Berichte

Eigengewächs Thorben Richartz kehrt zu den Pirates zurück

Der Leichlinger TV freut sich über die Rückkehr eines Eigengewächses zur kommenden Saison: In Thorben Richartz (Foto: LTV Pirates) schließt sich künftig ein hochtalentierter Mittelmann der Mannschaft von Pirates-Trainer Lars Hepp an. Der 18-Jährige spielt derzeit noch in der Bundesliga-A-Jugend des Bergischen HC, mit der unter anderem erst im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft an Serienmeister Füchse Berlin scheiterte, und kann auch schon auf einige Einsätze in der zweiten Herren-Mannschaft des BHC (Oberliga) zurückblicken. „Wir gewinnen mit Thorben einen sehr talentierten Spielmacher, der schon in der Bundesliga überzeugen konnte. Dass er zudem noch ein Leichlinger Junge ist, ist natürlich besonders schön“, freut sich Hepp auf Richartz.

Und auch der „Rückkehrer“ blickt schon gespannt voraus: „Als gebürtiger Leichlinger freue ich mich ganz besonders, dass es ich zurückkehren kann. Ich kenne noch einige Leute des LTV und gehe sehr motiviert an die Aufgabe heran. Ich denke, dass ich von einem erfahrenen Klassemann wie Valdas Novickis sicher noch einiges lernen kann. Insgesamt freue ich mich auf die Herausforderung, bei einem Drittliga-Spitzenteam wie den Pirates im Herrenbereich Fuß zu fassen.“
„Die Gespräche mit Thorben waren sehr angenehm und wir freuen uns sehr auf die künftige Zusammenarbeit. Es ist schon etwas Besonderes, dass wir in Thorben einen weiteren Leichlinger hinzugewinnen konnten. Dass er dazu noch großes Potenzial besitzt, freut uns umso mehr“, erklärt Pirates-Manager Niklas Frielingsdorf.

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Pirates kassieren unglückliche Niederlage in Spenge

Leichlingen. Eine unglückliche und am Ende auch etwas kuriose 21:22 (13:11)-Niederlage kassierten die Leichlinger Drittligahandballer am Samstagabend im Spitzenspiel beim TuS Spenge. Auf Grund der zahlreichen Verletzungsausfälle spielten die Leichlinger mit sehr ungewöhnlicher Aufstellung. In der Startformation standen gleich drei Spieler, die zuvor wenigstens ein halbes Jahr kein Handballspiel mehr bestritten hatten.

Das merkte man dem Spiel des Tabellendritten aber zunächst überhaupt nicht an. Die Leichlinger legten auf 6:2 (12.) vor und ließen die rund 500 Zuschauer in Spenge verstummen. Auch nach dem Seitenwechsel hatte die Leichlinger zunächst alles im Griff. Die Führung hatte der LTV auf 19:15 (47.) ausgebaut und ein Auswärtssieg schien zu diesem Zeitpunkt sehr wahrscheinlich, weil dem Gastgeber gegen die LTV-Abwehr und einen überragenden David Ferne im Tor sehr wenig gelang.

Doch plötzlich nahm das Spiel eine Wende. Nun trafen die Gäste in aufeinanderfolgenden Angriffen das Tor nicht. Spenge verkürzte auf 19:18 (52.) und erzielte anschließend trotz doppelter Unterzahl den 19:19-Ausgleich (55.) per Kempa-Trick. Der LTV ging noch einmal mit 20:19 (56.) in Führung, doch von einer Euphoriewelle getragen, erzielte Spenge drei Treffer in Folge und sicherte sich die beiden Punkte. Am Ende scheiterte Christoph Gelbke noch an der Latte, ein mehr als verdienter Zähler sprang im finalen Angriffsversuch auch nicht heraus.
Schon am Dienstag (20 Uhr) geht es für die Pirates weiter, zu Hause steht dann das Nachholspiel gegen den Longericher SC auf dem Programm.

LTV: Ferne, Stecken; Kreckler (8/4), M. Schulz (6), Gelbke (2), Munkel, Linnemannstoens, M. Schneider, Aust-Heide, Kübler (alle 1), Zulauf, Sivanathan

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LTV zu Gast beim TuS Spenge

Leichlingen. Vor einer ganz schweren Auswärtsaufgabe stehen die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV. Nach dem knappen Sieg über das Schlusslicht MTV Großenheidorn reisen die Pirates nun am Samstag (19.15 Uhr) zum Tabellenfünften TuS Spenge. Im ersten Aufeinandertreffen reichte es noch zu einem gut herausgespielten 32:27-Erfolg gegen den starken Aufsteiger aus Ostwestfalen. „Die Mannschaften werden aber nicht mehr im Ansatz zu vergleichen sein. Von daher sehe ich uns diesmal schon in der klaren Außenseiterrolle“, meint Trainer Lars Hepp, der weiterhin auf zahlreiche Akteure verzichten muss.

