Berichte

Spielbericht aus Minden

Leichlingen. Die erste Pleite in dieser noch jungen Saison kassierten die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV und gaben damit zugleich die Tabellenführung ab. Beim TSV GWD Minden II unterlag die Mannschaft von Trainer Lars Hepp deutlich mit 24:31 (11:13). „Letztlich geht die Niederlage absolut in Ordnung, denn wir hatten zu lange Phasen, in denen nicht viel funktionierte. Und der Gegner hat das auch richtig gut gemacht“, sagte Hepp. 

Dabei begann die Begegnung genau nach dem Geschmack der Piraten, die erste Viertelstunde ging mit 8:5 an die Gäste. Doch bereits in dieser Phase war erkennbar, wo an diesem Abend das größte Defizit steckte – nämlich die Chancenverwertung. In Halbzeit eins ließen die Leichlinger alleine neun hochkarätige Möglichkeiten aus. Besonders von den Außenpositionen scheiterten die Schützen einige Male. „Und dadurch haben wir den Gegner stark gemacht“, so Hepp weiter. 

Bis zum 14:17 (37.) blieben die Leichlinger in Reichweite, doch dann ging alles ganz schnell. Kurzzeitig versuchten es die Gäste mit dem siebten Feldspieler, auch eine 5:1-Deckungsvariante trug keine Früchte. Über 15:23 (42.) geriet der LTV mit 18:28(49.) ins Hintertreffen und die Niederlage war frühzeitig besiegelt. „Sämtliche taktische Ideen sind leider schief gegangen. Das war heute das beste Beispiel, wie man einen Gegner stark macht. Und das ist uns bereits in Durchgang eins passiert“, betonte der Coach.   

LTV: Stecken, Mundhenk (ab 40.); Schneider (1), Rachow (2), Munkel (2), Aust-Heide (1), Novickis (3), Kübler (6), Schulz (3), Menzlaff (3), Wiencek (1), Kreckler (2/2), Santos (nicht eingesetzt). 

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Vorschau für das Spiel am Samstag in Minden

Leichlingen. Vor einer der unangenehmsten Aufgaben überhaupt stehen die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV. Am Samstag (19 Uhr) ist der Tabellenführer zu Gast beim TSV GWD Minden II. „Das ist eine technisch sehr versierte Mannschaft, die zuletzt zwei überragende Siege gefeiert hat. Von daher wissen wir auch, was uns erwarten wird“, betont Trainer Lars Hepp.

Dem klaren 41:25-Auswärtssieg bei der SG Langenfeld ließ die Bundesliga-Reserve am vergangenen Wochenende einen 40:26-Erfolg über den Aufsteiger MTV Großenheidorn folgen. Wie schon seit Jahren legen die Ostwestfalen mit einer ganz unangenehmen 3:2:1-Abwehrvariante den Grundstein für ein stets erfolgreiches Abschneiden. Auch in dieser Runde ist der Mannschaft von Moritz Schäpsmeier wieder eine vordere Platzierung zuzutrauen. „Von der Papierform her gehen wir sicherlich als Favorit an den Start. Doch unsere bisherigen Ergebnisse haben überhaupt keine Aussagekraft und wir werden schon am absoluten Limit spielen müssen, um Chanen auf die Punkte zu bekommen“, meint Hepp, der durch die Spieltermine der anderen Mindener Mannschaften von der stärksten Besetzung bei der GWD-Reserve ausgeht.

In Jonas Gertges, Lukas Kister und Maximilian Staar stehen gleich drei Nachwuchstalente aus dem erweiterten Bundesliga-Kader den Piraten gegenüber.

Auf Seiten des LTV kehrt in Ivo Santos eine wichtige Alternative für die Rückraumpositionen nach überstandener Schulterverletzung in den Kader zurück. Bei Torhüter David Ferne sind die Rückenbeschwerden nicht weniger geworden, von daher wird voraussichtlich wieder Routinier Carsten Mundhenk als Partner von Mathis Stecken das Gespann bilden. „Wir werden jeden Akteur aus dem Kader benötigen und wir müssen schon an unser Leistungslimit kommen, um in Minden die Punkt mitnehmen zu können“, weiß der 40-Jährige sehr genau, was seine Mannschaft erwarten wird.
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Presseberichte zum Speil am Wochenende....

