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5.Wilhelmshavener HV1925 : 13

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Presseberichte zum 36:31 (19:17) Sieg bei der HSG Frankfurt
Freitag, den 05. Februar 2010 um 22:18 Uhr

LTV sammelt Startkapital

 

Zum Abschluss zauberten die Leichlinger sogar: Der über viele Monate verletzte und genauso lange vermisste Kapitän Christian Born schloss den finalen Angriff des LTV mit einem Kempa-Trick zum Endstand von 36:31 (19:17) ab.

Das Tor stand wie die gesamte Leistung des Schlusslichts der zweiten Liga für eine kleine Wiederauferstehung. Beim Einstieg nach der Winterpause gelang dem LTV sogleich der erste Auswärtserfolg der Saison. "Meine Mannschaft hat von der ersten Sekunde an gebrannt", lobte Trainer Frank Lorenzet. Während die Hessen mit ihren Löscharbeiten kaum nach kamen, zeigte sich der Leichlinger TV wie ausgewechselt nach der blutleeren Partie gegen den Bergischen HC zum Jahresende.

Solide Torhüterleistungen, aggressive Deckung und eine insgesamt effektive Offensive, die darüber hinaus mit einem glänzend aufgelegten Valdas Novickis bestückt war – das waren die Zutaten zu einem Erfolg, der das Ziel Klassenerhalt nun weitaus realistischer erscheinen lässt. "Wir sind jetzt auf allen Positionen nicht nur doppelt, sondern auch gleichwertig besetzt", führte Lorenzet aus, der erstmals in dieser Spielzeit auf seinen kompletten Kader zurückgreifen und die sich daraus ergebenden Variationsmöglichkeiten voll ausschöpfen konnte. Aber auch in den Köpfen scheint sich ein Fortschritt vollzogen zu haben: Hätte die einzige Führung der Frankfurter nach knapp 40 Minuten (23:22) im Vorjahr noch die Gefahr eines kollektiven Kollapses heraufbeschworen, ließen sich die Leichlinger diesmal durch nichts und niemanden aus ihrem Konzept bringen.

Natürlich, räumte Lorenzet ein, "lässt sich jetzt etwas entspannter auf die Tabelle schauen". Aber gleich darauf stampfte der Coach schon wieder verbal mit dem Fuß auf: "Wir haben noch nichts erreicht. Alles Rechnen bringt uns nicht weiter." Aber als Startkapital für die avisierten Ziele könnte sich der Erfolg in Frankfurt für den LTV womöglich noch als viel wertvoller erweisen, als es die zwei errungenen Zähler auf den ersten Blick vermuten lassen.

LTV Reckzeh, Ross – Novickis (12/3), Korte (6), Born (5), Kedzo (3), Pistolesi (2), Jansen (2), Kreckler (2), Buss (1), Göller (1), Schumacher (1), Ellenberg (1).

 

Quelle: RP Online

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Zwölf Novickis Treffer bei Leichlinger Auswärtscoup in Frankfurt

 

Endlich gab’s in der Kreissporthalle wieder Zweitliga-Handball zu bestaunen – mit einer ungewöhnlichen Rollenverteilung. Die HSG-Fans rieben sich verwundert die Augen: So forsch und selbstbewusst, wie der Leichlinger TV in Kriftel auftrat, konnte das unmöglich der Abstiegskandidat Nummer eins sein. Das Schlusslicht war nach der Winterpause nicht wieder zu erkennen, vor allem dank seines überragenden Einzelkönners Valdas Novickis, den Leichlingen im Dezember von Bundesligist HSG Düsseldorf geholt hatte und der vor 900 Zuschauern mit zwölf Toren zum Matchwinner wurde.
Aus Sicht der heimischen Fans überraschten aber nicht nur die Gäste, auch die HSG FrankfurtRheinMain zeigte nicht das von eigenen Anhängern erhoffte Gesicht. Die Mannschaft scheint nach der Vorbereitung noch auf der Suche nach ihrem Rhythmus, (zu) viele Spieler scheinen noch auf der Suche nach ihrer Form. Die kurzfristig verletzten Stammspieler Michael Rebstock (Entzündung im Oberschenkel) und Fabian Bohnert (Zerrung am Gesäßmuskel) waren an diesem Abend nicht zu ersetzen. So resultierte eine 31:36-Niederlage.

