Berichte

Vorbericht Leichlinger TV gegen Team HandbALL Lippe II

Leichlingen. Die vergangenen beiden Partien waren aus ergebnistechnischer Sicht für die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV zum vergessen. Beim TuS Spenge sowie zu Hause gegen den Longericher SC mussten sich die Pirates nach ordentlicher Vorstellung mit jeweils nur einem Tor Unterschied geschlagen geben. „Das war wirklich schon brutal, weil die Jungs auch alles gegeben haben. Schade, dass man nach diesen beiden Spielen mit leeren Händen dasteht“, meinte Hepp, der die Karnevalspause als willkommene Abwechslung für seine Truppe ansah.

Mit neuen Kräften, aber immer noch extrem dünnen Kader, geht es nun am Freitag Abend (20 Uhr) zu Hause gegen den Abstiegskandidaten Team HandbALL Lippe II, die aktuell nur einen Punkt vor der Abstiegsgrenze liegen.

An das erste Aufeinandertreffen erinnert man sich im Leichlinger Lager noch sehr gerne, damals im Oktober des vergangenen Jahres setzten sich die Hepp-Schützlinge überaus deutlich mit 37:23 durch. „Vor allem das Tempospiel damals war sehr beeindruckend. Damit haben wir dem Gegner enorm zugesetzt“, erinnert sich Hepp. Doch die Pirates-Besetzung aus der Hinrunde wird mit der jetzigen nicht im Ansatz zu vergleichen sein.

Die Liste der Ausfälle ist schon erschreckend lang. Neben Tim Menzlaff, Henning Padeken, Hendrik Rachow und Sebastian Linnemanstöns stehen viele weitere Akteure nur angeschlagen zur Verfügung. Bastian Munkel hat die permanenten Probleme im Leistenbereich, Christoph Gelbke plagt sich mit Rückenbeschwerden herum.  „An geregeltes Training ist bei uns schon lange nicht mehr zu denken. Wir müssen trotzdem das Beste aus der Situation machen“, hofft Hepp auf einen engagierten Auftritt, der am Ende mit zwei Punkten belohnt wird.

Der Zusammenschluss zwischen der Reserve des TBV Lemgo und des ostwestfälischen Traditionsvereins Augustdorf/Hövelhof machte vor zwei Wochen noch einmal auf sich aufmerksam, als man dem hoch gehandelten Team des TSV GWD Minden II beim 27:27-Unentschieden einen Punkte abnehmen konnte. „Von daher gehen wir in jedem Fall gewarnt auch in diese Begegnung und wir wissen, dass wir für einen Sieg eine gute Leistung bringen müssen“, so Hepp abschließend.

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Spielbericht zur unglücklichen 28:29-Derbyniederlage gegen Longerich

Leichlingen. Mit voller Wucht erwischt es derzeit die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV. Trotz des zweiten starken Auftrittes innerhalb von nur vier Tagen steht die von Lars Hepp trainierte Mannschaft erneut mit leeren Händen da. Nach der gleichermaßen unglücklichen wie unverdienten 21:22-Niederlage beim hoch gehandelten Aufsteiger TuS Spenge setzte es am Dienstag Abend im Nachholspiel gegen den Longericher SC eine ebenfalls bittere 28:29 (15:17)-Pleite. Während sich am Ende die Kölner für die Hinspielniederlage feierten, schlichen die Pirates geschlagen vom Parkett. „Ich kann meinen Jungs überhaupt keinen Vorwurf machen. Im Gegenteil: jeder einzelne hat maximal gekämpft bis zum umfallen und alles investiert. Im Moment können wir die personelle Misere einfach nicht auffangen“, betonte Hepp und stellte sich schützend vor sein Personal. Im Vorfeld auf die Begegnung erwischte es den LTV einmal mehr, Spielmacher Christoph Gelbke musste wegen einer Grippevirus ganz kurzfristig die Segel streichen. Dem aber nicht genug, bereits in der Anfangsphase schied auch noch Neuzugang Sebastian Linnemanströns mit einer muskulären Verletzung aus. „Ich kann mittlerweile gar nicht mehr sagen, der wievielte Ausfall das war. Das Verletzungspech ist mittlerweile schon nicht mehr in Worte zu fassen“, so der Coach weiter. Ganz spontan wurde der frühere Leichlinger Tim Zulauf reaktiviert und kam gleich für einen Kurzeinsatz in Durchgang zwei auf das Spielfeld. „Ich bin Tim für seine Spontanität und Bereitschaft sehr dankbar“, sagte Hepp weiter. 