Für Spielmacher Valdas Novickis sowie die beiden Rückraumshooter Tim Menzlaff und Henning Padeken ist die Saison wegen schwerer Verletzungen vorzeitig beendet. Bei Kreisläufer Hendrik Rachow gilt es weitere Untersuchungen abzuwarten, derzeit ist wegen anhaltender Rückenbeschwerden aber nicht von einem Einsatz auszugehen. Und auch bei Bastian Munkel, der am vergangenen Wochenende ein glänzendes Comeback feierte, und Kris Zulauf sind die Blessuren nach wie vor noch nicht abgeklungen. „Wir werden praktisch erst mit dem Anpfiff sehen, welche Spieler einsatzfähig sein werden“, so der 41-jährige Übungsleiter.

In Spenge dürften die Trauben für die Pirates extrem hochhängen. Die Herforder zählen zu den positiven Überraschungen dieser Spielzeit und haben sich im vorderen Tabellendrittel eindrucksvoll behauptet. „Trainer Heiko Holtmann macht dort überragende Arbeit. Und der Weg, auch junge und talentierte Spieler zu setzen zahlt sich absolut aus“, betont Hepp. Sicherlich ein großer Anker für das junge Team ist Abwehrchef und Kreisläufer Oliver Tesch, der schon lange Jahre für Minden und Friesenheim in der ersten und zweiten Bundesliga aktiv war. Gemeinsam mit Gordon Gräfe bilden die beiden den besten Innenblock der gesamten Liga. Laut Hepp werde man gerade im Angriffsbereich unter der Woche hart arbeiten müssen, um diesen Riegel knacken zu können. 

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LTV verpflichten Alexander Senden

Handball-Drittligist Leichlinger TV vermeldet den nächsten Neuzugang für die kommende Spielzeit: Alexander Senden (Foto: LTV Pirates) wechselt von Nordrhein-Regionalligist TV Jahn Köln-Wahn in die Blütenstadt. Der 22 Jahre alte Student (Wirtschaftsingenieurwesen) spielt vorwiegend im linken Rückraum, ist aber flexibel einsetzbar. „Alex ist hungrig, flexibel, sehr dynamisch und hat einen starken Wurf. Ich bin mir sicher, dass wir an ihm viel Freude haben werden“, freut sich Pirates-Trainer Lars Hepp über die Neuverpflichtung.

Senden entstammt der Jugend des Birkesdorfer TV, mit dem er als Nachwuchsspieler zweimal Vize-Mittelrheinmeister wurde. Beim BTV sammelte der gebürtige Dürener auch erste Erfahrungen in der Herren-Oberliga. 2015 wechselte er zum Weidener TV, mit dem er im darauffolgenden Jahr die Qualifikation für die Regionalliga Nordrhein schaffte. 2017 schloss er sich dem Köln-Wahn an. Dort gehört er seither zu den Haupttorschützen. „Ich freue mich sehr, ab der kommenden Saison für den LTV aufzulaufen. Die Pirates sind seit Jahren ein Topteam in der dritten Liga. Ich hoffe, mich dort auf hohem Niveau weiterentwickeln und mit der Mannschaft eine gute Saison spielen zu können. Das ist eine tolle Chance und eine große Herausforderung für mich, die ich unbedingt nutzen will“, sagt Senden.

„Die Gespräche waren sehr angenehm und unkompliziert. Alexander ist nach Maurice Meurer von der SG Langenfeld nun der zweite hochtalentierte Rückraumspieler, der uns in der kommenden Spielzeit verstärken wird. Wir freuen uns sehr, dass er in der kommenden Spielzeit das Pirates-Trikot trägt“, erklärt LTV-Manager Niklas Frielingsdorf.

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LTV-Rumpftruppe erkämpft Heimsieg gegen Großenheidorn

Leichlingen. Einen ganz wichtigen Heimsieg feierten die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV. Trotz personellem Notstand - in Henning Padeken, Valdas Novickis, Hendrik Rachow, Kris Zulauf und Tim Menzlaff fehlen gleich fünf wichtige Kräfte längerfristig - kämpften die Pirates das Schlusslicht MTV Großenheidorn mit 33:30 (14:16) nieder und haben damit die Niederlage aus der Vorwoche gegen den Tabellennachbarn TSV GWD Minden II vergessen gemacht. „Ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft. Die Spieler haben sich in die Begegnung reingebissen und sich diesmal auch von Schwächephasen nicht vom Kurs abbringen lassen“, berichtete Trainer Lars Hepp zufrieden.

