Berichte

Spielbericht von Samstag gegen Menden

Leichlingen. Und er hielt, was er versprochen hatte. Im Vorfeld auf die Begegnung hatte Spielmacher Valdas Novickis drei Siege aus den drei noch ausstehenden Partien des Jahres gefordert. Und der Litauer sollte zumindest für die erste Aufgabe Recht behalten, denn die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV setzten sich bei den unangenehm aufspielenden SG Menden Sauerland Wölfen mit 32:28 (15:19) durch und verteidigten damit Rang drei. „Mit dem Ergebnis bin ich wirklich zufrieden. Doch Halbzeit eins war bei weitem nicht das, was wir uns hier vorgestellte hatten“, musste Hepp hinterher zugeben.

Bis zum 3:2 hatten die Pirates alles im Griff, ehe die Hausherren groß auftrumpften. Besonders über das allseits bekannte Tempospiel setzten die Süd-Westfalen die Akzente. Beim 3:7 sah sich Hepp zu einer Auszeit gezwungen, immerhin wurde es nach dem 3:8 ein wenig besser. „Wir haben in Abschnitt eins viel zu viele Tempogegenstöße kassiert. Von daher dürfen wir uns über den Pausenrückstand gar nicht beschweren“, so Hepp weiter.

In der Halbzeitpause schien bei den Leichlingern aber der Schalter umgelegt worden zu sein, denn innerhalb von nur zehn Minuten wurde wieder ausgeglichen (21:21). Fortan übernahmen die LTV-Akteure, die sich vor allem auf die starken Paraden von David Ferne verlassen konnten, die Initiative und erspielten sich einen 28:23-Vorsprung (52.). „In den wichtigen Momenten waren die Jungs einfach da. Von daher sind wir froh, die beiden Punkten eingesammelt zu haben“, berichtete Hepp.

Neben dem herausragenden Ferne zwischen den Pfosten überzeugte vor allem Rückraumspieler Novickis, der beeindruckende zehn Treffer zum Sieg beisteuerte.

„In den entscheidenden Momenten waren die Jungs da. Halbzeit eins müssen wir ganz schnell vergessen und Durchgang zwei konservieren“, meinte Hepp, der nun auf zwei weitere Siege im Jahr 2018 hofft.

LTV: Stecken, Ferne (ab 28.); Schneider, Zulauf, Aust-Heide (3), Novickis (10), Padeken, Kübler, Schulz (5), Menzlaff (2), Wiencek (7), Kreckler (5/2).

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Vorbericht zum Spiel am Samstag gegen die Sauerland Wölfe Menden

Leichlingen. Mit dem beeindruckenden 38:24-Heimsieg über die Ahlener SG sind die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Trainer Lars Hepp hofft auf eine Initialzündung für die restlichen Aufgaben in diesem Jahr, aus den drei noch ausstehenden Begegnungen wollen die Pirates die Punkt-Ausbeute noch verbessern. „Allerdings sind die Aufgaben alles andere als einfach. Die Papierform ist für mich nicht entscheidend und die Gegner werden alles unternehmen, um uns die Punkte abzunehmen“, weiß der Coach. Am Samstag (19 Uhr) ist das LTV-Team zu Gast beim Tabellenelften SG Menden Sauerland Wölfe, danach stehen noch die Partien gegen die SG VTB/Altjührden sowie beim TuS Volmetal auf dem Programm.

Die Aufgabe in Menden dürfte für die Leichlinger ganz unangenehm werden. Denn das Team von Micky Reiners, zu dem Hepp einen sehr engen Kontakt pflegt, wartet nun schon seit fünf Partien auf einen Sieg. Allerdings reichte es Ende Oktober noch zu einem sensationellen 27:27-Unentschieden gegen die hochgehandelten SGSH Dragons. Danach folgten Niederlagen in Northeim, gegen die HSG Krefeld sowie in Gummersbach II und in Minden II. „Die Mannschaft hat definitiv einige Qualität und die werden irgendwann auch wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Ich hoffe erst zum ersten Rückrundenspiel“, sagt Hepp mit einem Augenzwinkern.

