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13. Mar. 2010, 18:00 Uhr
Dreifachsporthalle Anger Coburg
HSC 2000 Coburg vs. Leichlinger TV
HSC 2000 Coburg
vs.
Leichlinger TV

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05. Mar. 2010, 20:15 Uhr
Leichlinger TV vs. TV 1893 Neuhausen
34:33
Leichlinger TV
vs.
TV 1893 Neuhausen

Aktuelle Tabelle

Pl.VereinSp.Pkt.
14.TSG Groß-Bieberau2318 : 28
15.TUSPO Obernburg2316 : 30
16.TUSEM Essen2315 : 31
17.Leichlinger TV2314 : 32
18.HSC 2000 Coburg2313 : 33

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Vorberichte: HSG Frankfurt - Leichlinger TV
Freitag, den 05. Februar 2010 um 12:03 Uhr

Interview mit Frank Lorenzet

 

Heute geht für die LTV-Handballer mit der Partie bei der HSG Frankfurt (20 Uhr, Busabfahrt: 15.30 Uhr, Stadtpark)) die Meisterschaft weiter. Bei fünf Punkten Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze liegt der Verbleib in der zweiten Liga in weiter Ferne. Trainer-Manager Frank Lorenzet (42) ist dennoch zuversichtlich. RP-Mitarbeiter Roman Zilles sprach mit ihm.

 

Warum hält der LTV die Klasse?

Lorenzet Weil wir gut vorbereitet sind, noch mal investiert haben und wir in den letzten drei Wochen im Rahmen des Möglichen gut gearbeitet und in den Tests ansprechende Resultate erzielt haben. Das stimmt mich sehr optimistisch.

Die Hinrunde machte nicht viel Hoffnung.

Lorenzet Es kamen mehrere negative Faktoren zusammen. Entscheidend waren die vier Niederlagen gegen Teams auf Augenhöhe: Coburg, Obernburg, Saarlouis und Groß-Bieberau. Da hat die Mannschaft total versagt, weil sie nicht die Leistung abgerufen hat, die sie zu leisten imstande ist und die sie teilweise auch gezeigt hat. Sie hat sich beeinflussen lassen von äußeren Faktoren: einerseits vom unfassbaren Verletzungspech, andererseits von den Schiedsrichterleistungen. Ich weiß, es klingt wie eine Ausrede: Aber wir sind einige Male krass benachteiligt worden, besonders in Neuhausen, als die Schieris das Spiel entschieden haben.

Im Dezember ging in Ali Oelze der konstanteste und beste Spieler weg.

Lorenzet Das hat mich sehr frustriert. Er war ja nicht nur ein zentraler Spieler: Er war die Seele der Mannschaft, hatte auch außerhalb des Platzes immer ein offenes Ohr für jeden. Es gibt kein Team, das einen solchen Verlust verkraftet hätte.

Daraufhin wurde Valdas Novickis aus Düsseldorf geholt. Füllt er die Lücke?

Lorenzet Wir hätten ihn nicht geholt, wenn wir davon nicht ausgehen würden. Aber wir müssen abwarten, er ist erst sechs Wochen hier.

Kehrt mit Kapitän Christian Born nun Stabilität in der Abwehr ein?

Lorenzet Das hoffen wir. Aber ich erwarte auch von ihm, dass er wieder zu alter Durchschlagskraft findet und sich zum Kopf der Mannschaft aufschwingt. Das will er auch selbst. Wir müssen nur hoffen, dass er von Verletzungen verschont bleibt. Aber es geht weniger um einzelne Spieler als um das gesamte Team: Alle stehen in den nächsten Monaten in der Pflicht. Wir haben nur eine Chance, wenn jeder Einzelne bereit ist, alles zu geben - egal ob er fünf oder 60 Minuten spielt.

Wie sieht es wirtschaftlich aus?

Lorenzet Wir liegen im Plan, ansonsten hätten wir keine neuen Spieler verpflichtet. Für Harakiri-Aktionen sind wir nicht zu haben. Für die nächste Saison planen wir wieder zweigleisig. Wir wollen einen Kader, der in der zweiten Liga konkurrenzfähig ist - wegen Einführung der eingleisigen zweiten Liga 2011 ist dann der Klassenerhalt für uns außer Reichweite - oder der in der dritten Liga oben mitspielen kann.


Quelle: Rheinische Post
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Der schneereichste Winter seit mehr als 30 Jahren geht auch an den Handballern der HSG FrankfurtRheinMain nicht spurlos vorbei. „Mit anderen Belastungen", so Spielertrainer Jan Immel, müsse der Zweitligist in der finalen Vorbereitungswoche vor dem Jahresauftakt gegen den Leichlinger TV (Freitag, 20 Uhr, Kreissporthalle Kriftel) kämpfen. Gewarnt vom tragischen Unglück in Bad Reichenhall, wo vor vier Jahren unter der Last riesiger Schneemassen eine Eissporthalle einstürzte und 15 Menschen das Leben kostete, sperrte der Main-Taunus-Kreis dieser Tage mehrere Sporthallen - darunter auch die Eichendorff-Halle in Kelkheim. Improvisation ist gefragt. Die letzten Trainingseinheiten finden in Ausweichquartieren wie der Wallauer Ländcheshalle statt.
Eine Eiszeit herrscht bei der HSG trotz der widrigen Umstände nicht. Im Gegenteil: Durch die vorzeitigen Vertragsgespräche für die kommende Saison besteht Klarheit bei Spielern und Trainern und die Mannschaft kann sich voll aufs Sportliche konzentrieren.
„Vorsicht", warnt Geschäftsführer Peter Schreiber, „gegen Leichlingen erwarte ich ein ganz enges Spiel". Mit einem personellen Kraftakt wolle das Schlusslicht aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis mit aller Macht den Abstieg verhindern. Aus dem Kader des Bundesligisten HSG Düsseldorf hat sich das Team von Trainer und Manager Frank Lorenzet verstärkt. Der Halblinke Valdas Novickis aus Litauen wurde verpflichtet, der 2,05 Meter große rechte Rückraumspieler Nikola Kedzo aus Kroatien erhielt ein Zweitspielrecht für den LTV. Novickis stand bereits beim SC Magdeburg auf der Gehaltsliste, Kedzo sogar beim aktuellen Champions-League-Sieger Ciudad Real in Spanien.
„Die haben nix zu verlieren, und wir wissen nach so einer langen Pause noch nicht, wo wir stehen", warnt auch Immel. Ihr Möglichstes hat die Mannschaft für einen gelungenen Start in die Restrunde getan. In gemeinsamen Trainingseinheiten mit den Bundesligisten TV Großwallstadt und HSG Wetzlar konnten die Spieler viel Erfahrung sammeln, das Spiel gegen Nord-Tabellenführer ASV Hamm (32:36) war ein echter Härtetest.
„Die Mannschaft brennt darauf, dass es endlich wieder losgeht", weiß Schreiber. Genesen sind die zwischenzeitlich erkrankten Fabian Bohnert und Marcus Quilitzsch, nur Benedikt Seeger und Hannes Lind plagen sich noch mit kleineren Blessuren herum. Die HSG wird nach einer guten Vorbereitung im strengen Winter einen Schritt nach vorne gemacht haben - im schneeweißen Kriftel erwartet Schreiber dennoch am Freitag einen „heißen Tanz".

 

Quelle: Homepage HSG Frankfurt Rhein Main

 

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