Berichte

Spielbericht vom Samstag gegen Altjührden

Als David Wiencek dreieinhalb Minuten vor dem Abpfiff das 28:26 erzielte, da waren die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV dem nächsten Sieg ganz nah. Die Mannschaft von Lars Hepp hatte sich gegen den Abstiegskandidaten SG VTB/Altjührden recht schwer getan, schien aber zum richtigen Zeitpunkt auf die Siegerstraße abzubiegen. Doch kurze Zeit später war der Frust bei den Pirates recht groß, denn das Team kam trotz aller Vorteile in der Schlussphase nicht über ein 28:28 (15:17)-Remis hinaus. „Das ist schon total enttäuschend, denn wir hatten nach dem 28:26 weitere Gelegenheiten, den Sack zuzumachen und das ist meinen Jungs nicht gelungen. Dann darf man sich am Ende auch nicht beschweren, wenn man auf einmal noch einen Punkt abgibt“, betonte Hepp, der dazu noch konstatieren musste, dass der Ausfall der kurzfristig erkrankten Valdas Novickis nicht zu kompensieren war. 

Beide Teams ließen sich im Vorfeld einiges einfallen und so wurde jeweils mit 4:2-Deckungsvarianten agiert. Die Gäste aus Ostfriesland kamen damit definitiv besser zurecht und erspielte sich nach einer Viertelstunde eine Drei-Tore-Führung. „Meine Idee der Abwehr ist leider nicht aufgegangen. Von daher haben wir schnell wieder zur herkömmlichen 6:0-Variante umgestellt. Das hat aber auch erst in der zweiten Halbzeit gefruchtet“, so Hepp weiter. 

Wie schon so häufig in dieser Saison steigerte sich das LTV-Team im zweiten Abschnitt. Ab der 42. Minute sollten die Hausherren immer in Führung liegen, doch entscheidend vom tapfer kämpfenden Gegner konnte man sich nichtlösen. „Und das sind wir einzig und allein selber schuld“, befand der Coach, der nun die Weihnachtspause herbeisehnt.Nächsten Samstagsind die Pirates nun noch final zu Gast beim TuS Volmetal und sollte nicht noch einmal eine erhebliche Steigerung gelingen, dann wird es auch im südlichen Westfalen nicht zu weiteren Punkten reichen. 

Während es auf dem Spielfeld beim letzten Pirates-Heimspiel in diesem Jahr zumeist holprig zuging, passte zumindest das Rahmenprogramm im Ostermann Forum. Der Spielball wurde von Intersport Middendorf präsentiert, Edeka Bonus hatte mit einem großen Schlemmerkorb einen tollen Hauptpreis für den Sieger des beliebten Ballwurfspiels gesponsert und die Zuschauer konnte sich über mehr als 150 Schokoladennikoläuse freuen, die als kleines Präsent und Dankeschön nicht nur an der Kasse ausgegeben, sondern auch kurz vor dem Anpfiff von den Spielern verteilt wurden.

Daneben freuten sich an diesem Abend die Pirates gemeinsam mit dem Förderverein der Stadtbücherei Leichlingen im Rahmen des Projektes „Pirates pro Social“ über eine gelungene Vorstellung des Projektes MENTOR - Die Leselernhelfer Leichlingen, das im Förderverein beheimatet ist. „Wir hoffen durch diesen für uns eher ungewöhnlichen sportlichen Rahmen, eine neue Zielgruppe für das Projekt begeistern zu können und bedanken uns herzlich bei den Pirates für diese Möglichkeit der Präsentation unseres Leseförderprojektes. Es war ein schöner und interessanter Abend, auch wenn das Handballspiel leider nur unentschieden ausgegangen ist“, sagte Sandra Beierlein vom Förderverein. „Wir freuen uns, dass wir dieses tolle Projekt unterstützen konnten und hoffen, dass sich künftig noch mehr Paten für das spannende MENTOR-Projekt finden“, erklärte Pirates-Manager Niklas Frielingsdorf. 

Das Projekt „Pirates pro Social“ der Leichlinger Handballer ermöglicht es wohltätigen Institutionen und Organisationen der Stadt und Umgebung, sich kostenfrei zu präsentieren. Das laut Verein und NRW-Innenminister Herbert Reul, der Schirmherr ist, bundesweit einzigartige Konzept soll einen Beitrag für ein funktionierendes Gemeinwesen leisten.

