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Presseberichte zum 23:28 (12:10) bei der TSG Groß-Bieberau
Samstag, den 22. Mai 2010 um 22:45 Uhr

Blick in den Spiegel

Nun ist auch Teil zwei des Abenteuers vorbei, zu dem der Leichlinger TV sein Mitwirken in der Zweitklassigkeit beim Aufstieg in 2008 aufgerufen hat. Wieder stehen unter dem Strich 17 Punkte auf der Habenseite und der sportliche Abstieg. In der abschließenden, letztlich bedeutungslosen Partie bei der TSG Groß-Bieberau bezogen die LTV-Handballer ihre 24. Niederlage im 34. Spiel: 23:28 (12:10). Der Ärger darüber hält sich in Grenzen.

 

Einerseits war der letzte Tabellenrang dem Team von Trainer-Manager Frank Lorenzet ohnehin schon gewiss, andererseits glimmt ja noch ein Fünkchen Hoffnung darauf, über den Umweg der grünen Tische die begehrte Lizenz für ein weiteres Jahr in der Liga zu ergattern.

"Das Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Saison", meinte Lorenzet. Denn erneut machten seine Handballer phasenweise sehr viel richtig. In Groß-Bieberau dauerte dieser Abschnitt gut 30 Minuten: Der LTV führte, spielte überlegen - um sich im zweiten Abschnitt dann doch noch das Fell über die Ohren ziehen zu lassen. Aus vier Toren Vorsprung (15:11, 34. Min.) wurden dank einiger Fahrlässigkeiten drei Treffer Rückstand (16:19, 43. Min.). Damit war es mit der Konkurrenzfähigkeit der Leichlinger mal wieder vorbei. Einmal im Hintertreffen, "fehlte uns die Moral, um uns dagegenzustemmen, uns noch mal aufzubäumen", erkannte Lorenzet.

Aufbäumen und stemmen wollen sich die Leichlinger nun aber noch gegen den eigentlich beschlossenen Abstieg, notfalls mit einer Klage gegen die Liga und deren Durchführungsbestimmungen. Die Sache sei es in jedem Fall wert, sagt Lorenzet: "Wir sind finanziell und personell gut aufgestellt und haben immer gerne in der zweiten Liga gespielt." Wirtschaftlich sei die Spielzeit mit kleinem Plus - rund 1000 Euro - abgeschlossen worden, und der Kader nehme mit nunmehr fünf Neuzugängen auch Konturen an. "Egal, in welcher Liga wir antreten werden: Wir werden eine schlagkräftige Truppe haben", kündigt der Trainer-Manager an.


LTV: Reckzeh, Ross (ab 44.) - Born (8), Jansen (5/5), Kreckler (4/2), Schumacher (2), Göller (2), Novickis (1), Buss (1), Pistolesi, Schuster, Rechlin.

 

Quelle: Rheinische Post

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Spiegelbild der Saison 

 

Die 23:28 (12:10)-Niederlage der Leichlinger Zweitligahandballer im letzten Meisterschaftsspiel gegen die TSG Groß-Bieberau war noch einmal ein Spiegelbild der kompletten Saison. „Wir waren besser als in der vergangenen Spielzeit aber letztendlich fehlte immer ein Stückchen zu den wichtigen Punkten", so Trainer Frank Lorenzet.

Und so war es auch am Samstag in Groß-Bieberau. Der LTV spielte vor 600 Zuschauern zunächst kampfstark und taktisch klug. Bis zum 15:11 (34.) war man das bessere Team und hätte zu diesem Zeitpunkt schon weitaus deutlicher führen können. Und das obwohl Haupttorschütze Valdas Novickis wegen einer Verletzung an der Schulter kaum aufs Tor werfen konnte.

 

Ausgerechnet in Überzahl wendete sich dann allerdings das Blatt. „Wir verlieren vier Bälle in Folge, plötzlich steht es 15:15, die Halle steht Kopf und unser Spiel bricht wie ein Kartenhaus zusammen", beschreibt Lorenzet die entscheidende Spielphase. Der Gastgeber zieht weiter auf 19:16 (43.) davon und bringt das Spiel letztendlich sicher nach Hause, weil der LTV sich mit technischen Fehlern und Fehlwürfen wieder einmal selbst im Weg steht. „Zehn schwache Minuten haben uns den Sieg und einen halbwegs versöhnlichen Saisonabschluss gekostet", ärgerte sich Lorenzet. 
 
LTV: Ross, Reckzeh; Born (8), Jansen (5/5), Kreckler (4/2), Göller (2), Schumacher (2), Buss (1), Novickis (1), Schuster, Rechlin 

Quelle: WZ Burscheid

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