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Presseberichte zum 25:33 (12:12) beim TV Korschenbroich
Samstag, den 24. April 2010 um 07:55 Uhr

Knacken im labilen Bauwerk

 

Alles ist relativ. Das gilt nicht nur für Raum und Zeit, sondern mitunter auch für Handballspiele. Eine Niederlage mit acht Toren Unterschied beim Aufsteiger TV Korschenbroich, das klingt eindeutig danach, dass das Beste an dem Abend die relativ kurze Rückfahrt nach Leichlingen gewesen sein dürfte. Wer aber annimmt, dass der Trainer nach dem 25:33 (12:12) sein Team im Anschluss an die 13. Auswärtspleite in Sack und Asche redet, der liegt relativ weit daneben.

"Klar, es haben einige Spieler wieder unterirdisch gespielt", aber Frank Lorenzet legte nach der Fahrt an den Niederrhein den Fokus auf zwei Variablen, die zwischen dem Zweitliga-Schlusslicht und einem erneuten Erfolgserlebnis standen: Verletzungen und Schiedsrichter. Nach einer Viertelstunde musste Kapitän Christian Born mit Verletzung am Fuß (Schwere und Ausfallzeit: ungewiss) raus und vergrößerte die personellen Nöte in der Abwehr – nachdem bereits Moritz Ellenberg und Anthony Pistolesi passen mussten. Mit Oliver Jungmann und Jonas Schuster galt es, zwei Stützen der zweiten Mannschaft ins Gerüst der ersten einzubauen.

"In Sachen Kampf und Einstellung kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Das war in Ordnung", meinte Lorenzet. Eine Einschätzung, von der er die Schiedsrichter definitiv ausnahm. "Pfiffe zum Verzweifeln" hörte der Trainer vor allem im ersten Abschnitt in steter Regelmäßigkeit. Aber trotz fünf Zeitstrafen bis zur Pause (Korschenbroich kam auf eine) sorgte der LTV zunächst für Ausgeglichenheit. "Bis dahin haben wir sie fast Schachmatt gesetzt", sagte Lorenzet, der besonders auf einen starken Marc Ross im Tor bauen konnte, nicht nur, weil er zwei Siebenmeter entschärfte.

Doch mit Wiederanpfiff zerbröselte die Spannung in Windeseile. Technischer Fehler Leichlingen, Gegenstoß und Tor Korschenbroich – diese Erscheinung gab es für die 700 Zuschauer nun zuhauf zu bestaunen. Mit lautem Knacken zerbrach die Moral des LTV, "wir waren fertig, das Kartenhaus ist zusammengestürzt", wurde das weitere Geschehen durch Lorenzet beschrieben, dem vier Tage bleiben, um das derzeit labile Bauwerk aufzurichten. Dann kommt die Concordia aus Delitzsch. Ein Erfolg gegen sie ist unwahrscheinlich – aber nur relativ unwahrscheinlich.

LTV Ross, Reckzeh (ab. 40.) – Novickis (9), Kreckler (5/3), Schumacher (4), Scherer (3), Göller (2), Born (1), Jansen (1), Buss, Jungmann, Schuster.

 

Quelle: RP Online

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Auf verlorenem Posten

Wie erwartet ging der Leichlinger TV Freitagabend beim alten Rivalen TV Korschenbroich leer aus. Nach knapp 40 ausgeglichenen Minuten unterlagen die Pirates am Ende noch deutlich mit 25:33 (12:12).

Die Partie, die mit schwachen Angriffs- und starken Torwart-Leistungen begann, konnte erst nach 4:13 Minuten ihren ersten Treffer verzeichnen. Kiki Born markierte das 1:0 für den LTV - mit seinem einzigen Tor in dieser Begegnung. Die Gäste präsentierten sich auch in der Folgezeit auf Augenhöhe, versäumten aber, ihren zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Vorsprung (5:3, 11:9, 12:10) auszubauen. Ärgerlich, dass die Pirates kurz vor der Pause bei einer 12:11-Führung ihre Überzahl nicht nutzen und mit einem Vorsprung in die Kabine gehen konnten. Korschenbroich glich aus, und damit sollte das Duell zur zweiten Hälfte wieder „bei Null" beginnen.

