Berichte

Vorbericht zum Spiel gegen Schalksmühle

Leichlingen. Eine absehbare und eine völlig überraschende Niederlagen haben den Leichlinger TV in der Tabelle etwas zurück geworfen und den Dreikampf an der Spitze zu einem Zweikampf werden lassen. Eine weitere Pleite der Mannschaft von Trainer Lars Hepp am kommenden Wochenende dürfte die Zahl der Titelanwärter mit hoher Wahrscheinlichkeit schon auf zwei limitieren.

Gegner SG Schalksmühle-Halver Dragons (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Halver, Halver) ist das bislang noch einzig ungeschlagene Team der Liga. Allerdings stehen drei Remis auf dem Konto, sodass Spitzenreiter HSG Krefeld mit einer Niederlage besser platziert ist. Zum LTV als Tabellendritten beträgt der Vorsprung der Dragons aktuell drei Punkte, würde bei einem Sieg aber auf fünf Punkte anwachsen. Diese Lücke dürfte von den Verfolgern, angesichts der bislang souveränen Vorstellungen der beiden Spitzenteams, kaum noch zu schließen sein.

Den Druck sieht Hepp am Samstag aber nicht auf seiner Mannschaft, sondern auf dem Gegner lasten, der sich den Aufstieg zum Ziel gesetzt hat. Der LTV sieht sich eher als erste Kraft hinter den beiden Titelkandidaten aus Krefeld und Schalksmühle. Trotz der Außenseiterrolle würde eine dritte Nullnummer in Folge den Leichlingern sehr weh tun. Mit einem Sieg könnten die Pirates dagegen ein Ausrufezeichen setzen, die Niederlage gegen Gummersbach vergessen machen und gleichzeitig den dritten Tabellenlatz festigen.

Bis auf Bastian Munkel sind alle Spieler des LTV an Bord. Die personelle Situation stimmt also, Hepp weiß allerdings worauf es wirklich ankommt: „Wir müssen unsere Fehler minimieren und an unsere Leistungsgrenze gehen. Nur dann ist etwas möglich.“ Vorgemacht hat es der Nachbar aus Burscheid. Die Bergischen Panther holten zum Saisonauftakt einen Punkt gegen die SGSH.

 

 

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Presseberichte zum Spiel am Wochenende....

Schwacher LTV kassiert die zweite Niederlage

Der Handball-Drittligist aus Leichlingen patzt zum zweiten Mal in Folge und unterliegt der Gummersbacher Reserve mit 27:30.

Wie das passieren konnte? Darauf hatten die Handballer des Leichlinger TV nicht wirklich eine Antwort. „Peinlich“ sei der Auftritt gegen die Bundesliga-Reserve des VfL Gummersbach gewesen, sagte Kreisläufer Alexander Kübler: „Das darf uns nicht passieren.“ Echte Erklärungen für die verdiente 27:30 (13:15)-Niederlage konnte er wie seine Teamkollegen nicht nennen – zu schwach war die Leistung gegen den oberbergischen Drittliga-Konkurrenten.

Trainer Lars Hepp ärgerte sich zu Recht über die zweite Niederlage in Folge. „Wir haben ein Spiel verloren, das wir eigentlich nicht verlieren dürfen“, sagte der A-Lizenzinhaber. Gleichwohl sei ihm klar gewesen, dass eine Pleite gegen ein vermeintlich schwächeres Team „irgendwann kommen würde“. Die Art und Weise dürfte ihm aber nicht gepasst haben. Zwei Wochen zuvor war seine Mannschaft bei Tabellenführer HSG Krefeld (24:29) an ihre Grenzen gestoßen, gegen Gummersbach kam sie nach einem spielfreien Wochenende nicht annähernd an ihr Leistungslimit heran.

Schon in der Anfangsphase ließen die fahrig auftretenden Leichlinger vor rund 300 Zuschauern nicht nur ihre Abschlussstärke vermissen, sondern scheinbar auch den nötigen Ehrgeiz. „Ich würde nicht sagen, dass wir sie unterschätzt haben“, sagte Kübler. Auch Zugang Kris Zulauf betonte nach seiner Heimspiel-Premiere: „Solche Mannschaften brennen immer. Sie sind unangenehm zu spielen, aber ich würde nicht sagen, dass es an der Einstellung gefehlt hat.“ Zumindest zu Beginn des Spiels sah es aber stark danach aus, als die Gastgeber neben den offensiven Fehlern auch in der teilweise indiskutablen Deckung nicht ansatzweise an ihre Normalform herankamen.