Das Spielgeschehen ist schnell berichtet. Nach einer verschlafenen Anfangsphase, in der die Hausherrenmit 3:6 hinten lagen, kämpften sich die Leichlinger bestens zurück. In Halbzeit zwei führten die Gastgeber mit 22:21, ehe wie schon beim Spenge-Spiel die Überzahlsituationen einmal mehr nicht gradlinig und clever ausgespielt wurden. „Das hat auch dieser Gegner besser gemacht. Aber meine Truppe hätte auch für diesen Auftritt mindestens einen Zähler verdient gehabt“, sagte der 41-jährige Übungsleiter, der nun durch die Karnevalspause auf den Faktor Regeneration und den einen oder anderen Rückkehrer setzt. Am 8. März empfangen die Pirates nun den Abstiegskandidaten Team HandbALL Lippe II zum nächsten Duell. Hier soll nach den zwei Niederlagen wieder eine Trendwende gelingen. 

LTV: Ferne (1), Stecken (bei zwei Siebenmetern); Schneider (6), Kreckler (6/2), Munkel (5/4), Schulz (3), Lindner (2), Sinavanathan, Linnemanströns (1), Aust-Heide, Kübler (4), K. Zulauf, T. Zulauf. 

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Eigengewächs Thorben Richartz kehrt zu den Pirates zurück

Der Leichlinger TV freut sich über die Rückkehr eines Eigengewächses zur kommenden Saison: In Thorben Richartz (Foto: LTV Pirates) schließt sich künftig ein hochtalentierter Mittelmann der Mannschaft von Pirates-Trainer Lars Hepp an. Der 18-Jährige spielt derzeit noch in der Bundesliga-A-Jugend des Bergischen HC, mit der unter anderem erst im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft an Serienmeister Füchse Berlin scheiterte, und kann auch schon auf einige Einsätze in der zweiten Herren-Mannschaft des BHC (Oberliga) zurückblicken. „Wir gewinnen mit Thorben einen sehr talentierten Spielmacher, der schon in der Bundesliga überzeugen konnte. Dass er zudem noch ein Leichlinger Junge ist, ist natürlich besonders schön“, freut sich Hepp auf Richartz.

Und auch der „Rückkehrer“ blickt schon gespannt voraus: „Als gebürtiger Leichlinger freue ich mich ganz besonders, dass es ich zurückkehren kann. Ich kenne noch einige Leute des LTV und gehe sehr motiviert an die Aufgabe heran. Ich denke, dass ich von einem erfahrenen Klassemann wie Valdas Novickis sicher noch einiges lernen kann. Insgesamt freue ich mich auf die Herausforderung, bei einem Drittliga-Spitzenteam wie den Pirates im Herrenbereich Fuß zu fassen.“
„Die Gespräche mit Thorben waren sehr angenehm und wir freuen uns sehr auf die künftige Zusammenarbeit. Es ist schon etwas Besonderes, dass wir in Thorben einen weiteren Leichlinger hinzugewinnen konnten. Dass er dazu noch großes Potenzial besitzt, freut uns umso mehr“, erklärt Pirates-Manager Niklas Frielingsdorf.

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Pirates kassieren unglückliche Niederlage in Spenge

Leichlingen. Eine unglückliche und am Ende auch etwas kuriose 21:22 (13:11)-Niederlage kassierten die Leichlinger Drittligahandballer am Samstagabend im Spitzenspiel beim TuS Spenge. Auf Grund der zahlreichen Verletzungsausfälle spielten die Leichlinger mit sehr ungewöhnlicher Aufstellung. In der Startformation standen gleich drei Spieler, die zuvor wenigstens ein halbes Jahr kein Handballspiel mehr bestritten hatten.

Das merkte man dem Spiel des Tabellendritten aber zunächst überhaupt nicht an. Die Leichlinger legten auf 6:2 (12.) vor und ließen die rund 500 Zuschauer in Spenge verstummen. Auch nach dem Seitenwechsel hatte die Leichlinger zunächst alles im Griff. Die Führung hatte der LTV auf 19:15 (47.) ausgebaut und ein Auswärtssieg schien zu diesem Zeitpunkt sehr wahrscheinlich, weil dem Gastgeber gegen die LTV-Abwehr und einen überragenden David Ferne im Tor sehr wenig gelang.

Doch plötzlich nahm das Spiel eine Wende. Nun trafen die Gäste in aufeinanderfolgenden Angriffen das Tor nicht. Spenge verkürzte auf 19:18 (52.) und erzielte anschließend trotz doppelter Unterzahl den 19:19-Ausgleich (55.) per Kempa-Trick. Der LTV ging noch einmal mit 20:19 (56.) in Führung, doch von einer Euphoriewelle getragen, erzielte Spenge drei Treffer in Folge und sicherte sich die beiden Punkte. Am Ende scheiterte Christoph Gelbke noch an der Latte, ein mehr als verdienter Zähler sprang im finalen Angriffsversuch auch nicht heraus.
Schon am Dienstag (20 Uhr) geht es für die Pirates weiter, zu Hause steht dann das Nachholspiel gegen den Longericher SC auf dem Programm.

