Vorberichte: VfL Eintracht Hagen - Leichlinger TV

Pirates müssen auf der Hut sein

Den VfL Eintracht Hagen haben sicherlich etliche Experten in der 3. Liga West wesentlich weiter oben erwartet, als es derzeit der Fall ist. Immerhin hatten die Hagener, die bereits in der letzten Saison keine schlechte Mannschaft besaßen, vor dieser Spielzeit personell noch zugelegt und sich mit Akteuren, die Zweit- und Erstliga-Erfahrung besitzen, verstärkt. Doch die aktuelle Tabelle spiegelt die Qualität des VfL nicht wider, lediglich zwei Siege und ein Remis konnte das Team aus elf Begegnungen holen.

Dennoch sieht sich der Leichlinger TV vor dem Duell am Freitagabend nicht unbedingt in der Rolle des Favoriten, auch wenn LTV-Coach Frank Lorenzet weiß, dass aufgrund der Tabellenkonstellation allgemein ein Sieg seiner Jungs erwartet wird. "Was da in Hagen nicht läuft, ist mir absolut ein Rätsel. Die müssten wesentlich weiter oben stehen, konnten ihr Potenzial aber meistens nicht abrufen. Dass sie es können, hat vor kurzem Ferndorf beim Unentschieden erfahren. Wir müssen also auf der Hut sein und dürfen nicht glauben, dass wir die Punkte im Vorübergehen einfach mitnehmen können“, warnt Lorenzet. Der Pirates-Trainer weiß aber, dass angesichts der Enge an der Tabellenspitze ein Sieg seiner Mannschaft geboten wäre. "Wenn wir weiter oben mitmischen wollen, müssen wir Spiele wie in Hagen gewinnen. Am besten alle vier noch ausstehenden Begegnungen bis zur Weihnachtspause“, erklärt Lorenzet.

Ohne Sorgen geht es aber auch bei den Pirates nicht. Kapitän Kiki Born konnte bereits während der gesamten letzten Woche wegen einer Zehenblessur nicht trainieren, hatte dann aber beim Derby gegen Wermelskirchen auf dem Feld gestanden. Diese Woche verläuft ähnlich, denn Born war erneut zu einer Trainingspause gezwungen, um am heutigen Abend in Hagen auflaufen zu können.

Auch Matthias Aschenbroich musste in den letzten Tagen kürzer treten, um für das Spiel am Wochenende fit zu sein. "Das erschwert natürlich den Trainingsbetrieb und ist als Vorbereitung auf eine Partie nicht förderlich. Aber ich kann es nicht ändern“, stellt Frank Lorenzet fest.

Quelle: Ksta
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Viele Fragzeichen vor Duell der Pirates in Hagen

Eine Rechnung mit vielen Unbekannten erwartet den Leichlinger TV beim VfL Eintracht Hagen am morgigen Freitag (Anwurf 19.30 Uhr, Enervie Arena, Hagen). "Eigentlich müsste Hagen in der Tabelle viel weiter oben stehen“, fällt Pirates-Trainer Frank Lorenzet als erstes ein, wenn er an den Gegner denkt. Die hoch gehandelten Hagener spielen bislang eine miserable Saison und stehen trotz zahlreicher hochkarätiger Neuverpflichtungen mit 5:17 Punkten auf einem enttäuschenden dreizehnten Tabellenplatz.

Der einzige Lichtblick war bislang das 34:34-Remis gegen Vorjahresmeister Tus Ferndorf am vorletzten Spieltag. Bereits eine Woche später gab es dann aber wieder eine Niederlage beim damaligen Tabellenletzten TSG Altenhagen-Heepen. Lorenzet schätzt den Gegner hoch ein, tut sich aber angesichts des bisherigen Saisonverlauf schwer eine Spielprognose abzugeben: "Irgendwann muss Hagen mit dieser Mannschaft aus dem Quark kommen, wenn sie nicht absteigen wollen. Ich hoffe, dass es nicht gerade gegen uns ist.“ Eine Vorbereitung auf den Gegner war unter der Woche bei den Pirates kaum möglich. Zahlreiche LTV-Spieler plagen sich mit Verletzungen und nutzten die Woche zur Regeneration. Am meisten bangt Lorenzet um seine Führungsspieler Matthias Aschenbroich (Schulter) und Christian Born (Zeh), deren Einsatz heute auf der Kippe steht.