Derweil läuft das Projekt MENTOR - Die Leselernhelfer Leichlingen in Kooperation mit derzeit drei Leichlinger Schulen seit den Sommerferien dieses Jahres. Sieben Leichlinger Mentorinnen und Mentoren treffen sich einmal pro Woche für eine Stunde mit "ihren" sieben Lesekindern. Doch die Nachfrage der Schulen nach weiteren Ehrenamtlern, die ihre Zeit mit Kindern verbringen wollen, um Freude am Lesen zu vermitteln, ist weit größer. Deshalb lädt der Förderverein Interessenten für weitere Informationen zum Engagement als Lese-Mentoram 11.Januar 2019 von 10 bis 12 Uhrin die Leichlinger Stadtbücherei ein

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Vorbericht zum Spiel am Samstag gegen Altjührden

Leichlingen. Zum letzten Heimspiel des Jahres, welches auch gleichzeitig das erste Duell der Rückrunde ist, empfangen die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV am Samstag (18 Uhr) den Aufsteiger und derzeitigen Vorletzten SG VTB/Altjührden. „Es wäre natürlich super, wenn wir unserem treuen Anhang noch einmal einen Sieg schenken könnten. Doch auch diese Aufgabe ist nicht zu unterschätzen“, warnt Trainer Lars Hepp davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.
Im Hinspiel fanden die Pirates mit einem deutlichen 29:21-Sieg hervorragend in die neue Saison. Bis zum 23:11 spielten die Leichlinger damals ganz stark auf, erst in der Schlussphase gestattete man den Friesländern ein freundlicheres Ergebnis.

Seit dem ist bei den Niedersachsen aber eine ganze Menge passiert. Kurz nach dem Meisterschaftsbeginn konnte in Lukas Kalafut ein ganz starker Rückraumspieler zurück nach Varel geholt werden. Der Slowake ging in den letzten Jahren sehr erfolgreich für den Wilhelmshavener HV in der zweiten Bundesliga auf Torejagd und soll seinem Heimatverein nun beim Unternehmen „Klassenerhalt“ behilflich sein. Zudem gibt es auf der Trainerbank noch die nächste Veränderung, denn Spielertrainer Ivo Warnecke hält die Zügel nicht mehr in der Hand und ist von seinem Co-Trainer Ralf Koring abgelöst worden. „Wir werden uns auf einen kämpferisch starken Gegner vorbereiten müssen. Mir ist vor allem wichtig, dass wir diese Mannschaft von Anfang an unter Druck setzen“, so Hepp, der in personeller Hinsicht im Moment vor allem in den Trainingseinheiten immer wieder auf einzelne Akteure verzichten muss.

Zum LTV-Glück hat sich mit Kreisläufer Hendrik Rachow eine wichtige Kraft gesund zurückgemeldet, so dass bis auf Allrounder Bastian Munkel alle Spieler bereitstehen werden. „Wir haben jetzt noch zwei Spiele in diesem Jahr vor der Brust. Es wäre super, wenn wir noch einmal was für unser Punktekonto tun könnten“, erklärt der 40-jährige Übungsleiter.

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Spielbericht von Samstag gegen Menden

Leichlingen. Und er hielt, was er versprochen hatte. Im Vorfeld auf die Begegnung hatte Spielmacher Valdas Novickis drei Siege aus den drei noch ausstehenden Partien des Jahres gefordert. Und der Litauer sollte zumindest für die erste Aufgabe Recht behalten, denn die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV setzten sich bei den unangenehm aufspielenden SG Menden Sauerland Wölfen mit 32:28 (15:19) durch und verteidigten damit Rang drei. „Mit dem Ergebnis bin ich wirklich zufrieden. Doch Halbzeit eins war bei weitem nicht das, was wir uns hier vorgestellte hatten“, musste Hepp hinterher zugeben.

Bis zum 3:2 hatten die Pirates alles im Griff, ehe die Hausherren groß auftrumpften. Besonders über das allseits bekannte Tempospiel setzten die Süd-Westfalen die Akzente. Beim 3:7 sah sich Hepp zu einer Auszeit gezwungen, immerhin wurde es nach dem 3:8 ein wenig besser. „Wir haben in Abschnitt eins viel zu viele Tempogegenstöße kassiert. Von daher dürfen wir uns über den Pausenrückstand gar nicht beschweren“, so Hepp weiter.

In der Halbzeitpause schien bei den Leichlingern aber der Schalter umgelegt worden zu sein, denn innerhalb von nur zehn Minuten wurde wieder ausgeglichen (21:21). Fortan übernahmen die LTV-Akteure, die sich vor allem auf die starken Paraden von David Ferne verlassen konnten, die Initiative und erspielten sich einen 28:23-Vorsprung (52.). „In den wichtigen Momenten waren die Jungs einfach da. Von daher sind wir froh, die beiden Punkten eingesammelt zu haben“, berichtete Hepp.