Im letzten Spiel der Hinrunde wollen die Pirates in jedem Fall da weitermachen, wo sie gegen Ahlen aufgehört hatten. Laut Hepp müsse gerade wieder die Abwehr engagiert arbeiten und vor allem Rückraumspieler Joshua Krechel in den Griff bekommen. Der zweitligaerfahren Kreisläufer Milan Weißbach ist ebenfalls nur schwer zu stoppen, hält zudem die Wölfe-Abwehr gut zusammen. „Gut Abwehr spielen und dann wieder in das Tempospiel kommen“, so lautet Hepps Marschroute.

Bis auf Allrounder Bastian Munkel (Leiste) stehen alle Akteure für einen Einsatz bereit. Kapitän David Kreckler, Tim Menzlaff und Hendrik Rachow sind zwar noch ein wenig angeschlagen, einem Einsatz sollte aber nichts im Wege stehen.

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Presseberichte zum Spiel am Wochenende....

Warum eigentlich nicht immer so? Diese Frage stellen sich wohl nicht nur die Fans des Leichlinger TV. Am Freitagabend setzten die Drittliga-Handballer ein Ausrufezeichen. Die Mannschaft von Trainer Lars Hepp besiegte die Ahlener SG deutlich 38:24 (20:12) und beendete damit ihre Serie von drei Niederlagen in Folge. „Ich hoffe, dass wir jetzt wieder in der Spur sind“, sagte Hepp. Gegen Ahlen war das der Fall. Der LTV-Zug raste geradezu über die Gäste hinweg: schnell, sicher, gnadenlos.

Hepp, nach dem Spiel „erleichtert und froh“, war sicher nicht der einzige, von dem eine Last abfiel. Auch wenn Trainer naturgemäß nie wirklich zufrieden sind, dürften die Handballer aus der Blütenstadt doch ein großes Stück an den Stil herangerückt sein, der Hepp vorschwebt. „Die Jungs müssen merken, dass das, was wir im Training machen, auch funktionieren kann“, bemerkte der 40-Jährige. Am Freitag bekamen die rund 250 Zuschauer im Ostermann-Forum eine Ahnung davon, wofür der LTV in Zukunft stehen könnte, wenn Faktoren wie Kaderplanung und Vorbereitung nach Hepps Vorstellung verlaufen.

Gegen Ahlen legten die Blauen zeitweise eine Spitzenleistung hin. Diverse Tempogegenstöße – sonst keine Stärke der Mannschaft – landeten im Tor. Dazu kamen ansehnliche Spielzüge an den Kreis. Mit ein wenig mehr Genauigkeit wären sicher mehr als 40 Treffer möglich gewesen. Auch die Abwehr präsentierte sich zupackend. „Wir werden immer mal kleinere Rückschritte erleben“, sagte Hepp, doch nun sei der Innenblock „ganz stark gewesen“. Besonders Zugang Kris Zulauf zeigte einmal mehr, dass er weiterhelfen kann. „Wir hatten wieder eine Abwehr, die den Namen auch verdient hat“, lobte Torhüter Mathis Stecken. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass er und Keeper-Kollege David Ferne erneut ist Bestform waren. Die beiden Männer zwischen den Pfosten sind die bislang konstantesten Spieler der Leichlinger – und die, die dabei die besten Leistungen zeigen.