Nun waren es aber die Gastgeber, die sich leichte Vorteile erspielten. Kurz nach der Pause erzielte der TVK zwei Treffer, denen der LTV fortan nachlaufen musste. Bis zum 16:18 aus Sicht der Pirates war der Rückstand noch überschaubar, dann aber setzten sich die Gastgeber vor fast 700 Zuschauern auf 23:16 ab.

Aufgeben wollten sich die Blütenstädter aber nicht. Bis auf vier Treffer verkürzten die Lorenzet-Schützlinge (20:24, 21:25), mehr sollte an diesem Abend für den LTV aber nicht drin sein. Korschenbroichs Simon Breuer machte mit drei Treffern in Folge zum 30:22 (54.) alles klar für sein Team, der Leichlinger TV war damit geschlagen und muss weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz der Zweiten Handball-Bundesliga verharren. Nicht zum ersten Mal war Valdas Novickis im Angriff zu sehr auf sich alleine gestellt; vom Rest des Teams kommt keine konstante Entlastung für den Litauer. Zwei Feldtore von David Kreckler, eines von Kiki Born: Das ist zu wenig.


Leichlinger TV:
Ross, Reckzeh; Novickis (9), Kreckler (5 / 3), Schumacher (4), Scherer (3), Göller (2), Jansen (1), Born (1), Buss, Schuster.

Quelle: Ksta
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Leichlinger TV geht leer aus.

 

Mit zwei für den Klassenerhalt wichtigen Begegnungen begann gestern Abend der 30. Zweitliga-Süd-Spieltag. Schlusslicht Leichlinger TV (15 Pluspunkte) konnte sein Konto nicht aufstocken, das Team von Trainer Frank Lorenzet unterlag beim TV Korschenbroich mit 25:33 (12:12). Für die Hausherren traf Jörn Ilper (7) am besten, beim LTV markierte Valdas Novickis als erfolgreichster Schütze neun Feldtore. In Essen entledigte sich der Tusem (jetzt 20 Zähler) der größten Abstiegssorgen, bezwang die stark gefährdete Tuspo Obernburg (17 Punkte) mit 32:26 (17:13). Ebenfalls noch im Abstiegskampf: der HSC Coburg (19), der heute beim Tabellenzweiten TV Bittenfeld Schützenhilfe für den Bergischen HC leisten könnte

 

Quelle: Solinger Tageblatt

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Korschenbroich sichert den Klassenerhalt mit Sieg über Leichlingen

 

Der TVK hat mit einem 33:25 (12:12) gegen den Leichlinger TV den vierten Heimsieg in Folge geschafft.  Damit nicht genug: Durch die Punkte 28 und 29 hat der TVK bereits vier Spieltage vor dem Saisonende den Klassenerhalt auch rein rechnerisch perfekt gemacht. Somit steht fest: Auch in der Saison 2010/2011 wird es Bundesliga-Handball in Korschenbroich geben.

Bevor die Mannschaft aber den Klassenerhalt feiern konnte, hatte der TVK gegen den LTV ein phasenweise schweres Stück Arbeit abzuleisten. Gerade im ersten Durchgang tat sich die Mannschaft von Trainer Khalid Khan ohne die krank oder verletzt ausfallenden Dennis  Marquardt, Bodo Leckelt und Mathias Deppisch schwer – so schwer, dass Khan nachher befand, dass „wir in der ersten Halbzeit eine der schlechtesten Saisonleistungen gebracht haben.“

 

Geprägt von vielen Fehlwürfen – nicht zuletzt aufgrund von guten Torhüterleistungen auf beiden Seiten – entwickelte sich eine eher mäßige Partie, bei der die Führung mehrfach wechselte und sich keine der beiden Mannschaften abzusetzen wusste. Den größten Aufreger gab es in Minute 18, als der Korschenbroicher Marcel Görden einen Tempogegenstoß lief und dabei kurz vor dem gegnerischen Tor vom Leichlinger David Kreckler rotwürdig gefoult wurde. Kreckler konnte sich glücklich schätzen, nur für zwei Minuten auf die Bank zu müssen, anstatt das restliche Spiel von der Tribüne aus zu verfolgen.  

