Berichte

ACHTUNG!!! Spielverlegung Pirates vs. Longericher SC

Die ursprünglich für den morgigen Freitagabend (20 Uhr / Ostermann Forum) angesetzte Partie der 3. Liga West zwischen dem Leichlinger TV und dem Longericher SC ist aufgrund der zeitlichen Überschneidung mit dem WM-Halbfinale der deutschen Handball-Nationalmannschaft gegen Norwegen (Anwurf: 20.30 Uhr) abgesagt. Ein Nachholtermin steht bereits fest: Das mit Spannung erwartete Derby zwischen dem Tabellendritten und dem Liganeunten wird am Dienstag, 26. Februar, um 20 Uhr an gleicher Stelle nachgeholt. „Das WM-Halbfinale überstrahlt derzeit alles. Daher haben wir uns nach Absprache mit den Longerichern einstimmig darauf verständigt, das Derby zu verlegen. So haben alle Handballinteressierten aus der Region die Möglichkeit, zuerst an der Partie der DHB-Auswahl und im Februar dann auch an unserem spannenden Duell mit dem LSC mit voller Aufmerksamkeit teilzuhaben. Unser Dank gilt allen Beteiligten, die dabei geholfen haben, dass die Verlegung so problemlos und schnell umgesetzt werden konnte. Ich denke, das ist eine gute Lösung für alle“, sagt Pirates-Manager Niklas Frielingsdorf. Aufgrund der Spielverlegung, beginnt das neue Ligaspieljahr für die Mannschaft von LTV-Trainer Lars Hepp nun eine Woche später mit dem Derby am 2. Februar bei der SG Langenfeld.

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Gelbke und Lindner wechseln zu den Pirates

Leichlingen. Handball-Drittligist Leichlinger TV legt nach dem Abgang von David Wiencek vor dem Rückrundenstart personell noch einmal nach: In Christoph Gelbke und Tim Lindner verpflichtete der aktuelle Tabellendritte der 3. Liga West einen Mittelmann und einen Linksaußen. „Ich habe mit beiden Spielern in der Vergangenheit sehr gut und erfolgreich zusammengearbeitet und freue mich über die Verpflichtungen. Beide Jungs sind schnell, technisch starr und flexibel. Dazu sind sie extrem ehrgeizig, sie werden uns definitiv weiterbringen", ist sich Pirates-Trainer Lars Hepp sicher. „Die Gespräche mit beiden Spielern sind sehr angenehm verlaufen. Sie passen sowohl menschlich als auch sportlich bestens zu uns“, ergänzt Pirates-Manager Niklas Frielingsdorf.

Gelbke, der unter Hepp bereits beim TuS Wermelskirchen aktiv war, ist 30 Jahre alt, von Beruf Controller und wurde in Düsseldorf geboren. Der Spielmacher, der in der Vergangenheit unter anderem auch für den TSV Bayer Dormagen, den TV Korschenbroich und den TV Jahn Köln-Wahn auflief, freut sich bereits auf den LTV: „Nach einem halben Jahr privater Handballpause habe ich wieder richtig Lust auf Handball und freue mich auf die reizvolle Aufgabe, für einen Topclub der dritten Liga aufzulaufen.“
Flügelflitzer Lindner war unter Hepp zuletzt Spieler beim derzeitigen Zweitligisten Eintracht Hagen. „Es hat unter Lars immer Spaß gemacht und daher freue ich mich jetzt, bei den Pirates wieder mit ihm zusammen zu arbeiten. Der LTV ist ein absolutes Drittliga-Topteam und ich freue mich auf die Herausforderung“, sagt der 24 Jahre alte Student, der zuletzt aufgrund studienbedingter Verpflichtungen einige Monate eine Handballpause einlegen musste. Der gebürtige Essener war zuvor für den Bergischen HC, die HSG Düsseldorf und die SG Ratingen im Einsatz. „Die ersten Einheiten mit der Mannschaft haben schon viel Spaß gemacht und machen Lust auf mehr. Wir hoffen, dass wir dabei helfen können, eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen“, ist sich das Duo einig.

