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| 13. Mar. 2010, 18:00 Uhr | ||
|---|---|---|
| Dreifachsporthalle Anger Coburg | ||
| vs. | ||
| HSC 2000 Coburg vs. Leichlinger TV | ||
| 05. Mar. 2010, 20:15 Uhr | ||
|---|---|---|
| vs. | ||
| 34 | : | 33 |
| Leichlinger TV vs. TV 1893 Neuhausen | ||
| Pl. | Verein | Sp. | Pkt. |
|---|---|---|---|
| 14. | 23 | 18 : 28 | |
| 15. | 23 | 16 : 30 | |
| 16. | 23 | 15 : 31 | |
| 17. | 23 | 14 : 32 | |
| 18. | 23 | 13 : 33 | |
| Vorberichte: Leichlinger TV - Bergische Löwen |
| Donnerstag, den 24. Dezember 2009 um 16:33 Uhr |
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LTV mit einer 20Prozent-Chance „Hoffentlich trifft der Spruch am Sonntag auch zu", wünscht sich Frank Lorenzet, Trainer des Leichlinger TV, der im Zweitligaspiel den Bergischen HC empfängt. Ein Derby, dem sich Lorenzet eben jene typischen eigenen Gesetze wünscht. „Denn normalerweise sind wir der krasse Außenseiter mit einer kleinen 20-Prozent-Chance", sagt der LTV-Coach. Gleichzeitig denkt Lorenzet an die letzte Saison, als der Spruch zur Wahrheit wurde und der BHC lediglich zu einem glücklichen Remis kam.Damals trug der LTV sein Heimspiel wie am Sonntag in der Klingenhalle aus. „Ich rechne damit, dass die Halle ausverkauft sein wird", sagt Lorenzet. Dass dann die Mehrzahl der rund 2000 Zuschauer auf Seiten des Bergischen HC stehen wird, ist dem LTV-Trainer egal. Denn eine volle Klingenhalle bringt dem nicht auf Rosen gebetteten LTV eine schöne Einnahme.
Gleich mit zwei neuen Spielern will das Schlusslicht gegen die Bergischen Löwen auflaufen. Nikola Kedzo von der HSG Düsseldorf läuft für den LTV auf. „Er wird uns weiterbringen", urteilt Lorenzet über den 21-jährigen Kroaten, der ein Gardemaß von 2,05 m mitbringt. „Einer, der auch mal einen einfachen Ball aus dem rechten Rückraum versenken kann." Kedzo ist nach Valdas Novickis der zweite Düsseldorfer, der nun für den LTV aufläuft. Während Novickis fest verpflichtet wurde, spielt Kedzo mit Zweitspielrecht. Der zweite Neue ist Moritz Ellenberg, der zuletzt ein Jahr aussetzte - Auslandsstudium in Aus-tralien. Er wird am Samstag zu seinem ersten Mannschaftstraining erwartet. Insgesamt drei Einheiten wird der Tabellenletzte bis Sonntag noch absolvieren. Nur leicht mittrainieren können Benjamin Göller, Marc Ross und Kiki Born, die allesamt noch angeschlagen sind. Frank Lorenzet ist optimistisch: „Meine Mannschaft hat das Spiel gegen Groß-Bieberau abgehakt, da hat sie einen rabenschwarzen Tag erwischt. Warum sollten wir jetzt nicht auch einmal gegen eine Top-Mannschaft gewinnen?"
"Die Tabelle sagt garnichts"
Es war der glücklichste Punktgewinn der „Löwen" in der ganzen Saison und trotzdem ein rabenschwarzer Tag für den Bergischen HC. Mit dem 35:35 am 17. April dieses Jahres in der Erstauflage des Klingenhallen-Derbys gegen den Leichlinger TV war der lange gehaltene zweite Tabellenrang in der 2. Bundesliga Süd weg - und die TSG Friesenheim gab den Relegationsplatz zur 1. Liga bis zum Saisonende nicht mehr her. Am Sonntag um 15 Uhr ist die Ruhe der Weihnachtstage vorbei. „Und das wird wieder eine ganz heiße Kiste", ist sich BHC-Coach Chrischa Hannawald vor der Neuauflage des Duells in der Klingenhalle mit dem Leichlinger TV als Gastgeber sicher. Chrischa Hannawald selbst hatte sein Torwart-Gastspiel beim BHC an jenem 17. April bereits beendet. „Aber ich habe einiges von dem Spiel gehört", erklärt der 38-Jährige. Wahrscheinlich am meisten über das dramatische Finale des Spiels. 