Einige Probleme schleppten die Hausherren in der Auftaktpartie des Jahres mit sich herum, steigerten sich in einigen Mannschaftsteilen während der 60 Minuten - nur die Schwierigkeiten in der Abwehr konnten die Schützlinge von Mike Fuhrig und Jan-Olaf Immel nie abstellen. Schon nach neun Minuten lagen die Gastgeber mit 3:6 zurück. Daniel Wernig brachte die HSG mit dem ersten Tor im bis dahin dritten Überzahlspiel auf 9:10 heran (18.), Hannes Lindt glich mit seinem zweiten Treffer in Folge zum 13:13 aus (23.). Bis zum Wechsel agierte das Team aber wieder zu hektisch, Leichlingen nutzte überhastete Würfe von Tim Plattner und Wernig zur 19:17-Pausenführung.
Was sich schon früh bemerkbar machte: Im halblinken Rückraum fehlte eine echte Alternative zu Jan-Olaf Immel, der für Bohnert am Kreis die Räume frei sperrte. Die gut aufgelegten Benedigt Seeger und Hannes Lindt waren zu oft auf sich alleine gestellt. Insesamt leisteten sich die Spieler zu viele Fehlwürfe. In der Deckung fand die HSG keine Mittel gegen den litauischen Nationalspieler Novickis, zudem hatten Mathias Beer und Thijs van de Mortel (abgesehen von zwei parierten Strafwürfen) nicht ihren besten Tag erwischt.

 

Über den Kampf gelang es der HSG dennoch, für die zwischenzeitliche Wende zu sorgen. Ein Siebenmeter-Tor von Seeger und ein Tempogegenstoß von Wernig brachten die erstmalige Führung (39.). Doch nach dem 23:22 verfiel die HSG schnell wieder in alte Muster, und haderte mit einigen Schiedsrichterentscheidungen.

 

Fünf Tore von Novickis in Folge – teilweise in doppelter Überzahl – bedeuteten die scheinbar sichere 30:25-Führung für die Rheinländer (48.). Jedoch fightete die HSG nochmals zurück, verkürzte durch drei schnelle Tore bis auf 30:32 (53.). Der „große physische Verlust“ in der Schlussphase sorgte nach Meinung von Trainer Fuhrig bei den Hausherren schließlich dafür, dass nicht mehr drin war. Unter dem Strich ließ man - neben einer durchwachsenen Abwehrleistung – einfach zu viele klare Chancen vor dem Gästetor ungenutzt.

Einige kranke und beruflich bedingte Ausfälle hätten im Training der vergangenen Wochen dazu geführt, dass es konditionelle Defizite gebe, so Fuhrig. Zudem habe sich Leichlingen stark verbessert. „Novickis haben wir nicht in den Griff bekommen“, sagte der HSG-Trainer. Sein Gegenüber Frank Lorenzet freute sich über ein „Aufbruchsignal“ für die Restrunde. Noch neun bis zehn Siege habe sein Team für den Klassenverbleib angepeilt. Das richtige Signal erwarten die HSG-Fans nun im nächsten Spiel beim ThSV Eisenach von ihrer Mannschaft.

 

Quelle : Handball World

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Der Leichlinger TV bezwingt in der 2. Handball-Bundesliga die HSG FrankfurtRheinMain mit 36:31. Valdas Novickis ist mit zwölf Treffern überragender Spieler.