Der Handball-Drittligist möchte den Zuschauerschnitt im Ostermann-Forum durch verschiedene Aktionen verbessern. Sportlich gesehen läuft es ohnehin: Das Derby gegen Langenfeld gewann das Team von Trainer Lars Hepp 30:28.

Schön war es nicht, was die mehr als 500 Zuschauer am Freitagabend von den Handballern des Leichlinger TV zu sehen bekamen. Aber, das konnte auch der kritische Trainer Lars Hepp nicht bestreiten, es war ziemlich erfolgreich. Mit dem hart erkämpften und dennoch verdienten 30:28 (16:18) gegen Aufsteiger SG Langenfeld behaupteten die Blütenstädter ihren Platz an der Spitze der dritten Liga West. „Wir betteln eigentlich darum, unsere ersten Minuspunkte zu bekommen“, sagte Hepp und forderte wie schon nach dem Sieg im Topspiel in Longerich: „Wir dürfen uns von unserer Punkteausbeute nicht blenden lassen.“

Die Kritik des kurz vor Saison neu verpflichteten Trainers war in sportlicher Hinsicht berechtigt, aber für das Leichlinger Publikum war das nach dem vierten Sieg im vierten Spiel nebensächlich. Die Zuschauer erlebten nicht nur wegen des überraschend spannenden Derbys einen speziellen Abend. Auch das veränderte Rahmenprogramm am Spieltag im Ostermann-Forum trug dazu bei. Dieses hatte der Verein nach der offiziellen Vorstellung des neuen Managers Niklas Frielingsdorf kurzerhand neu aufgelegt.

„Wir wollten uns offener präsentieren und haben echt viel positives Feedback erhalten“, resümierte der Manager. Der 38-Jährige hatte gemeinsam mit Hepp unter anderem entschieden, die Pressekonferenz von der Halle in die Cremer Lounge, die vor dem Spiel nur Vip-Gästen vorbehalten ist, zu verlegen. Mit Erfolg: Der 85 Quadratmeter große Raum war sehr gut gefüllt, als Hepp und dessen Trainerkollege Markus Becker über das Spiel diskutierten. „Das stimmt uns zuversichtlich“, sagte Frielingsdorf.

Mehr Nähe lautet das Ziel des Managers. Er hatte sich gemeinsam mit einem Sponsor außerdem ein Gewinnspiel ausgedacht, auf dem Hallenboden Bodenaufkleber angebracht, Gratisobst für die Zuschauer besorgt und den Teams seit langer Zeit wieder Einlaufkinder an die Hand gegeben. „Wir haben versucht, im ersten Schritt mit Kleinigkeiten und bisher ohne finanzielle Mittel das Heimspiel aufzuwerten“, sagte Frielingsdorf. Mit einfachen Handgriffen brachte er auch den Pirates-Auftritt in den sozialen Medien auf ein höheres Level. Was diese Maßnahmen langfristig bringen, wird die Saison zeigen. „Es wäre schön, wenn wir irgendwann im Schnitt auf 400 Zuschauer kommen könnten“, sagte er.

Sportlich gibt es wenig Gründe, den Heimspielen fernzubleiben – auch wenn das Spiel gegen Langenfeld „weit vom Optimum entfernt“ war, wie Torhüter Mathis Stecken feststellte. Er hatte mit zwei gehaltenen Siebenmetern in der Schlussphase maßgeblich dazu beigetragen, dass die Gastgeber ihren stetigen Rückstand nach der Pause in der Schlussviertelstunde noch drehten. „Mit der Leistung können wir trotzdem nicht zufrieden sein“, sagte er. Der Keeper war auf sich allein gestellt, nachdem bei Positionskollege David Ferne erneut Rückenprobleme aufgetreten waren. Auch Carsten Mundhenk stand aus privaten Gründen nicht zur Verfügung.

LTV Stecken – Schneider (5), Rachow, Munkel (5), Aust (1), Novickis, Padeken (1), Kübler (3), Schulz (6), Menzlaff (2), Kreckler (7/3).

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Arbeitssieg im Derby gegen Langenfeld

Leichlingen. Die Erfolgsgeschichte geht weiter für die Handballer des Leichlinger TV. In der dritten Liga feierte die Mannschaft von Trainer Lars Hepp vor über 500 Zuschauern gegen den Nachbarn SG Langenfeld den vierten Sieg im vierten Spiel. Allerdings war der 30:28 (16:18)-Erfolg absolute Schwerstarbeit, erst in den letzten zehn Minuten stellten die Pirates mit einer starken Phase die Zeichen auf Sieg. „Das war von unserer Seite aus die bislang schwächste Begegnung in dieser Saison. Dem Gast aus Langenfeld muss man aber ein dickes Kompliment machen, die haben richtig gut gespielt“, sagte Hepp.