Mundhenk springt für Zugang Ferne ein

Wechsel LTV-Schlussmann David Ferne saß erneut nur auf der Tribüne. Oberschenkelprobleme zwangen den Sommerzugang zu einer „Vorsichtsmaßnahme“. Wegen Rückenproblemen hatte er schon zu Saisonbeginn mehrere Spiele verpasst. Damals wie am Freitag nahm Torwarttrainer Carsten Mundhenk seinen Platz ein.

 

„Wir wussten, was kommt. Aber ich hätte mir schon energischeres Zupacken und mehr Gegenwehr gewünscht“, sagte Hepp. Er bescheinigte seinem Team die schwächste Abwehrleistung der gesamten Saison. In ihrer besten Phase kämpfte sich seine Mannschaft trotz eines Sechs-Tore-Rückstands nach der Pause noch einmal auf zwei Tore heran (52.), verpasste in der Schlussphase aber den Anschluss.

Die kommende Aufgabe beim Tabellenzweiten SG Schalksmühle-Halver am Samstag (19.30 Uhr) zeigt nun, ob Leichlingen sich auf Platz drei zumindest mittelfristig aus dem Titelrennen verabschieden muss. Bei einem Sieg bliebe das Spitzenduo in unmittelbarer Nähe, eine Niederlage würde mit dann fünf Punkten Rückstand auf Rang zwei allerdings einen empfindlichen Rückschlag bedeuten. „Es muss eine Reaktion kommen – in welcher Form auch immer“, forderte Kübler.

LTV Stecken, Mundhenk – Schneider (3), D. Aust (1), Rachow (4), Menzlaff (1), Wiencek (7/4), Novickis (6), Kübler (1), Kreckler (1/1), Zulauf, Schulz (3), Padeken.

 

 

 

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Spielbericht vom Freitag gegen den VfL Gummersbach2

Leichlingen. Eine vollkommen unerwartete 27:30 (13:15)-Niederlage kassierten die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV zu Hause gegen den VfL Gummersbach II. Zu keinem Zeitpunkt der Partie erreichten die favorisierten Hausherren Normalform und mussten durch die erneute Pleite auch von der Spitzengruppe abreißen lassen. „Wir hatten in dieser Begegnung einfach viel zu viele Fehlerquellen. Gerade die Abwehr habe ich im gesamten Saisonverlauf noch nicht so schwach gesehen“, berichtete Trainer Lars Hepp.

In Durchgang eins legten die Gäste aus dem Oberbergischen stets vor, bis zum 9:9 konnten die Pirates aber gut mithalten. Schon zu diesem Zeitpunkt aber sahen die zahlreichen Zuschauer im Ostermann Forum etliche individuelle Fehler in der Innenverteidigung. Laut Hepp habe man sich genau auf die Vorzüge der Gummersbacher Zweiten vorbereitet, doch war das Stellungsspiel der gesamten LTV-Hintermannschaft indiskutabel. Es kam ein wenig mehr Sicherheit ins Spiel, als der lange verletzte Henning Padeken und Neuzugang Kris Zulauf im Abwehrzentrum übernahmen.

Doch etliche verworfene Bälle sorgten dafür, dass der Außenseiter mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause ging. „Wir haben den Beginn des zweiten Abschnitts leider total verschlafen und die Aufholjagd nach dem 13:19-Rückstand hat sehr viel Kraft gekostet“, so Hepp weiter. Nach dem 24:26 (52.) durch Mike Schulz waren die Leichlinger weiter am Drücker, doch auch in dieser Phase gab die Mannschaft das spürbare Momentum wieder aus den Händen und schenkte damit dem Kontrahenten leichtfertig den Sieg. „Ich hätte mir schon mehr Gegenwehr gewünscht und vor allem in den wichtigen Momenten mehr Cleverness vor dem gegnerischen Kasten. Da hat es uns der sehr junge Gegner vorgemacht“, berichtete Hepp. „Es ist sehr schade und tut uns für die vielen Zuschauer leid, dass wir heute leider keine gute Leistung gezeigt haben. Das haben wir uns anders vorgestellt. Wir wollen jetzt gegen Schalksmühle-Halver eine Reaktion zeigen und hoffen, dass wir auch im kommenden Heimspiel Wiedergutmachung betreiben können“, waren sich Tim Menzlaff und Alexander Kübler einig und zeigten sich selbstkritisch.

In der nun so schweren Auswärtspartie bei den SG Schalksmühle Dragons wollen die LTV-Handballer den Abwärtstrend stoppen und endlich wieder Punkte auf die Habenseite bringen. 