Vielleicht ist es noch zu früh, Valdas Novickis über den grünen Klee zu loben, doch dass der litauische Nationalspieler, den Leichlingens Coach Frank Lorenzet kurz vor der EM-Pause aus Düsseldorf zum LTV gelotst hat, eine Riesen-Verstärkung für die Pirates darstellt, war schnell zu erkennen. Und vielleicht könnte Novickis letztlich auch der Joker sein, der Leichlingen doch noch zum Klassenerhalt verhilft. Der erste Schritt dorthin wurde am Freitagabend mit einem 36:31 (19:17)-Sieg bei der HSG FrankfurtRheinMain gelegt. Beim absolut verdienten Erfolg in Frankfurt war Valdas Novickis nicht nur der überragende Akteur aufseiten der Gäste sondern auch der beste Spieler der gesamten Partie. Von Frankfurts Abwehr trotz wechselnder Deckungsformen nie in den Griff zu bekommen, erzielte der 23-Jährige zwölf Treffer selbst und bediente zudem noch etliche Male seine Kollegen. Für die Gäste aus Leichlingen lief es von Beginn an rund. Hatte der LTV in der Vergangenheit oftmals einen schlechten Start in eine Partie hingelegt und sich dabei einen ordentlichen Rückstand eingehandelt, so gingen die Gäste am Freitagabend von der ersten Minute an konzentriert zu Werke. Immer in Front liegend, boten die Pirates den 600 Zuschauern in Frankfurt eine variable Darbietung. So wurden die ersten elf Treffer beispielsweise von sieben verschiedenen Akteuren erzielt, keine Selbstverständlichkeit in der Vergangenheit der Pirates. Als die Hausherren kurzzeitig heran kamen konterte Leichlingen durch drei Tore in Serie von Valdas Novickis, Benny Göller und Florian Korte und legten zum 23:25 vor. Kurz danach folgten die Fünf-Gala-Minuten des Litauers. Er erzielte die nächsten fünf Treffer und sorgte für die 30:25-Führung (47. Minute). Zwar konnte Frankfurt anschließend noch mal auf 30:32 verkürzen, doch Kiki Born machte mit seinem vierten von insgesamt fünf Toren die Vorentscheidung klar. „Wir haben überragend gekämpft und uns im Laufe der Partie auch spielerisch freigeschwommen. Die Mannschaft war geil auf diesen Sieg und wollte ihn unbedingt haben. Jetzt hoffe ich, dass die Euphorie bleibt“, erklärte Coach Frank Lorenzet. Die Konkurrenz des LTV sollte nun gewarnt sein. Vielleicht geht der Beutezug der Leichlinger jetzt erst richtig los.

LTV: Reckzeh, Ross; Novickis (12 / 3), Korte (6), Born (5), Kedzo (3), Jansen (2), Pistolesi (2), Kreckler (2), Schumacher (1), Göller (1), Buss (1), Ellenberg

 

Quelle: Leverkusener Anzeiger

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Leichlinger Sensation

 

Die herausragende Leistung des litauischen Nationalspielers Valdas Novickis, der als zwölffacher Torschütze und Top-Anspieler die 600 Zuschauer in der Krifteler Kreissporthalle verblüffte, wollte Frank Lorenzet keinesfalls schmälern. Aber das überraschende 36:31 bei der HSG Frankfurt, so der Leichlinger Trainer, sei in erster Linie ein Sieg der hervorragenden Grundeinstellung gewesen. „Wir sind als Team aufgetreten und waren von der ersten Sekunde an präsent.“

Leichlingen kämpfte, wusste auf alle taktischen Winkelzüge des Gegners eine Antwort und schlug binnen vier Minuten eiskalt zu: Novickis traf in Überzahl fünfmal in Folge zum vorentscheidenden 30:25. Frankfurt gab zwar nicht auf, hatte aber keine Ausgleichschance mehr. Den Schlusspunkt setzte Christian Born mit einem Kempa-Trick. „Das war die Krönung“, jubelte Lorenzet, „die drei Wochen intensive Vorbereitung haben sich ausgezahlt.“ Vor allem mit der knackigen 6:0-Deckung war er zufrieden. Später griff die Manndeckung gegen Benedikt Seeger.