Sowohl Lindner als auch Gelbke wurden zunächst mit Verträgen bis zum Saisonende ausgestattet.

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TV Pirates: LTV verpflichtet Maurice Meurer

Leichlingen. Handball-Drittligist Leichlinger TV vermeldet den ersten Neuzugang für die kommende Saison: Rückraum-Talent Maurice Meurer (Foto, links: Pirates) wird von Ligakonkurrent SG Langenfeld zum aktuellen Dritten der 3. Liga West wechseln. „Maurice ist sicher ligaweit das größte Talent im linken Rückraum, das hat er bereits mehrfach in der laufenden Saison unter Beweis gestellt“, sagt LTV-Trainer Lars Hepp über den 20 Jahre alten wurfgewaltigen Halblinken, der auch Tempo und ein solides Abwehrspiel mitbringt.

Meurer lebt in Wuppertal, wechselte aus der Jugend von TuSEM Essen nach Langenfeld und entwickelte sich dort schnell zum absoluten Leistungsträger und Toptorjäger. „In Maurice schlummert ein großes Potenzial, zudem ist er absolut willig und hungrig“, ergänzt Hepp, der sich auf die Zusammenarbeit mit dem 1,98 Meter großen Hünen freut. „Wir hatten mit Maurice sehr angenehme und zielführende Gespräche. Maurice wird uns sicher weiterbringen und wir freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat“, erklärt Pirates-Manager Niklas Frielingsdorf.

Auch Meurer freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich hatte eine tolle Zeit in Langenfeld und bin den Verantwortlichen der SGL sehr dankbar für alles. Die Pirates sind als absolutes Drittliga-Topteam die richtige Adresse für mich, um den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu machen. Ich freue mich auf die kommende Saison und die neue Herausforderung, aber zunächst werde ich alles dafür tun, um mich in Langenfeld mit dem Klassenerhalt zu verabschieden.“

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Spielbericht zum letzten Spiel gegen Volmetal

Leichlingen. Zu einem versöhnlichen Jahresabschluss kamen die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV. Beim Tabellenzwölften TuS Volmetal setzte sich die Mannschaft von Trainer Lars Hepp deutlich mit 35:23 (14:8) durch und baute damit die jüngste Serie auf jetzt 7:1-Punkte aus. „Das war eine sehr engagierte Vorstellung meiner Mannschaft und wir haben es geschafft, doch noch mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen“, freute sich Hepp über den nächsten Auswärtssieg. 

Von Anfang an agierten die Gäste mit einer sehr sattelfesten Verteidigung. Dabei kristallisiert sich Henning Padeken immer mehr als Abwehrchef heraus. Nur selten fanden die Westfalen eine Lücke im Defensivverband der Pirates. Gerade acht Mal musste Torhüter Mathis Stecken, der mit einigen tollen Paraden zu überzeugen wusste, hinter sich greifen. „Damit haben wir zweifellos den Grundstein für diesen wichtigen Sieg gelegt“, berichtete Hepp, der seiner Mannschaft insgesamt ein gutes Zeugnis ausstellte. Damit fielen auch die technischen Fehler oder vergebenen Chancen gar nicht so sehr ins Gewicht, zum Seitenwechsel hätten die Leichlinger eigentlich sogar deutlicher führen müssen. 

Beim 15:11 (35.) und 18:14 (39.) befanden sich die Hausherren letztmalig noch in einer gewissen Reichweite. Spätestens beim 24:16 eine Viertelstunde vor dem Ende durch den starken Maik Schneider gab es keinerlei Zweifel mehr am Pirates-Sieg. Beim 28:18 hatte der Favorit den ersten Zehn-Tore-Vorsprung herausgeworfen und schraubte sogar noch weiter in die Höhe. „Dafür muss ich den Jungs definitiv ein Kompliment machen. In der Schlussphase ist konsequent zu Ende gespielt worden und phasenweise war richtig was von Spielfreude zu erkennen“, betonte der Übungsleiter, der sich jetzt wie alle Spieler sehr auf die freie Zeit freut. 