LTV: Stecken, Mundhenk (ab 41.); Schneider (3), Rachow (4), Zulauf, Aust-Heide (1), Novickis (6), Padeken, Kübler (1), Schulz (3), Menzlaff (1), Wiencek (7/4), Kreckler (1/1). 

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Vorbericht für das Spiel am Freitag gegen den VfL Gummersbach 2

Nach der Niederlage im Spitzenspiel in Krefeld und dem
spielfreien Wochenende rüsten sich die Drittliga-Handballer des Leichlinger
TV für den Jahresendspurt. Die Mannschaft von Trainer Lars Hepp hat noch
sechs Partien vor der Brust und will zum Abschluss kräftig punkten. „Ich
bleibe aber dabei, dass jede Aufgabe sehr schwer werden wird“, betont der
40-jährige Übungsleiter, der mit seinem Team am Freitag (20 Uhr) den VfL
Gummersbach II empfangen wird. Die Mannschaft aus dem Oberbergischen belegt
zwar nur den elften Tabellenrang, doch nach drei Niederlagen in Serie
folgte zuletzt ein beeindruckender 34:26-Erfolg über den TSV GWD Minden II.
„Diese junge Gummersbacher Truppe verfügt über sehr viel Qualität. Alle
Spieler sind technisch hervorragend ausgebildet und die Jungs wollen sich
in der dritten Liga präsentieren“, weiß Hepp, der nach dem insgesamt
schwachen Auftritt in Krefeld wieder auf eine bessere Leistung seiner
Truppe hofft. Sowohl im Abwehrspiel als auch im Angriff hatten sich die
Pirates Anfang November im Gipfeltreffen viel zu viele Fehler erlaubt und
dem Gegner damit den Sieg laut Hepp viel zu einfach gemacht.

Nach einer lockeren Woche wurde in diesen Tagen das Training wieder
angezogen und sich auf die Bundesliga-Reserve aus dem Oberbergischen
vorbereitet. „Wir wissen schon ganz genau, worauf wir uns konzentrieren
müssen“, erklärt Hepp, der weiterhin auf Bastian Munkel
(Schambeinentzündung) verzichten muss. Dafür kehrt aber in Henning Padeken
eine wichtige Kraft für die Innenverteidigung in den Kader zurück.

Ein anderer Rückraumspieler zählt ab sofort nicht mehr zum LTV-Kader. Ivo
Santos wird sich dem Oberligisten Bergischer HC II anschließen und bereits
gegen Gummersbach schon nicht mehr im Team der Leichlinger stehen. „Wir
hatten sehr gute Gespräche mit dem Bergischen HC und es war für mich sehr
wichtig, dass Ivo Spielpraxis sammeln kann. Das war bei uns nicht in einem
erhöhten Maß der Fall und ich wünsche Ivo für die Zukunft alles erdenklich
Gute“, betont Hepp.

Unterdessen wurde den LTV-Verantwortlichen von der Stadt mitgeteilt, dass
sich die Platzkapazität im Ostermann Forum kurzfristig verringern muss: So
wurden bei der mittleren Tribüne technische Probleme festgestellt, die aus
Sicherheitsgründen erst behoben werden müssen. So lange muss die Tribüne
gesperrt bleiben. Ein Zeitplan für die Reparaturmaßnahmen wurde bereits
beim Amt für Gebäudewirtschaft angefordert. "Das ist  keine optimale
Situation für uns. Aber die Sicherheit der Zuschauer geht
selbstverständlich vor, da gibt es gar nichts zu diskutieren", sagt
Pirates-Manager Niklas Frielingsdorf, der hofft, dass die Tribüne
schnellstmöglich wieder genutzt werden kann: "Der Zustand dürfte nicht
förderlich für die Atmosphäre in der Halle sein. Wir hoffen, dass die
Zuschauer uns nun trotz des Zustandes umso lauter anfeuern. Ich bin mir
sicher, dass die Stadt alles dafür tut, die Tribüne schnellstmöglich wieder
nutzbar zu machen."

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Spielbericht Vom Sonntag gegen die HSG Krefeld

Leichlingen. Zum zweiten Mal in dieser Saison verließen die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV als Verlierer den Platz. Im Spitzenspiel beim Tabellenführer HSG Krefeld mussten sich die Pirates vor 1142 Zuschauern mit 24:29 (13:17) geschlagen geben. „Das war schon sehr schade, denn für uns war heute wesentlich mehr drin. Leider hat die Mannschaft keine besonders gute Leistung erbracht“, sagte Trainer Lars Hepp.

