Berichte

Spielbericht Vom Sonntag gegen die HSG Krefeld

Leichlingen. Zum zweiten Mal in dieser Saison verließen die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV als Verlierer den Platz. Im Spitzenspiel beim Tabellenführer HSG Krefeld mussten sich die Pirates vor 1142 Zuschauern mit 24:29 (13:17) geschlagen geben. „Das war schon sehr schade, denn für uns war heute wesentlich mehr drin. Leider hat die Mannschaft keine besonders gute Leistung erbracht“, sagte Trainer Lars Hepp.

Die Anfangsphase stand noch ganz im Zeichen der Leichlinger, die sich dank konzentrierter Spielweise über eine 5:3-Führung freuen durften. Doch überhastete Kreisanspiele, die prompt zu Tempogegenstößen führten sowie ungenaue Wurfversuche sorgten für einen Krefelder Zwischenspurt. Nach dem 5:7 rannten die Leichlinger immer einem Rückstand hinterher. „Krefeld stand sehr gut in der Abwehr, das war uns schon bewusst. Selber haben wir in der Defensive zu selten unterbrechen können“, meinte Hepp, der den 13:17-Halbzeitrückstand als vollkommen verdient einstufte.

Im zweiten Abschnitt rannten die Pirates ausschließlich hinterher. Beim 22:25 waren die Gäste wieder in Reichweite, doch dann setzte es auf einen Hieb drei Zeitstrafen. Neuzugang und LTV-Rückkehrer Kris Zulauf sah eine berechtige Zeitstrafe, doch die zeitgleichen Hinausstellungen von Alexander Kübler und Valdas Novickis wegen angeblichem Wechselfehler waren nur schwer nachzuvollziehen. Im übrigen auch von der Krefeldern. „Das war dann leider der endgültige Knackpunkt zehn Minuten vor dem Abpfiff“, sagte der Übungsleiter. Zwar überstanden die Leichlinger die dreifache Unterzahl mit einem knappen 0:1, doch der Ligaprimus und große Aufstiegskandidat setzte dann weiter nach und hatte beim 22:28 (56.) den Erfolg sichergestellt. „Wir hatten diesmal zu viele Bereiche, die nicht funktionierten. Vor allem mit der Innenverteidigung können wir nicht zufrieden sein. In diesem Teil sowie im Tempogegenstoßverhalten waren die Unterschiede der beiden Mannschaften klar erkennbar“, betonte der Coach, der mit seinem Team nun in die einwöchige Pause gehe, ehe dann die Heimpartie gegen den VfL Gummersbach II ansteht. 

LTV: Stecken, Ferne (ab 31.); Schneider (5), Rachow, Aust-Heide (3), Novickis (6), Zulauf, Kübler (2), Schulz (1), Santos, Menzlaff (1), Wiencek (2), Kreckler (4/4).

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Presseberichte zum Spiel gegen die HSG Krefeld

Chance vertan, Topspiel verloren – die zweite Saisonniederlage des Leichlinger TV war erwartbar, aber nicht richtig verkraftbar. Beim 24:29 (14:18) bei der HSG Krefeld am Sonntagnachmittag zeigte der selbsternannte Aufstiegskandidat dem konkurrierenden Handball-Drittligisten, wie groß der Unterschied zwischen den Spitzenteams der Liga ist: nicht riesig, aber doch deutlich zu erkennen.

Dabei bekamen die Blütenstädter vor allem Krefelds Kevin-Christopher Brüren und David Hansen nicht in den Griff. Die beiden ehemaligen Leichlinger warfen diverse Male quasi ohne Gegenwehr durch die Leichlinger Deckung ein. Zudem durften die Hausherren nach Belieben Tempogegenstöße gegen die Mannschaft von Trainer Lars Hepp fahren. Daran änderten auch zahlreiche personelle und taktische Varianten nichts. „Das waren zu viele einfache Tore“, bemängelte Dennis Aust die vielen Abschlüsse der Gegenspieler aus dem Rückraum und gab zu: „Wir haben nicht am Optimum gespielt.“