Bis zum 8. Januar machen die Leichlinger jetzt Pause, ehe Hepp dann zur Vorbereitungsphase auf die Rückrunde bitten wird. Dann wird David Wiencek nicht mehr zum Pirates-Kader gehören. Der Bruder von Nationalspieler Patrick Wiencek und die LTV-Verantwortlichen hatten sich zu Beginn des Engagements vorerst auf eine Befristung bis zum 31. Dezember geeinigt. „Wir haben über eine Verlängerung bis Saisonende gesprochen. Es waren sehr angenehme Gespräche, aber der Aufwand war für David allein durch den Fahraufwand aus Hamm auf Dauer insgesamt einfach zu groß. Das ist schade, aber wir konnten uns in den vergangenen Monaten gegenseitig helfen und voneinander profitieren - und das war das Ziel, mit dem wir die Zusammenarbeit angegangen sind. Alles hat bestens geklappt. Daher gehen wir auch freundschaftlich auseinander. Wir wünschen David für seine Zukunft alles erdenklich Gute“, erklärte Pirates-Manager Niklas Frielingsdorf.

LTV: Stecken, Ferne (ab 49.); Wiencek (7/2), Schulz (6/1), Schneider (6), Menzlaff (3), Padeken (3), Kübler (3), Novickis (3), Aust-Heide (3), Kreckler (1/1), Rachow, Zulauf

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Vorbericht zum Spiel am Samstag gegen Volmetal

Leichlingen. Im letzten Spiel des Jahres reisen die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV am Samstag Abend (19.45 Uhr) zum Tabellenzwölften TuS Volmetal und wollen unbedingt mit zwei weiteren Punkten in die Weihnachtspause gehen. „Das wird für uns noch einmal eine richtig unangenehme Aufgabe. Der Gegner ist sehr heimstark und kommt in erster Linie über seine Emotionen“, weiß Trainer Lars Hepp. Aus seiner Sicht sei der 29:23-Hinspielerfolg mittlerweile ohne Aussagekraft, die Mannschaft aus dem Hagener Vorort hat sich seitdem schon enorm stabilisiert. Vor allem blickt die von Christoph Ibisch trainierte Truppe auf starke Wochen im November und Dezember zurück. Nach einem Unentschieden in Lemgo folgten die Siege gegen die Bergischen Panther sowie in Großenheidorn und in Langenfeld. „Damit hat sich die Mannschaft freigeschwommen und kann in der Partie gegen uns absolut ohne jeden Druck aufspielen“, so der Coach weiter. Besonders den aktuellen Torschützenkönig Jan König, der bereits über 130 Treffer erzielt hat, gilt es in den Griff zu bekommen. Der junge Spielmacher geht mit einem Doppelspielrecht an den Start, gleichzeitig ist König noch für den VfL Eintracht Hagen in der zweiten Bundesliga am Start. „Wir müssen in erster Linie wieder über eine starke und engagierte Abwehr kommen. Der Rest wird sich dann in der Regel von alleine ergeben“, betont Hepp, der endlich wieder auf seinen besten Kader zurückgreifen kann. Einzig der Langzeit-Ausfall Bastian Munkel muss ersetzt werden. Bei Spielmacher Valdas Novickis sind die grippalen Beschwerden abgeklungen und im Rückraum steht damit eine wichtige Alternative mehr zur Verfügung.

Nach der Partie werden die Pirates in die Winterpause gehen. Bis zum 8. Januar macht das Team frei, ehe man sich mit vereinten Kräften auf die Rückrunde vorbereiten wird.

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Das schreibt die Presse zum unentschieden gegen Varel Altjührden

Hepp vermisst die Gier beim LTV

Mit der Souveränität eines Spitzenteams hätten die Handballer des Leichlinger TV den Sieg wohl über die Zeit gebracht. Doch als Spitzenteam lässt sich der Drittligist aus der Blütenstadt nach nun mehr als der Hälfte der Spielzeit nicht bezeichnen. Beim 28:28 (15:17) gegen den Abstiegskandidaten SG VTB/Altjührden schenkte der LTV einen Punkt her und verpasste beim Rückrunden-Auftakt das selbst gesetzte Ziel, bis zur Pause keine Punkte mehr abzugeben.