„Vor der Weihnachtspause sollten wir keine Punkte mehr abgeben“, forderte Stecken. Allrounder Henning Padeken betonte: „Es war eine Reaktion fällig.“ Drei Niederlagen in Folge wie zuletzt sind eine Seltenheit an der Wupper. „So etwas gibt es nicht oft“, wusste auch Padeken. Es wurmte alle Protagonisten, dass schon so früh eine große Lücke zwischen die Pirates und das Spitzenduo aus Krefeld und Schalksmühle geriet. „Wenn man nicht alles abruft, ist man eben schnell auf Augenhöhe mit dem Gegner“, sagte Padeken. Er weiß, dass von den spielerischen Voraussetzungen – abgesehen von den beiden Spitzenteams – genau das keine weitere Mannschaft der Liga ist. „Es ist schade, dass wir so ein klares Statement nicht früher in der Saison gesetzt haben“, betonte der Routinier.

LTV Stecken, Ferne – Schulz (6), Schneider (4), Novickis (5), Kübler (5), Padeken (3), Wiencek (5), Zulauf (2), Menzlaff (2), D. Aust (4), Kreckler (2/1).

Quelle: RP Online

Von Jim Decker

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Spielbericht vom Freitag gegen Ahlen

Leichlingen. Nach drei Niederlagen in Folge haben die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV den Abwärtstrend recht eindrucksvoll gestoppt. Die Pirates setzten sich zu Hause gegen die Ahlener SG deutlich mit 38:24 (20:12) durch und haben damit den dritten Tabellenrang gefestigt. „Das war schon eine erhebliche Steigerung gegenüber den Vorwochen. Besonders der Innenblock und die Torhüter haben überzeugt“, freute sich Trainer Lars Hepp hinterher. 

Die erste Viertelstunde verlief noch recht ausgeglichen und die Münsterländer hielten bis zu 10:9 gut mit. Doch dann legten die Hausherren einen Zahn zu und hatten sich bis zum Seitenwechsel einen beruhigenden Vorsprung herausgeworfen. Die Linkshänder Maik Schneider und Mike Schulz präsentierten sich sehr treffsicher, dazu funktionierte auch das Tempospiel wesentlich besser als noch zuletzt. 

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich dann eine recht einseitige Partie, die ASG hatte vor allem der personellen Schieflage Tribut zu zollen. In Björn Wiegers und Ferdinand Hümmecke fielen gleich die beiden etatmäßigen Kreisläufer aus. 

Sicherlich ragte Schlussmann David Ferne noch aus dem starken Team heraus. Mit etlichen Paraden und zwei entschärften Siebenmetern sorgte der Keeper für die Highlights. Neuzugang und Leichlingen-Rückkehrer Kris Zulauf durfte sich neben eine engagierten Abwehrleistung auch über die beiden ersten Treffer für die Pirates freuen. „Ich hoffe, dass wir die gute Verfassung jetzt für die schwere Auswärtsaufgabe in Menden konservieren können. Das wird für uns sehr unangenehm werden“, betont Hepp, der sich mit seinem Team ab Dienstag auf die Herausforderung einstimmen wird. 

LTV: Stecken, Ferne (ab 31.); Schneider (6), Kübler (5), Novickis (5), Wiencek (5), Aust-Heide (4), Schulz (4), Padeken (3), Menzlaff (2), Kreckler (2/1), Zulauf (2), Rachow (n.e.). 

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Vorbericht für das Freitag Spiel gegen Ahlen

Bis zum Auswärtsspiel beim Tabellenführer HSG Krefeld lief für die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV alles wie am Schnürchen. Die Mannschaft von Trainer Lars Hepp fuhr recht sicher die Siege ein und konnte sich in der Spitzengruppe festsetzen. Doch vier Wochen später sieht die ganze Situation schon anders aus, denn nach drei Niederlagen ist der Vorsprung auf die Verfolger geschmolzen und aus einem möglichen Titelrennen hat sich das Team verabschiedet. „Das ist schon sehr schade, denn es waren durchaus Punkte für uns drin. Leider haben immer wieder schwächere Phasen und insgesamt zu viele einfache Fehler ein besseres Abschneiden verhindert“, blickt Hepp zurück. Zeit zum Trauern bleibt aber nicht, denn auch die nächsten Aufgaben haben es in sich, in erster Linie muss man sich nun gegen die Verfolger behaupten. Am Freitag (20 Uhr) kommt mit der Ahlener SG eine Mannschaft, die hinter den Pirates platziert ist. Die Münsterländer starteten ebenfalls beeindruckend und sind mit jetzt vier Pleiten in Serie ebenfalls unsanft auf dem Boden der Realität gelandet. „Das ist aber trotzdem eine ganz gefährliche Mannschaft, gespickt mit höherklassig erfahrenen Akteuren“, so der Coach weiter. 