Die HSG dagegen schon: Die beste Abwehr der Liga ließ fast nichts durchkommen. Die sonst brandgefährlichen LTVler wirkten wie schon vor einer Woche gegen den Northeimer HC fahrig in der Chancenverwertung, uninspiriert im Angriffsspiel und tempoarm. Dazu gehört auch, dass das Flügelspiel ohne den verletzten Bastian Munkel und den erneut ungewöhnlich harmlosen Mike Schulz weitgehend zum Erliegen kam. Zehn Minuten vor Schluss gerieten die Gäste dann auch noch mit drei Spielern in Unterzahl – der kuriose Tiefpunkt an diesem Tag, bei dem der starke Torhüter David Ferne und der Ex-Krefelder Maik Schneider Schlimmeres verhinderten. Dass die Schiedsrichter keine gute Figur machten, war zwar Thema, aber nicht ausschlaggebend. „Das waren zu viele einfache Fehler von uns. Wir waren definitiv zu passiv“, sagte Dennis‘ Bruder und LTV-Co-Trainer Björn Aust.

 

LTV Stecken, Ferne – Schulz (1), Schneider (5), Rachow, Novickis (6), Menzlaff (1), Kübler (2), Wiencek (2), Kreckler (4/4), Aust (3), Santos, Zulauf.

Quelle: RP Online

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Vorbericht zum Spiel gegen die HSG Krefeld

Leichlingen. Vom Spiel der Spiele zu sprechen wäre gnadenlose Übertreibung. Und doch ist die anstehende Partie schon ein kräftiger Fingerzeig für den weiteren Saisonverlauf. Am Sonntag (16 Uhr)sind die Drittliga-Handballer vom Leichlinger TV zu Gast beim Tabellenführer HSG Krefeld. Die beiden derzeit besten Mannschaften, die mit jeweils 18:2-Punkten ganz vorne liegen, treffen aufeinander. „Das ist ein Spiel, was sich meine Mannschaft absolut verdient hat. Das soll jeder genießen“, sagt Hepp, der seine Truppe jedoch in der Außenseiterrolle sieht. 

Die Krefelder haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert und dürften in dieser Runde die Ernte für die harte Arbeit einfahren. In Ronny Rogowska wurde ein sehr routinierter Trainer vom Nachbarn TV Korschenbroich gewonnen, vielleicht konnte im letztjährigen Leichlinger David Hansen das fehlende Puzzelstück auf dem Feld verpflichtet werden. Hansen hatte am vergangenen Wochenende beim knappen 26:25-Auswärtssieg beim TSV GWD Minden II mit zehn Toren den Löwenanteil beigesteuert. „Bei denen einzelne Spieler hervorzuheben ist aber nicht passend. Dieser Gegner ist auf jeder Position hervorragend besetzt und praktisch jeder Spieler kann die Partien im Alleingang entscheiden“, betont Hepp, der sich vor allem auf das Wiedersehen mit Rogawska freut: „Wir kennen uns jetzt schon so viele Jahre und die Aufeinandertreffen verliefen meistens sehr spannend. Ronny leistet in Krefeld hervorragende Arbeit und steht aus meiner Sicht vollkommen zu Recht an der Tabellenspitze.“

Im Leichlinger Lager ist die personelle Situation derzeit extrem entspannt. Nach dem knappen wie glücklichen 29:28-Heimsieg über den Northeimer HC wurden in der Woche erst einmal die Wunden geleckt. 

Hepp wird gerade hier einige Improvisationsarbeit leisten müssen, um die Mannschaft für das Wochenende entsprechend aufzustellen. Allrounder Bastian Munkel wird wegen Schambeinentzündung vermutlich in diesem Jahr gar nicht mehr auflaufen können. Bei Spielmacher Valdas Novickis ist der Einsatz wegen einer Wadenverletzung ungewiss. Linkshänder Mike Schulz lag die ganze Woche mit einem grippalen Infekt flach. Zum LTV-Glück konnte in Kris Zulauf ein starker Abwehrspieler in dieser Woche verpflichtet werden. „Wir werden dort nur eine Chance haben, wenn sich alle Spieler am Limit bewegen und wir als Team auftreten“, erklärt Hepp, der auch auf eine starke Unterstützung aus Leichlingen hofft.