Quelle: WZ Burscheid
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Kreckler brennt auf seinen Einsatz

Eintracht Hagen hat seit einigen Jahren Ambitionen in Richtung 2. Liga. Einige Transfers vor der Saison stützen diese These. Ruwen Thoke, Artur Giela, Ben Schütte und Maciej Dmytruszynski haben schon in höheren Ligen ihren Mann gestanden. "Ich weiß auch nicht, warum es bei Hagen nicht läuft“, sagt Leichlingens Trainer Frank Lorenzet. Hagen ist Viertletzter.

Ein Leichlinger brennt besonders auf seinen Einsatz morgen ab 19.30 Uhr in Hagen: David Kreckler. Er saß in der letzten Saison dort fast nur auf der Bank und wechselte zurück zum LTV — und hat dort auch die beiden letzten Partien passen nüssen: In Rheinhausen auf Anraten des Physiotherapeuten, gegen Wermelskirchen, weil Achim Jansen gut drauf war. In Hagen darf Kreckler mit einem Einsatz vom Start weg rechnen.

Durch einen Sieg würden die viertplatzierten Leichlinger dran bleiben an der Spitze. "Tabellenführer Lemgo 2 darf nicht aufsteigen, und zwischen dem Zweiten Wermelskirchen und dem Neunten Edewecht liegen gerade einmal vier Punkte“, weist Lorenzet auf die interessante Tabellenkonstellation hin.

Quelle: Solinger Tageblatt
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"Meine Spieler müssen Charakter zeigen"

In einem Vorbereitungsspiel im August waren VfL Eintracht Hagen und Leichlinger TV lange auf Augenhöhe, erst kurz vor Ende siegte der Gast mit 30:28. Wenn es heute um 19.30 Uhr in der Enervie-Arena zum gleichen Duell in der 3. Handball-Liga West kommt, haben sich die langjährigen Rivalen weit auseinander entwickelt: Gastgeber Eintracht steht auf Rang 13 kurz vor den Abstiegsrängen mit dem Rücken zur Wand, die Leichlinger blicken als Tabellenvierter mit zehn Punkten mehr auf dem Konto nach oben.

Die Rollen sind verteilt, das auf allen Position stark besetzte LTV-Team von Trainer Frank Lorenzet gilt als klarer Favorit. "Wir sind Außenseiter, die Leichlinger haben eine robuste, körperlich sehr starke Mannschaft“, weiß auch VfL-Trainer Krzysztof Szargiej, "aber wenn meine Mannschaft klar im Kopf ist, können wir auch sie schlagen.“ Eine über 60 Minuten konzentrierte Leistung wie beim 34:34 daheim gegen den TuS Ferndorf sei dazu notwendig. Allerdings verspielte sein Team das da gewonnene Renommee gleich wieder bei der 28:30-Pleite beim Schlusslicht TSG Altenhagen-Heepen. "Nach einem guten Spiel kommt immer die Lockerheit“, ärgert sich Szargiej und betont: "Wenn die Spieler nicht kapieren, dass jeder Punkt und jedes Tor wichtig sind, dann wird es kritisch.“

Zumal die Personalsorgen beim VfL Eintracht nicht abreißen. Zwar ist ein Einsatz von Patrick Lütgenau, der einen "kleinen Muskelfaserriss“ (Szargiej) in der Wade erlitten hat, nicht völlig ausgeschlossen, auch der zuletzt erkrankte Fabian Zarnekow ist ins Training zurückgekehrt. Dafür fehlte dort Jan Wilhelm, der über Probleme in Rücken und Achillessehne klagt. Einsatz fraglich, auch bei Lütgenau will der Coach keinesfalls ein Risiko eingehen. Und eine externe Verstärkung ließ sich zumindest in dieser Woche noch nicht realisieren. Szargiej: "Wir suchen weiter.“

Allerdings sind auch die Gäste, die zuletzt dem Tabellenzweiten TuS Wermelskirchen ein 28:28 abrangen, nicht ganz sorgenfrei. Etliche LTV-Spieler sind angeschlagen und nutzten die Woche zur Regeneration. Sogar auf der Kippe steht der Einsatz der Leichlinger Führungsspieler Matthias Aschenbroich (Schulter) und Christian Born (Zeh). Und Coach Lorenzet hat durchaus Respekt vor den Gastgebern. "Eigentlich müsste Hagen in der Tabelle viel weiter oben stehen“, sagte er der WZ und warnte: "Irgendwann muss Hagen mit dieser Mannschaft aus dem Quark kommen, wenn sie nicht absteigen wollen. Ich hoffe, dass es nicht gerade gegen uns ist.“

Sein Kollege Szargiej sieht das verständlicherweise etwas anders. "Meine Spieler müssen jetzt Charakter zeigen“, sagt er, "es geht um jeden Punkt.“

Quelle: derwesten.de

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