In der Anfangsphase waren zunächst noch die Hausherren tonangebend und erarbeiteten sich eine knappe Führung. Doch schon in den ersten Minuten ließen die Pirates zu viele Torchancen aus und brachten damit den Gegner in Vorteile. Besonders der sehr talentierte Maurice Meurer, der überraschend im rechten Rückraum bei den Gästen gestartet war, tat sich mit insgesamt zehn Treffern positiv hervor. „Wir haben im Abwehrbereich leider häufiger zwei ganz elementare Fehler begangen und das hat der Gegner einige Male ausnutzen können“, so Hepp weiter. Bis zum 21:24 (43.) sah es gar nicht gut aus für den LTV, der sich auch selber immer wieder in Schwierigkeiten brachte. Im Angriff agierten die Spieler mit viel zu wenig Bewegung, hinzu kamen einige technische Fehler. Über 26:26 drehte das Team, bei dem Torhüter Mathis Stecken in der Schlussphase neben wichtigen Bällen auch zwei Siebenmeter entschärfen konnte, die Begegnung. Mit drei Toren in Serie zog der Favorit letztlich entscheidend davon und brachte am Ende einen knappen Vorsprung über die Zeit. Aber auch das war bezeichnend, beim 29:26 (55.) wurde wieder viel zu früh der Abschluss gesucht und damit brachte man den Gegner plötzlich noch einmal zurück in die Partie. Kapitän David Kreckler behielt die Nerven und erzielte rund 45 Sekunden vor dem Abpfiff den letzten Treffer, der die Punkte für die Heimmannschaft bedeutete. „Natürlich ist die Siegesserie schön, doch wir dürfen uns von der Punktausbeute nicht blenden lassen. Wir müssen uns in allen Bereichen enorm steigern, sonst wird es für uns schneller als man denken kann einen Rückschlag geben“, betonte Hepp, der seine Mannschaft nun auf die schwere Aufgabe beim TSV GWD Minden II vorbereiten wird.

LTV: Stecken, Schmidt (nicht eingesetzt); Schneider (5), Rachow, Munkel (5), Aust-Heide (1), Novickis, Padeken (1), Kübler (3), Schulz (6), Menzlaff (2), Kreckler (7/3).

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Vorbericht zum Derby am Freitag gegen Langenfeld

Leichlingen. Der Saisonstart ist zweifelsohne gelungen. Drei Spiele, drei Siege – die Bilanz zum Auftakt liest sich für die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV bestens. Vor allem mit dem 29:26-Auswärtssieg beim Longericher SC haben die Pirates ein erstes dickes Ausrufezeichen gesetzt und zwei ganz wichtige Punkte von einem direkten Konkurrenten entführt. „Wir haben aber gerade im taktischen und spielerischen Bereich noch eine ganze Menge Luft nach oben. Uns muss bewusst sein, dass wir bei weitem noch nicht so stabil sind und die Aufgaben in den kommenden Wochen nicht einfacher werden“, betont Trainer Lars Hepp.

Am Freitag (20 Uhr) empfangen die Leichlinger nun den Nachbarn SG Langenfeld, der erst vor dieser Saison die Rückkehr in die dritte Liga feierte, jetzt mit 1:5-Punkten aber schon unter Druck steht.

Am ersten Spieltag reichte es zu einem Unentschieden bei der SG Menden Sauerland Wölfe, danach setzte es eine 24:28-Niederlage bei der Ahlener SG. Vergangenes Wochenende wurden die Schützlinge von Trainer Jurek Tomasik dann beim 25:41 von der Bundesliga-Reserve des TSV GWD Minden überrannt. Phasenweise lief bei dem Liga-Neuling gar nichts mehr zusammen. „In der zweiten Halbzeit hat bei den Langenfeldern gar nichts mehr funktioniert. Von daher werden die sich jetzt sicher besonders motiviert präsentieren. Vor allem ist es aber ein Derby und da gelten ja immer so die eigenen Regeln“, so Hepp, der sich im letzten Spiel live ein Bild über die Leistungsfähigkeit der SGL machte.