Mattes Rogowski und Jannis Fauteck ziehen bei der ASG im Rückraum nicht nur die Fäden, tauchen in aller Regelmäßigkeit auch unter die Torschützen auf. Zusammen mit Philipp Lemke und Dimitry Stukalin verfügt Ahlen über einen extrem starken Rückraum. „Die Verunsicherung dürfte bei beiden Mannschaften vorhanden sein. Wir müssen sehen, dass wir wieder zu Hause in die Spur finden. Ich hoffe, dass wir eine entsprechende Unterstützung von unseren tollen Zuschauern erhalten werden“, erklärt der 40-jährige Übungsleiter. 

Bis auf Bastian Munkel stehen alle Akteure für einen Einsatz bereit. Torhüter Matthis Stecken hat seinen grippalen Infekt überwunden, auch Henning Padeken ist nach seiner roten Karte aus dem Schalksmühle-Spiel trotzdem dabei. „Jeder Spieler wird seinen Beitrag leisten müssen. Ich kann nur hoffen, dass die Jungs die letzten Partien aus den Köpfen bekommen und endlich wieder eine gute Leistung über die komplette Spieldauer abrufen werden“, sagt Hepp.  

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Spielbericht vom Samstagspiel gegen Schalksmühle

Leichlingen. Die Drittligahandballer des Leichlinger TV kassierten am Samstagabend die dritte Niederlage in Folge. Die Mannschaft von Trainer Lars Hepp unterlag im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten SG Schalksmühle-Halver Dragons mit 28:31 (14:14) und hat damit den Kontakt zum Führungsduo verloren. 

Laut Hepp hätte genauso gut auch der LTV im Spiel zweier gleichwertiger Teams als Sieger das Feld verlassen können. Vor allem an einer Schlüsselsituation in der 55. Minute machte er das fest: „Bei einer 27:26-Führung bekommt David Kreckler beim Tempogegenstoß unverständlicherweise im Laufduell Schritte abgepfiffen. Fällt hier das Tor für uns, dann gewinnen wir auch.“ So bekam der Gastgeber denn Ball, konnte ausgleichen und anschließend gegen nun kopflose spielende Pirates auf 30:27 (58.) davon ziehen und für die Vorentscheidung sorgen.

Die Anfangsphase hatte vor knapp über 450 Zuschauern noch den Leichlingern gehört. Bis auf 7:3 (11.) legten die Gäste vor, ehe der Favorit wach wurde. David Ferne zeigte im Tor eine starke Leistung. Die erste Führung gelang dem Gastgeber aber erst, nachdem der LTV einen schweren Verlust zu verdauen hatte. Abwehrchef Henning Padeken hatte einen Schalksmühler mit dem Ball im Gesicht getroffen und wurde disqualifiziert (20.). Die Überzahl nutzten die Dragons zum 10:9 (21.). Fortan hatten sie immer leicht die Nase vor, konnten den Vorsprung aber maximal auf zwei Treffer ausbauen. Der LTV  drehte die Partie, als er aus einem 23:25(50.) ein 26:25 (52.) machte. Das Blatt wendete sich zum Leidwesen der Gäste aber noch einmal vor dem Schlusspfiff.

LTV: Mundhenk, Ferne; Kreckler (5/2), Novickis, Aust-Herde, Wiencek (alle 4), Menzlaff (3), Rachow (3), M. Schneider (2), Kübler (2), M. Schulz (1), Zulauf, Padeken

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