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Spielbericht von Samstag gegen Northeimer SC

Leichlingen. Es waren noch gerade mal fünf Sekunden zu spielen. In einer finalen Auszeit hatten sich die Handballer vom Northeimer HC letztmalig eingeschworen und wollten mit einem zusätzlichen Feldspieler die Aufholjagd krönen. Der Ball wurde bis Linksaußen gespielt und per Kempa-Pass auf die rechte Rückraumseite gepasst. Alexander Kübler roch den Braten zwar, doch sein Ball-Eroberungs-Versuch landete genau bei NHC-Spieler Paul-Marten Seekamp, der den Ball ins Tor beförderte. Doch die Schiedsrichter verweigerten dem Treffer die Gültigkeit und so feierten am Ende nur die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV. Der 29:28 (16:13)-Heimerfolg war jedoch in die Kategorie mühsamer Arbeitssieg einzuordnen. „Mit der nötigen Portion Glück natürlich. Wir sind am Ende auf dem Zahnfleisch gekrochen. Sicherlich hat die personelle Situation ein Übriges dazu getan“, berichtete Trainer Lars Hepp, der einzig über die beiden Punkte wirklich froh war.

Über die gesamte Spieldauer lagen die Pirates in Führung. Allerdings machte sich schon in Halbzeit eins bemerkbar, wo in dieser Partie der „berühmte Schuh“ drücken sollte. In Sachen Chancenverwertung stellten die Leichlinger einen neuen Negativ-Rekord in dieser Saison auf, über 20 klarste Möglichkeiten wurden in den 60 Minuten liegen gelassen. „So extrem habe ich das auch noch nicht erlebt. Da haben sich die Jungs wirklich nicht gut angestellt“, so der Coach weiter. Beim 24:18 (48.) schienen die Hausherren doch locker leicht auf den nächsten Sieg zuzusteuern. In der Schlussphase erlaubten sich die LTVler aber zu viele Stockfehler und auch die Abwehr packte nicht mehr so beherzt zu. Und laut Hepp verfüge der Gegner über enorme Qualität aus dem Rückraum, so dass es tatsächlich noch einmal spannend wurde. „Sicherlich war es für uns aber auch schwer, das Fehlen von Bastian Munkel und Valdas Novickis zu kompensieren“, meinte Hepp. Munkel war ohnehin kein Thema wegen Adduktorenproblemen, eine genauere Untersuchung in der Woche soll Aufschluss geben. Spielmacher Novickis schied nach gut zehn Minuten mit einer Wadenverletzung aus und auch sein Einsatz steht schwer in Frage für das Spitzenspiel in Krefeld.

LTV: Stecken, Ferne (15.-53.); Menzlaff (6), Rachow (6), Wiencek (4), Schneider (3), Kübler (3), Kreckler (3/2), Santos (2), Schulz (1), Aust-Heide (1), Novickis.

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Vorbericht zum Spiel am Samstag gegen Nordheimer SC

Leichlingen. Die jüngsten Erfolge des Handball-Drittligisten Leichlinger TV können sich sehen lassen. Die Mannschaft von Trainer Lars Hepp gewann die letzten vier Partien allesamt, es gipfelte im beeindruckenden 35:24-Derbysieg gegen die Bergischen Panther vor einer Woche. Vor allem machen die kontinuierlichen Leistungssteigerungen in den vergangenen Partien sehr viel Mut und geben Zuversicht, auch in dieser Runde wieder eine gute Rolle spielen zu können. „Wir wollen aber nur von Spiel zu Spiel schauen und es bringt nichts, jetzt weiter in die Zukunft zu blicken. Wir tun gut daran, unsere gesamte Konzentration und Kraft dem anstehenden Gegner zu widmen“, betont Hepp, der mit seinem Team am Samstag Abend (18 Uhr) im Ostermann Forum auf den derzeitigen Tabellenneunten Northeimer HC treffen wird.

Die Mannschaft aus dem südlichen Niedersachsen ist vor dieser Runde neu in die Weststaffel eingruppiert worden. In der vergangenen Spielzeit belegte die von Carsten Barnkothe trainierte Truppe einen guten siebten Rang in der Ost-Gruppe. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden punktete der NHC auch schon fleißig. Zu Hause wurden Siege gegen die Panther, den TuS Volmetal und die SG Langenfeld eingefahren, am ersten Spieltag reichte es zu einem deutlichen 29:22 beim Aufsteiger MTV Großenheidorn. In Altjührden und gegen Spenge wurden die Punkte jeweils geteilt. „Das ist eine sehr robuste Mannschaft, die wir nur mit vereinten Kräften bezwingen können. Dafür muss bei uns aber wieder alles passen und meine Jungs müssen mit der gleichen Leidenschaft wie zuletzt an den Start gehen“, so Hepp weiter.