112 Sekunden vor der Schlusssirene vergab LTV-Torjäger David Kreckler seinen ersten Siebenmeter. Das 36:32 wäre ganz bestimmt die Entscheidung gewesen, so trafen Sebastian Hinze, Simon Kluge und Joey Duin noch zum völlig unverdienten 35:35-Ausgleich für den BHC. Respekt vor Leichlinger Auftritten Dabei ist die Situation in der Tabelle heute fast genau die gleiche wie vor 250 Tagen: Die Bergischen Löwen sind Vierter, der Leichlinger TV kämpft als Tabellenletzter ums sportliche Überleben. „Die Tabelle sagt gar nichts", beharrt Chrischa Hannawald, ohnehin sei Leichlingen ein schwer auszurechnendes Team - nicht nur wegen der insgesamt drei kurzfristigen Neuzugänge. „Sie haben zuletzt einige sehr gute Spiele abgeliefert", zeigt sich der langjährige Bundesliga-Keeper vor allem vom LTV-Auftritt in Friesenheim beeindruckt. Dass der ganze Druck am Sonntag auf dem BHC lastet, ist für Chrischa Hannawald selbstverständlich und kein Problem. „Natürlich müssen wir gewinnen, das packen wir auch, wenn wir an uns glauben und die Form der Spiele vor Hüttenberg abrufen", sagt der Interimstrainer, für den es das letzte Spiel als Chef auf der Bank sein könnte. Der schwache Auftritt letzten Samstag beim Spitzenreiter hat immerhin keine Blessuren gebracht. Mit welcher Taktik er das Quasi-Heimspiel angeht, verrät Hannawald nicht: „Aber es ist gut, dass wir jetzt zwei oder drei Deckungsvarianten haben, das macht auch uns schwerer ausrechenbar." Doch nur ein Spiel für Hamburg Für Chrischa Hannawald selbst ist Weihnachten etwas stressfreier geworden als ursprünglich geplant. Denn eigentlich sollte er gestern den ersten von zwei Bundesliga-Einsätzen für den Hamburger SV absolvieren, wollte nach dem BHC-Training zum HSV-Gastspiel nach Hannover fahren. „Aber Joachim Bitter wird nun doch erst am 28. operiert, ich muss also nur am 30. Dezember bereitstehen", durfte der begehrte Ex-Torwart gestern direkt nach Hause zu seiner Familie fahren.
Quelle: Solinger Tageblatt ------------------------------------------------------------------------------------------------------
Trio soll dem LTV im Derby helfen
Bislang hat das Treffen der Zweitliga-Handballer des Leichlinger TV mit dem Bergischen HC am Sonntag (15 Uhr, Solinger Klingenhalle) nur Mitarbeiter von Vorverkaufsstellen bewegt. "Ich bin noch nicht großartig drauf eingegangen", sagt Frank Lorenzet. Dem Trainer des LTV war die Aufarbeitung des Vergangenen wichtiger. Die Heim-Pleite gegen Groß-Bieberau etwa. "So etwas", stellt der Coach klar, "darf nicht wieder vorkommen." Mit Niederlagen (insgesamt 13) hat der LTV in dieser Spielzeit ja schon Erfahrung. Aber ein schlaffes Auftreten wie am Freitag (Lorenzet: "Uns haben die Grundlagen wie der Kampfgeist gefehlt") war die Seltenheit. Nach einer Hinrunde mit unglücklichen Spielausgängen und noch mehr Verletzungen soll nun das Jahresende mit einem Erfolg gegen den Nachbarn aufgehübscht werden. Die Chancen, die Talfahrt ausgerechnet im bergischen Derby zu beenden, sind minimal, aber Siege gegen größere Gegner in Anbetracht der Situation Pflicht. "Wir sind in der Lage, unten raus zu kommen", sagt Lorenzet. Fraglich nur, ob der BHC nach durchwachsener Hinrunde da mitspielt. Befeuert wird der Glauben an die eigene Wettbewerbsfähigkeit beim LTV vor allem durch drei neue Kräfte. Valdas Novickis deutete sein Potential gegen Groß-Bieberau an. Sein ebenfalls von der HSG Düsseldorf nach Leichlingen gewechselter Kollege Nikola Kedzo soll seine Premiere für den LTV feiern. "Er ist topfit", sagt Lorenzet. Ob das auch für den dritten Zugang gilt, ist ungewiss. Denn in welcher Verfassung Moritz Ellenberg aus Australien zurückgekehrt ist, zeigt sich wohl erst beim Abschlusstraining am Samstag. Kapitän Christian Born will sich Zeit bis zur Aufnahme des Spielbetriebs am 5. Februar nehmen, um Verletzungen an Daumen und Schienbeinen zu kurieren.