 

Quelle: Solinger Tageblatt

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HSG RHEIN-MAIN 31:36-Pleite gegen Schlusslicht Leichlingen / Novickis mit Ein-Mann-Show

Die von Trainer Mike Fuhrig und den Spielern angekündigte Aufholjagd ist vorerst verschoben: Handball-Zweitligist HSG Frankfurt Rhein-Main verlor vor nur 600 Zuschauern in der Krifteler Kreissporthalle gegen Schlusslicht Leichlinger TV 31:36 (17:19).

Wintereinkäufe sind meist aus der Not geboren. Weil es nicht läuft. Weil die Erwartungen nicht erfüllt worden sind. Als letzter Strohhalm. Doch nur selten erweisen sich die vermeintlichen Verstärkungen auch als solche. Aber es gibt auch Ausnahmen. Valdas Novickis ist eine solche. Und was für eine. Frank Lorenzet, Trainer und Manager in einer Person beim bislang auswärts noch sieglosen Leichlinger TV, durfte sich auf jeden Fall selbst auf die Schulter klopfen, den 23-jährigen litauischen Nationalspieler vom Bundesligisten HSG Düsseldorf zum Jahreswechsel losgeeist zu haben.

Nicht in Griff zu bekommen

Der 1,90 Meter große Rückraumspieler bot den Zuschauern eine Ein-Mann-Show, traf nicht nur 13 Mal, sondern setzte auch immer wieder seine Nebenleute gekonnt in Szene. "Da merkt man den Unterschied zwischen Erster und Zweiter Liga", urteilte Mike Fuhrig. Egal, ob 6:0-, 5:1-, 4:2- oder Manndeckung, der Wirbelwind der Gäste war nicht in den Griff zu bekommen.

Ein einziges Mal führten die Hausherren: 23:22 in der 40. Minute. Vor allem dank Benedikt Seeger und Linkshänder Hannes Lindt, die allein in einer schwachen Frankfurter Mannschaft überzeugten. Doch die Führung währte nur kurz. Es war Valdas Novickis, der die Rheinländer in doppelter Überzahl - Tim Plattner und Jan-Olaf Immel hatten binnen kürzester Zeit Zeitstrafen kassiert - mit fünf (!) Treffern in Folge auf 30:25 davonziehen ließ.

"Das war ein physisches Problem", sagte Fuhrig. "Man hat gemerkt, dass wir in den vergangenen drei Wochen nicht richtig trainieren konnten." Zudem musste die HSG den Ausfall ihres einzigen Kreisläufers, Fabian Bohnert, verkraften. Das Bemühen konnte man den Fuhrig-Schützlingen dennoch nicht absprechen. Auf 30:32 kämpften sie sich sieben Minuten vor dem Ende noch einmal heran. Doch der letzte Biss, der letzte Wille - den zeigten die Gäste. Von der ersten bis zur letzten Minute.

HSG Rhein-Main: van de Mortel, Immel (4), Quilitzsch, Weber (1), Seeger (8/2), Wernig (6), Plattner (2), Bonnkirch (n.e.), Lindt (8), Buschsieper (1), Schimmelbauer (1), Hahn.

Leichlinger TV: Reckzeh, Ross; Ellenberg (1), Korte (6) Göller (1), Schumacher (1), Buss (1), Jansen (1), Born (5), Kreckler (2), Novickis (13/3), Kedzo (3), Pistolesi (2).

Schiedsrichter: Kuntz/Schmitt (Kleinblittersdorf/Marpingen).- Zuschauer: 600.- Zeitstrafen: 6:5.- Siebenmeter: 3/2:5/3.- Spielfilm: 0:1, 2:4, 3:6, 6:7, 7:10, 10:11, 13:13, 15:16, 17:19 - 19:22, 23:22, 23:25, 25:26, 25:30, 30:32, 31:36.


Quelle: Allgemeine Zeitung Frankfurt

 

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