Stattdessen orientieren sich die mit großen Ambitionen gestarteten Pirates (23:9 Punkte) als Tabellendritter zunehmend nach unten. Der Abstand auf Aufsteiger TuS Spenge (21:11) auf Platz vier beträgt zwei Zähler, der Rückstand auf die zweitplatzierte SG Schalksmühle-Halver (26:6) drei – von den sieben Punkten auf Spitzenreiter HSG Krefeld (30:2) ganz zu schweigen.

Die Meinungen nach dem Spiel waren daher eindeutig. „Ich bin sehr enttäuscht“, sagte Trainer Lars Hepp, dessen Mannschaft sich vor gerade einmal 200 Zuschauern nie entscheidend absetzen konnte. Zum einen fruchtete die von Hepp getestete 4:2-Deckungsvariante nicht, zum anderen machte sich das Fehlen des kurzfristig erkrankten Spielmachers Valdas Novickis auf schmerzhafte Weise bemerkbar. David Wiencek allein konnte nicht für die nötige Kreativität im Angriff sorgen.

Jahresabschluss beim Aufsteiger aus Westfalen

Abschluss Um den Vorsprung auf die unteren Plätze zu wahren, benötigt der LTV im letzten Spiel vor der Pause einen Sieg. Erneut wartet ein Aufsteiger auf das Hepp-Team: Am Samstag (19.45 Uhr) geht die Reise zum Zwölften TuS Volmetal.

 

 

Die Meinungen nach dem Spiel waren daher eindeutig. „Ich bin sehr enttäuscht“, sagte Trainer Lars Hepp, dessen Mannschaft sich vor gerade einmal 200 Zuschauern nie entscheidend absetzen konnte. Zum einen fruchtete die von Hepp getestete 4:2-Deckungsvariante nicht, zum anderen machte sich das Fehlen des kurzfristig erkrankten Spielmachers Valdas Novickis auf schmerzhafte Weise bemerkbar. David Wiencek allein konnte nicht für die nötige Kreativität im Angriff sorgen.

Und das wurde in der Schlussphase sichtbar: Anstatt nach Wienceks Treffer zum 28:26 (57.) mit einem weiteren Tor den Sieg perfekt zu machen, fing sich der klare Favorit noch zwei Tore – gekrönt durch einen verwandelten Siebenmeter bei bereits abgelaufener Uhr. „Den darfst du so meiner Meinung nach nicht pfeifen, aber wir haben das Spiel vorher aus der Hand gegeben“, sagte Zugang Kris Zulauf.

Sein Trainer sah das ähnlich. „Es ist schade, weil wir gegen Ende meist ein Tor vorne waren“, sagte Hepp, ehe er das Problem knallhart ansprach: „In der Mannschaft ist nicht diese Gier und das Verlangen danach, das zweite, dritte und vierte Tor zu machen.“ Und so blieb der Aufsteiger, den der LTV im Hinspiel noch klar besiegt hatte (29:21), im Spiel und bestrafte die Leichlinger Achtlosigkeit. Das Ergebnis sei deshalb Hepp zufolge auch „gerecht“.

In der knapp fünfwöchigen Weihnachtspause hat der LTV eine Menge zu tun, um zu stabilen Leistungen zurückzufinden. Furiosen Auftritten folgen fahrige wie nun am Wochenende, fahrigen folgen dann aber wieder furiose. „Bei den jüngsten Ergebnissen kann man schwer sagen, dass alles gut ist“, sagte Zulauf, „ich würde aber auch nicht alles schlecht reden.“ Unter anderem mache die dünne Personaldecke der Mannschaft derzeit zu schaffen. Nicht zuletzt deswegen will der Verein in der herbeigesehnten Pause noch einmal nachlegen.

Leichlinger TV Stecken, Ferne – Schneider (4), Rachow (4), Zulauf, D. Aust (2), Rosendahl, Padeken (1), Kübler (3), Schulz (6), Menzlaff (2), Wiencek (3), Kreckler (3).

 

Quelle: RP Online

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