Quelle. Rheinische Post ------------------------------------------------------------------------------------------------------
David mit neuen Kräften
Sowohl der Bergische HC als auch der Leichlinger TV haben vor dem Bergischen Derby zum Rückrunden-Auftakt der 2. Handball-Bundesliga zwei empfindliche Niederlagen zu verarbeiten gehabt. Bislang hat das Treffen der Zweitliga-Handballer des Leichlinger TV mit dem Bergischen HC am Sonntag nur Mitarbeiter von Vorverkaufsstellen bewegt. "Ich bin noch nicht großartig drauf eingegangen", sagt Frank Lorenzet. Dem LTV-Trainer war die Aufarbeitung des Vergangenen wichtiger. Die jüngste Heimpleite gegen die TSG Groß-Bieberau etwa. "So etwas", stellt der Coach klar, "darf nicht wieder vorkommen." Mit Niederlagen (insgesamt 13) hat das Schlusslicht in dieser Saison ja schon Erfahrung. Aber ein schlaffes Auftreten wie am Freitag (Lorenzet: "Uns haben die Grundlagen wie der Kampfgeist gefehlt") war die Seltenheit. Nach einer Hinrunde mit unglücklichen Spielausgängen und noch mehr Verletzungen soll nun das Jahresende mit einem Erfolg gegen den Nachbarn aufgehübscht werden. Die Chancen, die Talfahrt ausgerechnet im Bergischen Derby zu beenden, sind minimal, aber Siege gegen größere Gegner in Anbetracht der Situation Pflicht. "Wir sind in der Lage, unten raus zu kommen", sagt Lorenzet. Fraglich nur, ob der BHC nach durchwachsener Hinrunde da mitspielt. Was der David aus der Blütenstadt gegen den Goliath leisten kann, hat er in der vorigen Saison gezeigt. Mit Ach und Krach war der Bergische HC einer Blamage entgangen, als der zwischenzeitliche Fünf-Tore-Rückstand aufgeholt und noch in ein Unentschieden (35:35) verwandelt wurde.
Quelle: Solinger Morgenpost ------------------------------------------------------------------------------------------------------
Kurz fällt die Weihnachtspause für die Handballer des BergischenHC aus. Gestern Mittag trainierten die „Löwen" noch einmal, am Freitag und Samstag stehen bereits die nächsten Einheiten auf dem Programm. Also keine Zeit, um Trägheit aufkommen zu lassen. Die kann sich der Tabellenvierte der 2. Liga auch nicht leisten, denn bereits am kommenden Sonntag geht es wieder um wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. Um 15 Uhr steht in der Klingenhalle die Partie gegen den Leichlinger TV an. Offiziell ist das bergische Derby ein Auswärtsspiel, die Mehrzahl der Fans dürfte aber eindeutig hinter dem BHC stehen. 1000Karten sind bereits verkauft. Mit 2000 Fans dürfte die Klingenhalle wohl prall gefüllt sein.
Für den immer wieder strauchelnden Aufstiegsfavoriten zählt gegen den Tabellenletzten nur ein Sieg, will der Klub das Jahr versöhnlich abschließen und nicht noch weitere Punkte auf das Führungsduo Hüttenberg/Friesenheim verlieren. Also wieder eine ähnliche Konstellation wie in der vergangenen Saison. Doch eben deswegen ist der BHC gewarnt. Denn die jüngste Pflichtaufgabe gegen den Underdog endete mit einer Blamage des hohen Favoriten, der mit Ach und Krach gerade noch ein glückliches Unentschieden erreichte. Leichtsinn und Überheblichkeit waren es, die den BHC-Spielern damals zum Verhängnis wurden. Deshalb fordert Manager Adam nun auch, „dass sich jeder der Ernsthaftigkeit der Aufgabe bewusst ist. Leichtsinn kann tödlich sein." Zumal sich die Leichlinger nach dem plötzlichen Abgang ihres Spielmachers und Haupttorschützen Alexander Oleze (wechselte vor zwei Wochen zum Erstligisten Balingen) noch einmal immens verstärkt haben. Mit Valdas Novickis und Nikola Kedzo (Zweitspielrecht) holten die Blütenstädter gleich zwei Akteure vom Erstligisten HSG Düsseldorf. Der litauische Nationalspieler Novickis (23) traf bei seinem Debüt beim 30:37 gegen Groß-Bieberau gleich zehnmal. Der 21-jährige kroatische Junioren-Nationalspieler Kedzo wird gegen den BHC erstmals für den LTV auflaufen. Hinzu kommt Rückkehrer Moritz Ellenberg (war ein Jahr lang in Australien), der morgen erstmals wieder mittrainieren wird. Leichlingens-Co-Trainer Jens Buss gerät ob der neuen personellen Möglichkeiten ins Schwärmen. „Novickis ist ein Typ wie Ali Oelze, vielleicht sogar einen Tick besser. Kedzo ist ein Schrank von 2,05 Metern und hat den härtesten Wurf, den ich je gesehen habe. Und Ellenberg ist einer der besten Deckungsspieler der 2. Liga und eine zusätzliche Alternative auf Halblinks." Der BHC muss sich also warm anziehen und konzentriert das Spiel herangehen. Sebastian Aschenbroich und Joey Duin sind leicht angeschlagen.
Quelle: Westdeutsche-Zeitung
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