Neben dem herausragenden Ferne zwischen den Pfosten überzeugte vor allem Rückraumspieler Novickis, der beeindruckende zehn Treffer zum Sieg beisteuerte.

„In den entscheidenden Momenten waren die Jungs da. Halbzeit eins müssen wir ganz schnell vergessen und Durchgang zwei konservieren“, meinte Hepp, der nun auf zwei weitere Siege im Jahr 2018 hofft.

LTV: Stecken, Ferne (ab 28.); Schneider, Zulauf, Aust-Heide (3), Novickis (10), Padeken, Kübler, Schulz (5), Menzlaff (2), Wiencek (7), Kreckler (5/2).

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Vorbericht zum Spiel am Samstag gegen die Sauerland Wölfe Menden

Leichlingen. Mit dem beeindruckenden 38:24-Heimsieg über die Ahlener SG sind die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Trainer Lars Hepp hofft auf eine Initialzündung für die restlichen Aufgaben in diesem Jahr, aus den drei noch ausstehenden Begegnungen wollen die Pirates die Punkt-Ausbeute noch verbessern. „Allerdings sind die Aufgaben alles andere als einfach. Die Papierform ist für mich nicht entscheidend und die Gegner werden alles unternehmen, um uns die Punkte abzunehmen“, weiß der Coach. Am Samstag (19 Uhr) ist das LTV-Team zu Gast beim Tabellenelften SG Menden Sauerland Wölfe, danach stehen noch die Partien gegen die SG VTB/Altjührden sowie beim TuS Volmetal auf dem Programm.

Die Aufgabe in Menden dürfte für die Leichlinger ganz unangenehm werden. Denn das Team von Micky Reiners, zu dem Hepp einen sehr engen Kontakt pflegt, wartet nun schon seit fünf Partien auf einen Sieg. Allerdings reichte es Ende Oktober noch zu einem sensationellen 27:27-Unentschieden gegen die hochgehandelten SGSH Dragons. Danach folgten Niederlagen in Northeim, gegen die HSG Krefeld sowie in Gummersbach II und in Minden II. „Die Mannschaft hat definitiv einige Qualität und die werden irgendwann auch wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Ich hoffe erst zum ersten Rückrundenspiel“, sagt Hepp mit einem Augenzwinkern.

Im letzten Spiel der Hinrunde wollen die Pirates in jedem Fall da weitermachen, wo sie gegen Ahlen aufgehört hatten. Laut Hepp müsse gerade wieder die Abwehr engagiert arbeiten und vor allem Rückraumspieler Joshua Krechel in den Griff bekommen. Der zweitligaerfahren Kreisläufer Milan Weißbach ist ebenfalls nur schwer zu stoppen, hält zudem die Wölfe-Abwehr gut zusammen. „Gut Abwehr spielen und dann wieder in das Tempospiel kommen“, so lautet Hepps Marschroute.

Bis auf Allrounder Bastian Munkel (Leiste) stehen alle Akteure für einen Einsatz bereit. Kapitän David Kreckler, Tim Menzlaff und Hendrik Rachow sind zwar noch ein wenig angeschlagen, einem Einsatz sollte aber nichts im Wege stehen.

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Presseberichte zum Spiel am Wochenende....

Warum eigentlich nicht immer so? Diese Frage stellen sich wohl nicht nur die Fans des Leichlinger TV. Am Freitagabend setzten die Drittliga-Handballer ein Ausrufezeichen. Die Mannschaft von Trainer Lars Hepp besiegte die Ahlener SG deutlich 38:24 (20:12) und beendete damit ihre Serie von drei Niederlagen in Folge. „Ich hoffe, dass wir jetzt wieder in der Spur sind“, sagte Hepp. Gegen Ahlen war das der Fall. Der LTV-Zug raste geradezu über die Gäste hinweg: schnell, sicher, gnadenlos.

Hepp, nach dem Spiel „erleichtert und froh“, war sicher nicht der einzige, von dem eine Last abfiel. Auch wenn Trainer naturgemäß nie wirklich zufrieden sind, dürften die Handballer aus der Blütenstadt doch ein großes Stück an den Stil herangerückt sein, der Hepp vorschwebt. „Die Jungs müssen merken, dass das, was wir im Training machen, auch funktionieren kann“, bemerkte der 40-Jährige. Am Freitag bekamen die rund 250 Zuschauer im Ostermann-Forum eine Ahnung davon, wofür der LTV in Zukunft stehen könnte, wenn Faktoren wie Kaderplanung und Vorbereitung nach Hepps Vorstellung verlaufen.