Besonders die Rückraumspieler Maurice Meurer und Henrik Heider sorgen aus der Distanz stets für viel Gefahr. Dazu kommen die intelligenten Spielmacher Andre Eich und Andre Bölken, die das Spiel umsichtig aufziehen. Kreisläufer Mats Heyde weiß trotz seiner jungen Jahre schon durch eine körperliche Präsenz zu überzeugen.

In der Trainingswoche stand für Hepp vor allem die Aufarbeitung des Longerich-Spieles auf dem Programm. Gerade in taktischer Hinsicht wurden einige Dinge einstudiert, um künftig bessere spielerische Lösungen zu finden.

In personeller Hinsicht wird weiterhin Rückraumspieler Ivo Santos mit einer Schulterverletzung ausfallen. Bei Torhüter David Ferne haben sich die Rückenprobleme aufgelöst und eine Rückkehr für Freitag sollte machbar sein.

Zum ersten Mal wird die anschließende Pressekonferenz in die Cremer-Lounge verlegt, die für alle Besucher geöffnet werden wird. „Dort wollen wir einen Treffpunkt für alle Zuschauer schaffen. Es wäre schön, wenn das gleich von vielen Menschen angenommen wird und man sich dort in entspannter Atmosphäre nett austauschen kann“, sagt Niklas Frielingsdorf, der zu Beginn dieser Woche als neuer Manager vorgestellt wurde.

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Presseberichte zum Spiel in Longerich

Leichlinger gewinnen Spitzenspiel beim Longericher SC 29:26.

Leichlingen. Das erste Drittliga-Spitzenspiel in der noch jungen Saison ist gewonnen. Dank einer kämpferisch starken Leistung setzten sich die Handballer des Leichlinger TV mit 29:26 (16:12) beim bis dahin ebenfalls noch verlustpunkfreien Longericher SC durch und verteidigten damit die Tabellenführung. Der LTV ist jetzt die einzige Mannschaft in der gesamten Liga mit einer weißen Weste.

„Wir können einfach nur froh sein, diese Hürde hier genommen zu haben. Hier werden sicher nicht viele Mannschaften gewinnen“, betonte Trainer Lars Hepp. Kurze Zeit davor sah die Gemütslage des 40-Jährigen in der 53. Minute jedoch alles andere als positiv aus. Kreisläufer Hendrik Rachow hatte gerade bei dem Versuch einer schnellen Mitte den Ball direkt zu Longerichs Simon Schlösser gepasst und der bedankte sich mit dem Ausgleichstreffer zum 25:25. Hepp musste in einer Auszeit die Spieler beruhigen und die Mannschaft neu einstellen.

Die Pirates zogen noch einmal den Kopf aus der Schlinge, dank der Tore von Alexander Kübler von Linksaußen, einem sicher verwandelten Siebenmeter von Routinier David Kreckler, einem Abpraller von Rachow am Kreis und einem Tempogegenstoß durch Mike Schulz stellten die Gäste letztlich die Weichen auf Sieg. Allen Beteiligten war unmittelbar nach dem Schlusspfiff klar, bei wem man sich wirklich zu bedanken hatte. Oldie Carsten Mundhenk, der erst neun Minuten vor dem Ende für den bis dahin stark haltenden Mathis Stecken zwischen die Pfosten rückte, vernagelte in den letzten Momenten seinen Kasten. Mit etlichen Paraden, darunter auch ganz schwere Bälle, entnervte der frühere Zweitliga-Torhüter den Gegner und wurde somit zum Matchwinner.

„Wir dürfen aber auch diesmal nicht den Blick für das Wesentliche vergessen. Ja, es waren sehr viele gute Phasen dabei. Aber auch diesmal hat man wieder gesehen, woran wir dringend arbeiten müssen. Und das ist nicht wenig. Gerade in taktischer Hinsicht müssen die Spieler zulegen“, sagte Hepp, der die Mannschaft nun auf das nächste Derby am Freitag (20 Uhr) gegen die SG Langenfeld vorbereiten wird. LTV: Stecken, Mundhenk (ab 51.); Kreckler (6/3), Rachow, Novickis, Menzlaff (alle 4), Kübler, Schulz (beide 3), Schneider, Aust-Heide (beide 2), Munkel (1), Padeken.

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