Mit einem 12:12 ging es in die Halbzeitpause, in der Khalid Khan „klar und ruhig“ gesagt hat, „dass wir besser werden, mehr Emotionen  reinbringen und alle sieben bis zehn Prozent mehr investieren müssen.“ Und genau das tat seine Mannschaft im zweiten Abschnitt dann auch. Nur rund zehn Minuten benötigte das Team, um für eine Vorentscheidung in der Begegnung zu sorgen. Maßgeblichen Anteil daran, dass es nach 40 gespielten Minuten 22:16 für den TVK  stand, hatte Christoph Piske, der den grippegeschwächten David Breuer im rechten Rückraum ersetzte und vier seiner insgesamt sechs Treffer in dieser Phase markierte, wofür er nach der Partie auch ein Sonderlob seines Trainers  bekam: „Christoph kam in der zweiten Halbzeit rein und hat seine Sache sehr gut gemacht, sogar mehr als das.“  

In der Folge fiel es dem TVK  nicht schwer, den schließlich auch konditionell einbrechenden Gegner auf Distanz zu halten. Vor allem die Tatsache, dass die Mannschaft in der Lage war, auch zum Ende der Begegnung hin das Tempo konstant hochzuhalten, bereitete Leichlingen große Schwierigkeiten. Insgesamt war der 33:25-Sieg – und damit der vierte Heimerfolg in Serie – absolut verdient.  

Neben Piske verdienten sich auch Jörn Ilper (mit sieben Treffern bester TVK-Schütze), Simon Breuer (fünf Treffer, davon vier in Serie von Minute 53 bis 56), Christian Rommelfanger (5) und Torhüter Marcel Leclaire (mit etlichen tollen Paraden) die Bestnoten. Auf Seiten des Leichlinger TV konnte nur der Litauer Valdas Novickis (mit neun Treffern bester Schütze der Partie) uneingeschränkt überzeugen, sowie phasenweise Torhüter Marc Ross (u.a. zwei gehaltene Siebenmeter).

 

Stimmen zum Spiel:

Khalid Khan (Trainer des TV Korschenbroich) Man neigt natürlich immer dazu ein bisschen zu übertreiben, aber ich denke, dass wir in der ersten Halbzeit eine der schlechtesten Saisonleistungen gebracht haben, sowohl kämpferisch, als auch spielerisch. Von daher wusste ich, dass kann eigentlich nur besser werden.Man merkt aber schon,  dass die Spannung ein bisschen abgefallen ist und es ist jetzt meine Aufgabe – was ich heute nicht ganz geschafft habe – diese Spannung bis Eisenach wieder aufzubauen, sonst wird es ganz schwer.  

Christoph Piske (Rückraumspieler des TV Korschenbroich) Sicherlich haben wir uns am Anfang heute ein bisschen  schwer getan, aber das wichtige war, dass wir am Ende wieder zu unserer Linie gefunden und dann die Matchpoints reingemacht haben. Nachdem wir uns ein sicheres Polster herausgeschossen hatten, konnten wir dann auch befreit aufspielen. In den verbliebenen zwei Heim- und zwei Auswärtsspielen wollen wir noch  ein  paar Punkte holen und nicht nachlassen. Wir werden weiter am Strang ziehen und unsere gute Kondition nutzen.

Jörn Ilper (Kreisläufer des TV Korschenroich) Ich freue mich, dass wir ein Heimspiel, welches wir klar einkalkuliert hatten auf der Haben-Seite, gut gestaltet haben. Wir wussten, dass Leichlingen, die heute eine Chance gewittert haben, sich wieder an den Klassenerhalt heranzukämpfen, uns fordern würden. Sie haben in der ersten Hälfte sehr konzentriert und diszipliniert gespielt. Man sieht, dass in dieser Liga der Abstand zwischen den Oberen und den Unteren sehr eng ist. Ich freue mich, dass wir heute ohne David Breuer gespielt und dabei so sicher gewonnen haben. Das zeigt, dass David nicht allein auf weiter Flur ist. Er ist der wichtigste Spieler für uns, aber die Mannschaft hat ein sehr gutes Leben. Wir haben den Wegfall von Dennis Marquardt kompensiert in der kompletten Rückrunde, heute war dann auch David Breuer so gut wie nicht dabei und trotzdem gewinnen wir. Ich freue mich für Christoph Piske  und auch für Marcel Leclaire, der heute wieder gut gehalten hat. In Hüttenberg hat er auch schon sehr gut gespielt und heute dann wieder. Wir sind eine lebendige Mannschaft und haben ein klares Ziel und auf das arbeiten wir hin.

 

Quelle: Handball World

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