Vorberichte: VfL Gummersbach II - Leichlinger TV

Kein Favorit gegen Bundesligareserve

Derzeit bester Torschütze der Dritten Liga West: David Kreckler (57/23 Treffer)
Derzeit bester Torschütze der Dritten Liga West: David Kreckler (57/23 Treffer)

Die Leichlinger Drittligahandballer warten weiterhin auf ihr persönliches Aha-Erlebnis. Die Mannschaft von Trainer Frank Lorenzet ist nach einer überragenden Vorbereitung im normalen Meisterschaftsbetrieb noch nicht in Schwung gekommen. Die knappe Auftaktniederlage beim TSV Bayer Dormagen war der erste Dämpfer, die Heimpleite gegen Aufsteiger Menden dann der Schock. Und selbst bei den zum Teil mühevollen Siegen gegen die Abstiegskandidaten Volmetal, Korschenbroich und Habenhausen zeigten die Pirates noch nicht das Format einer Spitzenmannschaft.
Die Bilanz von 7:5 Punkten ist zwar nicht ganz schlecht, viele schwierige Aufgaben haben die Leichlinger aber noch vor der Brust. Die nächste Härteprobe steht am heutigen Freitag (20 Uhr, Schwalbe-Arena, Gummersbach) bei der Reserve des VfL Gummersbach an. Die Gummersbacher sind mit Niederlagen gegen die Bergischen Panther und die SG Schalksmühle-Halver schwach gestartet. Seitdem sich der Kader der Oberbergischen aber gefüllt hat, gab es 8:2 Punkte. Nur Topfavorit Ferndorf musste man sich geschlagen geben.
Den LTV erwartet in Gummersbach ein ganz heißer Tanz, da durch die spielfreie Erstligamannschaft prominentes Personal beim Gegner erwartet wird. Da wäre zum Beispiel der 2,04 Meter große norwegische Nationalspieler Eirik Köpp, der bereits in Lemgo zum Einsatz kam und in 30 Minuten sieben Treffer erzielte. Auch mit Maximilian Jäger, Lasse Hasenforther und Marcel Timm, die wie Köpp regelmäßig in Liga Eins auflaufen, rechnet Lorenzet. „Wir müssen jetzt endlich einmal ein Ausrufezeichen setzen und damit auch die negative Stimmung aus den Köpfen verdrängen“, fordert Lorenzet. Als Favorit sieht er seine Mannschaft nicht.

Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid

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Gefährlicher Gegner in Bestbesetzung

Bereits am heutigen Freitagabend muss der Leichlinger TV beim VfL Gummersbach II antreten. Die Gastgeber sind nach zwei Auftaktniederlagen anschließend mit 8:2-Punkten mächtig ins Rollen gekommen, bezogen nur gegen den unangefochtenen Spitzenreiter TuS Ferndorf eine Pleite, "waren dabei aber nicht gravierend unterlegen", veweist LTV-Trainer Frank Lorenzet auf die Qualität der oberbergischen Bundesliga-Reserve. Da die Erstliga-Truppe des Klubs schon am Donnerstag ran muss, erwartet Lorenzet eine Zweitvertretung in absoluter Bestbesetzung. "Wir sind daher keinesfalls Favorit, sondern erwarten ein sehr schweres Spiel", so Leichlingens Trainer. Beruhigend für den Coach ist dabei zu wissen, dass er nach Mathis Stecken nun wieder einen einsatzfähigen zweiten Keeper im Kader hat. Carsten Mundhenk wechselte von der HSG Bergische Panther zu den Pirates und soll dort nun die Lücke schließen, die Damian Bungart in Leichlingen hinterlassen hatte. Bei Bungart waren alte Rückenbeschwerden wieder aufgebrochen, die einen Einsatz unmöglich machen. "Umso mehr freue ich mich, dass wir mit Carsten so kurzfristig eine tolle Lösung gefunden haben, die sportlich und menschlich hervor ragend passt. Seine 42 Jahre sieht man ihm nicht an; er wird uns noch weiter helfen können", freut sich Frank Lorenzet über die Verpflichtung aus Hilgen.

Quelle: Kölner Stadtanzeiger

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