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Abteilungsversammlung
Handball
28.02.2012 20 Uhr
LTV-Zentrum
6.Ferien-Spielcamp
9.-13.4.2012
Sporthalle "Am Hammer"
| 25. Feb. 2012, 19:30 Uhr | ||
|---|---|---|
| Sporthalle am Hammer | ||
| vs. | ||
| Leichlinger TV vs. Wilhelmshavener HV | ||
| 12. Feb. 2012, 17:00 Uhr | ||
|---|---|---|
| vs. | ||
| 27 | : | 29 |
| VfL Gummersbach II vs. Leichlinger TV | ||
| Pl. | Verein | Sp. | Pkt. |
|---|---|---|---|
| 1. | 20 | 31 : 9 | |
| 2. | 19 | 29 : 9 | |
| 3. | 20 | 27 : 13 | |
| 4. | 19 | 25 : 13 | |
| 5. | 20 | 25 : 15 | |
| Presseberichte zum 30:27 (12:8) gegen die TSG Altenhagen/Heepen |
| Samstag, den 14. Januar 2012 um 08:52 Uhr |
|
"Es herrscht noch etwas Verunsicherung im Team. Deshalb haben wir entschlossen, dass ich spiele", erzählte der 39-Jährige, der eigentlich Co-Trainer der LTV-Handballer ist und mit ausgewachsenen Knorpelschäden in beiden Knien kämpft. Aber beim 30:27 (12:8) über die TSG Altenhagen-Heepen zum Rückrundenauftakt verkörperte Buss mal wieder die Haltestelle für gegnerische Angreifer. Und nicht nur das. Nachdem sich seine Nebenleute zu Beginn am Schlussmann der TSG, Pascal Welge, die Zähne ausgebissen hatten, stürmte der eigentlich aufs Toreverhindern spezialisierte Buss nach vorne und betätigte sich beim ersten Treffer der Partie als Türöffner. Er bereitete den Weg in ein Spiel, von dem schnell klar war, dass es kein Selbstläufer für den LTV werden würde. Zwar lag Leichlingen beständig in Führung. Allerdings schien es lange, als ob sich das Gros der Hausherren seinen Tag im Gebrauchtwarenhandel besorgt hatte. "Was wir vorne verschossen haben, geht auf keine Kuhhaut", meinte Buss – wobei dies zum Großteil der Verdienst von Welge war, der im ersten Abschnitt grandios parierte. Daneben spielten sich sechs weitere Darsteller in den Vordergrund: die Pfosten und Latten der Tore, die auf beiden Seiten – vor allem durch die Gäste – Belastungstests ausgesetzt wurden. Zudem trat im ersten Abschnitt die Schwäche des LTV bei Siebenmetern (die fast alle vom guten Kreisläufer Maik Pallach herausgeholt wurden) mit Wucht zutage: Drei von vier schlugen fehl (Matthias Aschenbroich, Rainer Hantusch, Buss), bevor Aschenbroich nach der Pause alle Versuche verwandelte. Dass sich die Hausherren Am Hammer lange schwertaten, war aber auch dem Gegner geschuldet, der willig und konditionell auf der Höhe war. Die TSG brachte den LTV nahe an den Kontrollverlust, als sie Mitte der zweiten Hälfte ausglich. Allerdings behielten die Gastgeber die Nerven, als der Sieger am Ende im offenen Schlagabtausch ermittelt wurde. Bei allen gezeigten Schwächen: "Die Hauptsache sind die zwei Punkte", resümierte Buss – bevor er in die Kabine humpelte. LTV: Nippes, Aumann (n. e.) – Aschenbroich (9/4), Pallach (5), Kreckler (4), Menzlaff (3), Munkel (3), Born (2), Buss (2/1), Wunderlich (2), Jansen, Lajnef, Hantusch. Ohne Glück und Geduld In der Anfangsphase zeichnete sich ein torarmes Spiel mit zwei starken 6:0-Abwehrreihen ab. Beim 3:6 (15.) nahm das TSG-Trainergespann Pierre Limberg/Martin Räber eine erste Auszeit. »Wir sind mit zu wenig Selbstvertrauen gestartet«, monierte Räber. Der Angriff blieb gegen die robuste Deckung der »Pirates« ohne Effektivität. Hinzu kamen zig Pfosten- und Lattentreffer sowie zwei vergebene Siebenmeter; die Gäste mussten so ständig einem Rückstand hinterherlaufen. »Wir haben klarste Chancen einfach nicht genutzt und sind immer wieder am gegnerischen Torwart oder am Pfosten gescheitert«, sagte Geschäftsführer Manfred Quermann in der Pause. Dass es zu diesem Zeitpunkt »nur« 8:12 aus Bielefelder Sicht stand, hatte die TSG in erster Linie ihrem Keeper zu verdanken. Quermann: »Pascal Welge hat uns im Spiel gehalten.« Nach dem Seitenwechsel zunächst das gleiche Bild: Beim 13:11 durch Jens Limbach (33.) keimte Hoffnung auf, doch Leichlingen konterte und legte wieder einen Viertore-Vorsprung (16:12, 37.) hin. Als Michael Boy auf 16:15 (40.) verkürzte, war die Wende greifbar. Christopher Kunisch und Pierre Limberg per Siebenmeter sorgten in Überzahl für den Ausgleich zum 17:17, der wenig später auch noch einmal Kunisch (18:18, 43.) gelang. »Da dachte ich, dass hier was gehen könnte«, sagte Co-Trainer Matze Räber. Doch dann kassierte die TSG drei Tore in Folge und musste wieder hinterherlaufen. Als Tobias Fröbel und Daniel Meyer eine Zeitstrafe kassierten, setzte sich der LTV auf 26:21 ab – die Vorentscheidung? Noch nicht, die TSG kämpfte verbissen weiter, nahm beim 27:22 (54.) eine Auszeit und ließ drei Tore am Stück (Limberg, Limbach, Ortmann) folgen. Nun nahm LTV-Coach Frank Lorenzet ein Timeout und schwor seine Mannschaft auf den Endspurt ein. Erst als Born das 29:25 (59.) für Leichlingen erzielte, war der Widerstand der TSG endgültig gebrochen. »Bei so einem Gegner mit drei Toren zu verlieren, ist aller Ehren wert«, resümierte Räber, der fehlendes Glück (»Was wir an Pfosten und Latte geworfen haben, reicht für eine ganze Saison«) und »zu wenig Geduld in den entscheidenden Phasen« für die knappe Niederlage verantwortlich machte.
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