Überraschend begannen die Hausherren mit einer offensiv ausgerichteten 3:3-Deckungsvariante. Der LTV wollte den Gast frühzeitig annehmen, was allerdings auch in Ermangelung von Innenblock-Spielern laut Hepp die einzige Möglichkeit gewesen sei. Der Start ging jedoch kräftig daneben, schnell lagen die Leichlinger mit 0:4 im Rückstand. Die Abwehr wurde wieder weiter zurückgezogen, Bastian Munkel hielt den Laden hinten fortan tatkräftig zusammen. „Ich ziehe davor den Hut, dass Basti sich nach dreimonatiger Sportpause und kurz vor einer Leisten-Operation aufgrund der schwierigen Personalsituation noch einmal trotz Schmerzen voll fürs Team reingehauen hat. Das zeigt seinen Charakter und ist nicht selbstverständlich“, erklärte Pirates-Manager Niklas Frielingsdorf mit Blick auf den wichtigen Einsatz des Routiniers, der zudem auch noch einen Treffer erzielen konnte. Bis zum Seitenwechsel gab es für den LTV immer noch einen Rückstand auf der Anzeigentafel anzusehen, „doch wir waren nun merklich besser im Spiel“, so der Coach weiter.

Gerade das Angriffsspiel stabilisierte sich, David Kreckler führte auf der Spielmacherposition glänzend Regie und setzte die Nebenleute gekonnt in Szene. Mitte der zweiten Halbzeit, als auch Torhüter David Ferne immer mehr Bälle parieren konnte, da zogen die Gastgeber bis auf 26:23 davon. In Überzahl erlaubten sich Kreckler und Co. aber einmal mehr Nachlässigkeiten und beim 26:26 (52.) durften die Niedersachsen auf einmal wieder von Zählbarem träumen. Doch mit vereinten Kräften sowie wichtigen Treffern durch Christoph Gelbke, Tim Lindner und Mike Schulz rettete sich der Favorit über die Zeit. „Man muss nur in die Augen der Spieler schauen. Der Sieg heute hat extrem gut getan“, freute sich Hepp für sein Team.

LTV: Stecken, Ferne (ab 20.); Schulz (7), Kübler (7), Kreckler (5/2), Gelbke (5), Lindner (4), Schneider (3), Aust-Heide (1), Munkel (1), Sivanathan; Rosendahl, Ludolph (beide nicht eingesetzt).

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Vorbericht zum Heimspiel gegen Großenheidorn

Leichlingen. Auf dem sprichwörtlich letzten Loch pfeifen derzeit die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV. Durch die anhaltende Personalnot haben die Pirates mit großen Problemen im Training als auch bei der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel zu kämpfen. Am Samstag (18 Uhr) empfängt die Mannschaft von Trainer Lars Hepp den Abstiegskandidaten MTV Großenheidorn. Die Niedersachsen rangieren ähnlich wie die SG Langenfeld mit gerade einmal sechs Punkten tief im Tabellenkeller und haben bereits jetzt schon fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. „Die werden um eine ihrer letzten Chancen kämpfen. Ich bin mir sicher, dass wir einen sehr motivierten Gegner sehen werden“, sagt Hepp, der sein Team in Anbetracht der Möglichkeiten bei weitem nicht in der Favoritenrolle sieht.

Schon im Hinspiel taten sich die Leichlinger beim 36:34-Erfolg extrem schwer, nur dank einer konzentrierten Schlussphase reichte es für die beiden Punkte. Und Hepp hatte damals schon von einem glücklichen Sieg gesprochen. „Wir müssen jetzt alle Kräfte bündeln und aus der Notsituation eine Tugend machen“, so der Coach weiter.

Nach Tim Menzlaff und Valdas Novickis ist nun auch für Henning Padeken die Saison vorzeitig beendet. Der Rückraumspieler zog sich am vergangenen Wochenende bei der 20:25-Niederlage gegen den Tabellennachbarn TSV GWD Minden II einen Bruch des Kahnbeines zu und wird in der nächsten Woche am Handgelenk operiert. Bei Hendrik Rachow gibt es derzeit Beschwerden an der Bandscheibe, ein Einsatz ist ebenfalls nicht möglich. Hinzu kommt der fehlende Urlauber Kris Zulauf und dazu hinderte die Grippewelle unter der Woche einige Spieler an der Teilnahme des Trainings. „Wir wollen in jedem Fall wieder mehr investieren, als das gegen Minden der Fall war. Ich hoffe mal, dass wir die Punkte irgendwie bei uns behalten können“, meint Hepp, der schon schwere Wochen auf sich und sein Personal zukommen sieht.

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