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| 21. Aug. 2010, 20:00 Uhr | ||
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| Hofbühlhalle Neuhausen/Erms | ||
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| TV 1893 Neuhausen vs. Leichlinger TV | ||
| 29. Jul. 2010, 00:00 Uhr | ||
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| Presseberichte zum 27:28 (14:15) beim ThSV Eisenach |
| Samstag, den 27. Februar 2010 um 23:31 Uhr |
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Ein wenig trauerte der Trainer der Szene zu Beginn der zweiten Halbzeit nach. David Kreckler war durch Eisenachs Abwehr gebrochen, hatte das 20:16 für den LTV groß vor Augen - und vergab. "Das kann passieren. Aber vielleicht wäre das der Matchball gewesen", orakelte Coach Frank Lorenzet. Sei's drum - so holten die Thüringer mit knapp 1200 stimmgewaltigen Fans im Rücken den Drei-Tor-Rückstand auf und gingen mit minimalem Vorsprung durchs Ziel.
Aber Katzenjammer und Wehklagen löste die 27:28 (14:15)-Niederlage beim ThSV Eisenach in den Reihen des Leichlinger TV nicht aus. "Ärgerlich, aber nicht dramatisch", lautet Lorenzets Fazit. Ärgerlich, weil es "kaum einmal so einfach war, in Eisenach zu gewinnen". Undramatisch, weil in der Tabelle weiterhin eine Lücke von drei Punkten zwischen den Leichlinger Handballern und dem womöglich klassenerhaltenden drittletzten Platz liegt. Zudem brachte die erste Niederlage des Jahres einen weiteren Beleg für die Konkurrenzfähigkeit des Schlusslichts. Einzig musste sich der LTV ankreiden lassen, in Eisenach nicht den bedingungslosen Siegeswillen vergangener Auftritte an den Tag gelegt zu haben. "Uns fehlte der letzte Biss, die letzte Galligkeit, der letzte Kick", fasste es Lorenzet zusammen. Auf dem Feld zeigte sich dies in Form eines schleppenden Beginns. Trotzdem hielten die Leichlinger den Vorsprung der Gastgeber stets in Grenzen und die Partie bis drei Minuten vor Ende vollends offen. Als Valdas Novickis in der Schlussphase nur den Pfosten traf, entwischte Eisenach 60 Sekunden vor Ende mit zwei Treffern. "In unserem Spiel war mehr Schatten als Licht", resümierte Lorenzet. "Aber ich mache meinen Team keinen Vorwurf, es hat alles probiert." Im Schatten standen etwa Kreckler, Christian Born und Florian Korte, die nicht ihre besten Tage erlebten. Aber erfreulich entwickelte sich auch in Eisenach die Formkurve von Anthony Pistolesi: Defensiv längst ein Stabilisator, sorgte er erneut für Torgefahr, war neben Novickis bester LTV-Werfer. LTV: Reckzeh, Ross (ab. 40.) - Pistolesi (8), Novickis (8), Göller (3), Korte (3), Born (2), Jansen (1), Ellenberg (1), Kreckler (1), Schumacher, Buss.
Quelle: Rheinische Post ------------------------------------------------------------------------
Erste Niederlage in 2010 für den Leichlinger TV: 27:28 in Eisenach. Pistolesi überragt trotz Magen- und Darmbeschwerden. Eine Viertelstunde der zweiten Spielhälfte verbrachte Anthony Pistolesi (36) notgedrungen auf der Toilette. Der Bundesliga-erprobte Linkshänder musste sich mehrfach übergeben. Trotzdem gelangen ihm acht Treffer - und dennoch verlor Leichlingen, 2010 bis dahin noch ungeschlagen, in Eisenach. „Das ist sicher bitter, aber kein Beinbruch", meinte Trainer Frank Lorenzet. David Kreckler, wie Christian Born und Florian Korte bei weitem nicht in Bestform, ließ eine dicke Chance zur möglichen 20:16-Führung liegen. „Das wäre die Entscheidung gewesen", meinte Lorenzet. Doch plötzlich machten die über 1000 Zuschauer Betrieb. Die Eisenacher Linkshänder fanden besser ins Spiel. Benjamin Trautvetter am Kreis bekam immer wieder Futter. „Wir haben die Pässe an ihn nicht unterbunden", ärgerte sich Lorenzet. Er nahm beim 26:27 eine Auszeit. Valdas Novickis kam daraufhin auch frei zum Wurf, scheiterte aber. Trautvetter sorgte schließlich für den erst sechsten Eisenacher Heimsieg gegen enttäuschte Leichlinger, deren Keeper Matthias Reckzeh und Marc Ross starke Leistungen boten.
Quelle: Solinger Tageblatt ------------------------------------------------------------------------
Die Warnungen von Eisenachs Trainer Maik Handschke im Vorfeld, auch eingedenk eigener personeller Probleme, waren keineswegs unbegründet. Beide Mannschaften zeigten den 1150 Zuschauern „kein schönes Handballspiel", wie beide Trainer einvernehmlich einräumten. Den Unterschied in einer über weite Strecken ausgeglichen Partie machte wahrscheinlich Benjamin Trautvetter aus. „Wir ließen ihn einfach zu oft ins Spiel kommen, unterbanden die Anspiele nicht und wurden dafür gnadenlos bestraft", bekannte Frank Lorenzet, der impulsive Trainer des Leichlinger TV. Der unermüdlich am Kreis rackernde und den Ball fordernde Lockenkopf, von seinen Rückraumspielern auch ständig gesucht (und gefunden!), dessen Trikot in Serie auf Reißfestigkeit geprüft wurde, lochte neun Bälle, ein. Spektakulär sein Rückhandtreffer unter größter Bedrängnis zum 22:22 (46.). Die Leichlinger durften Dank des trotz heftiger Magen- und Darmbeschwerden aus dem Rückraum immer wieder erfolgreich abziehenden Oldies Anthonny Pistolesi auf Punktezuwachs hoffen. Der während seiner langen Laufbahn auch zwischenzeitlich bei der SG Werratal aktive heute 36-Jährige musste Teile der zweiten Halbzeit auf der Toilette verbringen. „Beim Stand von 16:19 vergaben wir wahrscheinlich den Matchball", hatte Frank Lorenzet zum Fehlwurf seines Außen David Kreckler in der 35. Minute notiert. Er vermisste in seinen Reihen das Feuer der letzten Spiele. „In punkto Motivation und Körpersprache fehlten einige Prozentpunkte", merkte das Energiebündel auf der Leichlinger Bank an.
Quelle: Homepage ThSV Eisenach |