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TSG Altenhagen-Heepen – LTV

 

Samstag, 11.09.2010
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Presseberichte zum 32:27 (15:13) beim EHV Aue
Sonntag, den 09. Mai 2010 um 14:32 Uhr

Lebenszeichen im Sarg

Das Rechnen geht weiter, der Sargdeckel bleibt mindestens noch eine Woche offen. "Wir leben noch", sagte Frank Lorenzet. Dass der Trainer der Leichlinger Handballer dies gestern mit Grabesstimme feststellte, lag mehr an der beschwerlichen Rückfahrt aus dem Erzgebirge, die Sonntagfrüh um sieben ihr Ende fand, denn am Blick auf die Tabelle, die für den LTV noch eine kleine Chance auf den vorletzten Platz ausweist.

 

Beim EHV Aue, der die Saison als Tabellendreizehnter sorglos ausklingen lassen kann, stoppte der LTV mit einem 32:27 (15:13)-Erfolg seine acht sieglose Partien umfassende Negativserie. Damit ist der Klassenerhalt - sollte sich die Handball-Liga darauf festlegen, dass nur das Schlusslicht absteigen muss - weiterhin wenig wahrscheinlich, aber theoretisch noch drin. Möglich wurde dies, analysierte Lorenzet, "weil wir seit Wochen zum ersten Mal wieder als Mannschaft aufgetreten sind. Jeder hat sich für den anderen aufgeopfert." Ein hübsches Kompliment für den Auftritt in Aue, garniert mit Kritik für die Leistung der Vorwochen.

Sei es drum: Nun soll der Sieg im Süden Sachsens als Startpunkt für einen positiven Ausklang dienen. In Aue holten die Leichlinger einen anfänglichen Rückstand auf, um die eigene Führung recht souverän in den zweiten Auswärtssieg münden zu lassen, und verdienten sich dafür gute Noten: Vorne zeigte der LTV - abgesehen von Durchhängern zu Beginn - eine akzeptable Chancenverwertung. Hier schritt wieder Valdas Novickis voran, begleitet von einem Dirk Schumacher in Torlaune; hinten machten Mathias Rechlin und Oliver Jungmann die XL-Personalnot (LTV: ohne Anthnoy Pistolesi, Moritz Ellenberg, Bejamin Göller, Bruno Scherer) vergessen; ganz hinten präsentierte sich Matthias Reckzeh besonders prächtig als es beim Stand von 20:19 für den LTV 20 Minuten vor Ende nochmal bedrohlich wurde. Bedrohlich ist die Gesamtsituation für die Leichlinger zwar immer noch - aber immerhin dürfen sie noch mit einer erfolgreichen Reanimation der Hoffnung liebäugeln.

LTV Reckzeh, Ross - Novickis (12/2), Schumacher (9, Born (5), Kreckler (5/3), Buss (1), Jungmann, Jansen, Rechlin, Schuster (n. e.)

 

Quelle: Rheinische Post

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Weichen im Dorf Münsterland gestellt

Leichlingen landet Sensations-Sieg in Aue - und hat wieder Hoffnung.

Der Leichlinger TV hat sich noch nicht aufgegeben im Zweitliga-Abstiegskampf. Mit zwei Landesliga-Spielern gewann das Schlusslicht vor 1000 Zuschauern in Aue 32:27. Valdas Novickis mit zwölf und Dirk Schumacher mit neun Treffern waren neben Torhüter Matthias Reckzeh die überragenden Spieler. Reckzeh hatte Samstagabend am meisten Grund zum Jubeln: Sein neuer Klub OSC Rheinhausen fing am letzten Regionalliga-Spieltag noch den Tus Wermelskirchen ab und steigt in die 2. Liga auf.

„Wir sind als Team aufgetreten, jeder hat für jeden gekämpft", sagte Trainer Frank Lorenzet. Offensichtlich hatte die vorgezogene Abschlusstour am vorletzten Wochenende ins Dorf Münsterland Wirkung gezeigt. Von den elf in Aue eingesetzten Leichlingern waren acht Spieler dabei. Unter normalen Umständen wäre der LTV durch den zweiten Auswärtserfolg richtig im Rennen. Doch Obernburg landete den zweiten Coup in Folge. Coburg und Essen sind dafür wieder in der Verlosung. In Aue feierte Mathias Rechlin aus dem Landesliga-Team sein Zweitliga-Debüt. Er übernahm Jens Buss' Part in der Abwehr, als dieser eine Pause benötigte. Rechlin löste seine Aufgabe so gut, dass Lorenzet ihn fast eine halbe Stunde brachte. Oliver Jungmann, der zweite Mann aus der sechsten Liga, spielte in der Abwehr komplett durch.

Quelle: Solinger Tageblatt

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