Vorberichte: OSC Rheinhausen - Leichlinger TV

LTV hofft auf den grossen Sprung

Wird allein der Blick auf die Tabelle bemüht, ist der Leichlinger TV positiv in die Saison gestartet. Zwei Zähler haben die Drittliga-Handballer gegen Varel eingeheimst. "Die Punkte sind aber schon das Positivste", sagt Trainer-Manager Frank Lorenzet und ergänzt: "Zum Teil war ich regelrecht erschrocken über das, was meine Mannschaft abgeliefert hat." Denn von dem Gewinnerteam, das in der Vorbereitung von Sieg zu Sieg geeilt ist, war nur wenig zu sehen. "Dabei dachte ich eigentlich schon, dass die Spieler genug Selbstvertrauen haben, um ganz anders aufzutreten", merkt Lorenzet an.
Heute Abend beim OSC Rheinhausen (19.30 Uhr, Krefelder Straße) gibt es einen neuerlichen Fingerzeig, ob die Leichlinger womöglich ein altbekanntes Gebrechen in die neue Spielzeit mit herübergeschleppt haben: ihre mitunter mangelnde Einstellung, insbesondere gegen Gegner, die in Sachen Leistungsniveau weit schwächer anzusiedeln sind. Der uninspirierte Auftritt gegen Varel sei allerdings durchaus mit der Eigendynamik des Spiels zu erklären, erläutert der Coach: "Die Spieler hatten eine hohe Erwartungshaltung an sich selbst. Nach dem schlechten Start in die Partie war dann einfach eine Blockade da. Und es ist nun einmal so, dass im Handball viel im Kopf entschieden wird", sagt Lorenzet.
Was indes in Sachen Erwartungshaltung von außen an die Leichlinger herangetragen wird, bringt den LTV-Trainer auf die Palme. Natürlich sei der Kader verbessert worden, und sicherlich stünden die Chancen, oben mitzuspielen oder sogar den Titel zu holen, gut. "Aber wenn von anderen Vereinen behauptet wird, dass wir unschlagbar seien und einsam unsere Bahnen ziehen werden, ist das totaler Quatsch", moniert Lorenzet. Es gebe Klubs mit höheren Etats und besseren Rahmenbedingungen, etwa hinsichtlich der Zuschauerresonanz. "Wenn die uns jetzt vorschieben, um von sich abzulenken, ist das nicht in Ordnung", sagt der Leichlinger Coach.
Rein sportlich hofft der "Hobby-Psychologe" (Lorenzet über Lorenzet), dass die Blockade bis heute gelöst ist und ein großer Sprung Richtung Normalform gelingt. "Wenn die Einstellung nicht stimmt, haben wir in Rheinhausen keine Chance", bekräftigt der LTV-Coach. Er habe sich bei der Ansicht des 27:26-Erfolges der Duisburger in Uerdingen davon überzeugt, dass der OSC über eine eingeschworene, kämpferische Truppe verfüge. "Aber wir haben sicher eine Chance, dort zu gewinnen. Aber dazu muss die Mannschaft die richtige Motivation mitbringen und die Klasse, die sie unbestritten hat, umsetzen", sagt Lorenzet. Der Einsatz von Artur Giela ist fraglich. Dem Rückraummann machen seit einem Sturz am Dienstag Schulterprobleme zu schaffen. Vorsaison Im vorigen Jahr landeten die Leichlinger beim OSC einen 37:32-Erfolg, zu Hause verloren sie im Mai mit 35:36. Busabfahrt Der Bus des LTV tritt die Fahrt nach Rheinhausen um 17 Uhr am Schulzentrum an.

Quelle: Rheinische Post online
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Gefährlicher Gegner für LTV

Die Saisonpremiere war wenig berauschend. „Nur“ 29:27 gewann der in der Vorbereitung überzeugende Leichlinger TV gegen die HSG Varel-Friesland. Freitag um 19.30 Uhr geht es in der Sporthalle Krefelder Straße zum OSC Rheinhausen. „Ein gefährlicher Gegner“, weiß LTV-Coach Frank Lorenzet – aus zweierlei Gründen: „Rheinhausen ist auf dem Papier zwar schwächer besetzt als letzte Saison, aber jetzt eine richtige Mannschaft. Und in Uerdingen musst du erst einmal gewinnen, auch wenn Thomas Pannen nicht dabei war .“
Der schon in der 2. Liga für den OSC treffsichere Mirko Szymanowicz war mit elf Toren bester Schütze des OSC, der in der spannenden Schlussphase 22:24 zurücklag und mit dem eingewechselten Mirko Bernau 27:26 siegte. Bernau musste noch einmal das Trikot überziehen, weil Maik Schneider verletzt ist und der als Ersatz geholte Nikolai Hellmich auch passen musste. Lorenzet fordert von seiner Mannschaft, die um den an der Schulter verletzten Arthur Giela bangt, viel mehr Biss. „Die grundsätzliche Einstellung hat nicht gestimmt gegen Varel.“ Brennen wird sicher Neuzugang André Loschinski, zuletzt in Rheinhausen am Ball und beim 36:35 des OSC im April einer der Matchwinner!

Quelle: Solinger Tageblatt online
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