LTV: Ferne, Stecken; Kreckler (8/4), M. Schulz (6), Gelbke (2), Munkel, Linnemannstoens, M. Schneider, Aust-Heide, Kübler (alle 1), Zulauf, Sivanathan

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LTV zu Gast beim TuS Spenge

Leichlingen. Vor einer ganz schweren Auswärtsaufgabe stehen die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV. Nach dem knappen Sieg über das Schlusslicht MTV Großenheidorn reisen die Pirates nun am Samstag (19.15 Uhr) zum Tabellenfünften TuS Spenge. Im ersten Aufeinandertreffen reichte es noch zu einem gut herausgespielten 32:27-Erfolg gegen den starken Aufsteiger aus Ostwestfalen. „Die Mannschaften werden aber nicht mehr im Ansatz zu vergleichen sein. Von daher sehe ich uns diesmal schon in der klaren Außenseiterrolle“, meint Trainer Lars Hepp, der weiterhin auf zahlreiche Akteure verzichten muss.

Für Spielmacher Valdas Novickis sowie die beiden Rückraumshooter Tim Menzlaff und Henning Padeken ist die Saison wegen schwerer Verletzungen vorzeitig beendet. Bei Kreisläufer Hendrik Rachow gilt es weitere Untersuchungen abzuwarten, derzeit ist wegen anhaltender Rückenbeschwerden aber nicht von einem Einsatz auszugehen. Und auch bei Bastian Munkel, der am vergangenen Wochenende ein glänzendes Comeback feierte, und Kris Zulauf sind die Blessuren nach wie vor noch nicht abgeklungen. „Wir werden praktisch erst mit dem Anpfiff sehen, welche Spieler einsatzfähig sein werden“, so der 41-jährige Übungsleiter.

In Spenge dürften die Trauben für die Pirates extrem hochhängen. Die Herforder zählen zu den positiven Überraschungen dieser Spielzeit und haben sich im vorderen Tabellendrittel eindrucksvoll behauptet. „Trainer Heiko Holtmann macht dort überragende Arbeit. Und der Weg, auch junge und talentierte Spieler zu setzen zahlt sich absolut aus“, betont Hepp. Sicherlich ein großer Anker für das junge Team ist Abwehrchef und Kreisläufer Oliver Tesch, der schon lange Jahre für Minden und Friesenheim in der ersten und zweiten Bundesliga aktiv war. Gemeinsam mit Gordon Gräfe bilden die beiden den besten Innenblock der gesamten Liga. Laut Hepp werde man gerade im Angriffsbereich unter der Woche hart arbeiten müssen, um diesen Riegel knacken zu können. 

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LTV verpflichten Alexander Senden

Handball-Drittligist Leichlinger TV vermeldet den nächsten Neuzugang für die kommende Spielzeit: Alexander Senden (Foto: LTV Pirates) wechselt von Nordrhein-Regionalligist TV Jahn Köln-Wahn in die Blütenstadt. Der 22 Jahre alte Student (Wirtschaftsingenieurwesen) spielt vorwiegend im linken Rückraum, ist aber flexibel einsetzbar. „Alex ist hungrig, flexibel, sehr dynamisch und hat einen starken Wurf. Ich bin mir sicher, dass wir an ihm viel Freude haben werden“, freut sich Pirates-Trainer Lars Hepp über die Neuverpflichtung.

Senden entstammt der Jugend des Birkesdorfer TV, mit dem er als Nachwuchsspieler zweimal Vize-Mittelrheinmeister wurde. Beim BTV sammelte der gebürtige Dürener auch erste Erfahrungen in der Herren-Oberliga. 2015 wechselte er zum Weidener TV, mit dem er im darauffolgenden Jahr die Qualifikation für die Regionalliga Nordrhein schaffte. 2017 schloss er sich dem Köln-Wahn an. Dort gehört er seither zu den Haupttorschützen. „Ich freue mich sehr, ab der kommenden Saison für den LTV aufzulaufen. Die Pirates sind seit Jahren ein Topteam in der dritten Liga. Ich hoffe, mich dort auf hohem Niveau weiterentwickeln und mit der Mannschaft eine gute Saison spielen zu können. Das ist eine tolle Chance und eine große Herausforderung für mich, die ich unbedingt nutzen will“, sagt Senden.

„Die Gespräche waren sehr angenehm und unkompliziert. Alexander ist nach Maurice Meurer von der SG Langenfeld nun der zweite hochtalentierte Rückraumspieler, der uns in der kommenden Spielzeit verstärken wird. Wir freuen uns sehr, dass er in der kommenden Spielzeit das Pirates-Trikot trägt“, erklärt LTV-Manager Niklas Frielingsdorf.

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