon alle positiven Nachrichten vor dem Duell in Dormagen, denn personell sieht es nicht gut aus. Unter der Woche fehlten im Training in Damian Bungart (Magen-Darm), Karol Zechmeister (Grippe), Tim Hilger (Pferdekuss) und Carsten Lange (privat) vier Spieler. Viel trainieren konnte Lorenzet, der selbst mit einer Grippe zu kämpfen hat, nicht - aufgrund des dünnen Kaders keine neue Situation für den LTV.
Der Blick auf die Reihen des Gegners ist da schon ein anderer. Die hochklassigen Dormagener Spieler sind einsatzbereit - und einer von ihnen brennt besonders auf das Match gegen die Leichlinger. Kevin-Christopher Brüren erzielte in der vergangenen Saison noch ein Tor nach dem anderen für den LTV, ehe er mit Zweitspielrecht für Leichlingen nach Dormagen wechselte. Ein Kreuzbandriss verhinderte in der Folge aber weitere Auftritte im "Pirates"-Trikot.
"Das ist ein außergewöhnliches Spiel für mich", sagt der erst 23-Jährige. "Ich war zwar nur ein Jahr in Leichlingen, aber mit manchen Spielern habe ich noch regelmäßigen Kontakt." Demzufolge kennt der Linkshänder die Stärken und Schwächen des Leichlinger Teams - vor allem hat er aber Respekt vor dem LTV: "Der Angriff war schon immer stark." Die Zahlen geben ihm Recht: Mit über 300 Toren stellen die Leichlinger nach neun Spieltagen wieder den besten Angriff der Liga. "Darauf sind wir vorbereitet", meint Brüren, der aber wie sein ehemaliger Trainer weiß, dass viel von der aktuellen Tagesverfassung abhängen wird.

Quelle: Rheinische Post

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