Gegen Ahlen legten die Blauen zeitweise eine Spitzenleistung hin. Diverse Tempogegenstöße – sonst keine Stärke der Mannschaft – landeten im Tor. Dazu kamen ansehnliche Spielzüge an den Kreis. Mit ein wenig mehr Genauigkeit wären sicher mehr als 40 Treffer möglich gewesen. Auch die Abwehr präsentierte sich zupackend. „Wir werden immer mal kleinere Rückschritte erleben“, sagte Hepp, doch nun sei der Innenblock „ganz stark gewesen“. Besonders Zugang Kris Zulauf zeigte einmal mehr, dass er weiterhelfen kann. „Wir hatten wieder eine Abwehr, die den Namen auch verdient hat“, lobte Torhüter Mathis Stecken. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass er und Keeper-Kollege David Ferne erneut ist Bestform waren. Die beiden Männer zwischen den Pfosten sind die bislang konstantesten Spieler der Leichlinger – und die, die dabei die besten Leistungen zeigen.

„Vor der Weihnachtspause sollten wir keine Punkte mehr abgeben“, forderte Stecken. Allrounder Henning Padeken betonte: „Es war eine Reaktion fällig.“ Drei Niederlagen in Folge wie zuletzt sind eine Seltenheit an der Wupper. „So etwas gibt es nicht oft“, wusste auch Padeken. Es wurmte alle Protagonisten, dass schon so früh eine große Lücke zwischen die Pirates und das Spitzenduo aus Krefeld und Schalksmühle geriet. „Wenn man nicht alles abruft, ist man eben schnell auf Augenhöhe mit dem Gegner“, sagte Padeken. Er weiß, dass von den spielerischen Voraussetzungen – abgesehen von den beiden Spitzenteams – genau das keine weitere Mannschaft der Liga ist. „Es ist schade, dass wir so ein klares Statement nicht früher in der Saison gesetzt haben“, betonte der Routinier.

LTV Stecken, Ferne – Schulz (6), Schneider (4), Novickis (5), Kübler (5), Padeken (3), Wiencek (5), Zulauf (2), Menzlaff (2), D. Aust (4), Kreckler (2/1).

Quelle: RP Online

Von Jim Decker

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Spielbericht vom Freitag gegen Ahlen

Leichlingen. Nach drei Niederlagen in Folge haben die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV den Abwärtstrend recht eindrucksvoll gestoppt. Die Pirates setzten sich zu Hause gegen die Ahlener SG deutlich mit 38:24 (20:12) durch und haben damit den dritten Tabellenrang gefestigt. „Das war schon eine erhebliche Steigerung gegenüber den Vorwochen. Besonders der Innenblock und die Torhüter haben überzeugt“, freute sich Trainer Lars Hepp hinterher. 

Die erste Viertelstunde verlief noch recht ausgeglichen und die Münsterländer hielten bis zu 10:9 gut mit. Doch dann legten die Hausherren einen Zahn zu und hatten sich bis zum Seitenwechsel einen beruhigenden Vorsprung herausgeworfen. Die Linkshänder Maik Schneider und Mike Schulz präsentierten sich sehr treffsicher, dazu funktionierte auch das Tempospiel wesentlich besser als noch zuletzt. 

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich dann eine recht einseitige Partie, die ASG hatte vor allem der personellen Schieflage Tribut zu zollen. In Björn Wiegers und Ferdinand Hümmecke fielen gleich die beiden etatmäßigen Kreisläufer aus. 

Sicherlich ragte Schlussmann David Ferne noch aus dem starken Team heraus. Mit etlichen Paraden und zwei entschärften Siebenmetern sorgte der Keeper für die Highlights. Neuzugang und Leichlingen-Rückkehrer Kris Zulauf durfte sich neben eine engagierten Abwehrleistung auch über die beiden ersten Treffer für die Pirates freuen. „Ich hoffe, dass wir die gute Verfassung jetzt für die schwere Auswärtsaufgabe in Menden konservieren können. Das wird für uns sehr unangenehm werden“, betont Hepp, der sich mit seinem Team ab Dienstag auf die Herausforderung einstimmen wird. 

LTV: Stecken, Ferne (ab 31.); Schneider (6), Kübler (5), Novickis (5), Wiencek (5), Aust-Heide (4), Schulz (4), Padeken (3), Menzlaff (2), Kreckler (2/1), Zulauf (2), Rachow (n.e.). 

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