Die Anfangsphase stand noch ganz im Zeichen der Leichlinger, die sich dank konzentrierter Spielweise über eine 5:3-Führung freuen durften. Doch überhastete Kreisanspiele, die prompt zu Tempogegenstößen führten sowie ungenaue Wurfversuche sorgten für einen Krefelder Zwischenspurt. Nach dem 5:7 rannten die Leichlinger immer einem Rückstand hinterher. „Krefeld stand sehr gut in der Abwehr, das war uns schon bewusst. Selber haben wir in der Defensive zu selten unterbrechen können“, meinte Hepp, der den 13:17-Halbzeitrückstand als vollkommen verdient einstufte.

Im zweiten Abschnitt rannten die Pirates ausschließlich hinterher. Beim 22:25 waren die Gäste wieder in Reichweite, doch dann setzte es auf einen Hieb drei Zeitstrafen. Neuzugang und LTV-Rückkehrer Kris Zulauf sah eine berechtige Zeitstrafe, doch die zeitgleichen Hinausstellungen von Alexander Kübler und Valdas Novickis wegen angeblichem Wechselfehler waren nur schwer nachzuvollziehen. Im übrigen auch von der Krefeldern. „Das war dann leider der endgültige Knackpunkt zehn Minuten vor dem Abpfiff“, sagte der Übungsleiter. Zwar überstanden die Leichlinger die dreifache Unterzahl mit einem knappen 0:1, doch der Ligaprimus und große Aufstiegskandidat setzte dann weiter nach und hatte beim 22:28 (56.) den Erfolg sichergestellt. „Wir hatten diesmal zu viele Bereiche, die nicht funktionierten. Vor allem mit der Innenverteidigung können wir nicht zufrieden sein. In diesem Teil sowie im Tempogegenstoßverhalten waren die Unterschiede der beiden Mannschaften klar erkennbar“, betonte der Coach, der mit seinem Team nun in die einwöchige Pause gehe, ehe dann die Heimpartie gegen den VfL Gummersbach II ansteht. 

LTV: Stecken, Ferne (ab 31.); Schneider (5), Rachow, Aust-Heide (3), Novickis (6), Zulauf, Kübler (2), Schulz (1), Santos, Menzlaff (1), Wiencek (2), Kreckler (4/4).

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Presseberichte zum Spiel gegen die HSG Krefeld

Chance vertan, Topspiel verloren – die zweite Saisonniederlage des Leichlinger TV war erwartbar, aber nicht richtig verkraftbar. Beim 24:29 (14:18) bei der HSG Krefeld am Sonntagnachmittag zeigte der selbsternannte Aufstiegskandidat dem konkurrierenden Handball-Drittligisten, wie groß der Unterschied zwischen den Spitzenteams der Liga ist: nicht riesig, aber doch deutlich zu erkennen.

Dabei bekamen die Blütenstädter vor allem Krefelds Kevin-Christopher Brüren und David Hansen nicht in den Griff. Die beiden ehemaligen Leichlinger warfen diverse Male quasi ohne Gegenwehr durch die Leichlinger Deckung ein. Zudem durften die Hausherren nach Belieben Tempogegenstöße gegen die Mannschaft von Trainer Lars Hepp fahren. Daran änderten auch zahlreiche personelle und taktische Varianten nichts. „Das waren zu viele einfache Tore“, bemängelte Dennis Aust die vielen Abschlüsse der Gegenspieler aus dem Rückraum und gab zu: „Wir haben nicht am Optimum gespielt.“

Die HSG dagegen schon: Die beste Abwehr der Liga ließ fast nichts durchkommen. Die sonst brandgefährlichen LTVler wirkten wie schon vor einer Woche gegen den Northeimer HC fahrig in der Chancenverwertung, uninspiriert im Angriffsspiel und tempoarm. Dazu gehört auch, dass das Flügelspiel ohne den verletzten Bastian Munkel und den erneut ungewöhnlich harmlosen Mike Schulz weitgehend zum Erliegen kam. Zehn Minuten vor Schluss gerieten die Gäste dann auch noch mit drei Spielern in Unterzahl – der kuriose Tiefpunkt an diesem Tag, bei dem der starke Torhüter David Ferne und der Ex-Krefelder Maik Schneider Schlimmeres verhinderten. Dass die Schiedsrichter keine gute Figur machten, war zwar Thema, aber nicht ausschlaggebend. „Das waren zu viele einfache Fehler von uns. Wir waren definitiv zu passiv“, sagte Dennis‘ Bruder und LTV-Co-Trainer Björn Aust.

 

LTV Stecken, Ferne – Schulz (1), Schneider (5), Rachow, Novickis (6), Menzlaff (1), Kübler (2), Wiencek (2), Kreckler (4/4), Aust (3), Santos, Zulauf.

Quelle: RP Online

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