Im Training unter der Woche wurde beim LTV weiter an den Defiziten gearbeitet. Der 40-jährige Übungsleiter sieht nach wie vor im Abwehrbereich wie auch in der spielerischen Linie Verbesserungsbedarf. „Meine Mannschaft darf jetzt nicht anfangen, zufrieden zu sein. Dann können wir auch eine Menge erreichen“, weiß Hepp, der weiterhin einzig auf Rückraumspieler Henning Padeken (Wade) verzichten muss.

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Presseberichte zum Derby gegen die HSG Bergische Panther

Leichlingens Maik Schneider (Mitte) wurde hart angegangen

Widerstand ist zwecklos – dieses Motto gilt aktuell für Gegner des Leichlinger TV. Der Handball-Drittligist holte beim 35:24 (20:14) gegen den Lokalrivalen HSG Bergische Panther seinen achten Sieg im neunten Spiel. Nach dem Ausrutscher bei Minden II folgte im Derby zudem der vierte Erfolg in Serie. Im Gegensatz zum Saisonbeginn gewinnen die Blütenstädter inzwischen so souverän, dass ihre Gegner ihr Schicksal beinahe klaglos akzeptieren. „Völlig unterlegen in allen Belangen“, sah Gäste-Trainer Marcel Mutz sein Team, was im Umkehrschluss heißt: Der LTV war völlig überlegen – in allen Belangen.

Die Mannschaft von Trainer Lars Hepp spielte ihre Stärken konsequent aus: in der Deckung, der cleveren Zweikampfführung und den sicheren Abschlüssen. Dabei sind nun auch die rapiden Tempogegenstöße über Rechtsaußen Mike Schulz eine stete Gefahr für den Gegner. Der 27-Jährige verwandelt die Pässe seiner Mitspieler mit traumwandlerischen Sicherheit.

„Ich habe ja auch mal etwas höher in der zweiten Liga gespielt. Da ist das Routine“, sagte Schulz und lobte dann zurecht die wichtige Vorarbeit der Kollegen im „Prunkstück Abwehr“ des LTV: „Dass wir in diese Situationen kommen, ist ja der guten Defensivleistung geschuldet.“ Eine Qualität, deren Wiedergewinn auch Hepp zuzuschreiben ist. In der Ära Frank Lorenzet krankte das Tempospiel zu häufig. Jetzt ist es das Mittel der Wahl. Zugang Maik Schneider sagte: „Wir haben uns vor allem auf die Tempogegenstöße konzentriert. Das hat auch ganz gut geklappt.“

Auch Linkshänder Schneider (elf Treffer) blühte gegen die Panther auf. Der 30-Jährige lobte vor allem die ungewöhnliche 3-3-Deckung, mit der die Gastgeber die Panther in der Anfangsphase vor Probleme stellten. „Mit der freien Abwehr haben sie nicht gerechnet. Damit haben wir sie zu technischen Fehlern gezwungen“, sagte er. Hepp ließ diese Variante unter der Woche als Überraschungseffekt üben – und landete einen Volltreffer.

„Mit vergangener Woche war das eines unserer besten Spiele“, sagte Schneider. Steigert sich die Mannschaft in dem Tempo, dürfte den Gegnern in der Liga Angst und bange werden. Der dominant herausgespielte Heimsieg gegen Spenge zwei Wochen zuvor (33:27) war für Mike Schulz der „Knackpunkt“, nachdem die Sicherheit nach der turbulenten Vorbereitung inklusive Last-Minute-Trainerwechsel endgültig wiederkehrte. „Wir haben weniger Verletzte und immer eine gute Mannschaftsleistung“, sagte Schulz, der dabei allerdings den wichtigsten Punkt vergaß: das Selbstvertrauen. Der LTV steht zurecht gemeinsam mit der HSG Krefeld als Tabellenführer da. In zwei Wochen folgt das Spitzenduell. Es scheint, als wäre Leichlingen rechtzeitig in Form.

LTV Ferne, Stecken – Wiencek (1), Munkel (2), D. Aust, Kübler (2), Kreckler (5/3), Schulz (9), Schneider (11), Rachow (2), Rosendahl (1), Novickis (1), Santos, Menzlaff (1).

Quelle: RP Online

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