Vorberichte: Leichlinger TV - DJK Adler Königshof

LTV will Lösungen präsentieren

Fast genau vier Monate ist der große Erfolg von Adler Königshof nun her. In der Bielerthalle mühte sich die DJK damals zum Aufstieg und verbaute so als Relegationssieger dem TuS 82 Opladen den Weg in die Dritte Liga und gleichzeitig die Gelegenheit, sich mal wieder mit dem Leichlinger TV in einem Pflichtspiel zu messen. Statt eines möglichen Nachbarschaftsduells steht daher für den LTV heute Abend das Kräftemessen mit den Krefeldern an.
Die Erwartungshaltungen sind im Vorfeld so, wie es die Vorzeichen und das aktuelle Tabellenbild erwarten lassen. "Angesichts unserer Ambitionen müssen wir zu Hause gegen einen Aufsteiger gewinnen", bekräftigt Leichlingens Trainer Frank Lorenzet. Trotz positiver Bilanz zum Auftakt (ein Sieg und ein Unentschieden) lassen sich allerdings derzeit kaum felsenfeste Voraussagungen über das Auftreten der Leichlinger treffen.
Das Potenzial des Kaders wird ligaweit über den grünen Klee gelobt. Aber: "Bei uns ist Sand im Getriebe", umschreibt Lorenzet die aktuelle Lage. Bis auf Torwart Stefan Nippes und Linksaußen Jens Reinarz haben in der Liga bislang keine Akteure zu Form und Leistung der Vorbereitung gefunden.
So machte sich beim LTV zunächst Verunsicherung breit, als es zum Start gegen Varel nicht gut lief; dann kam auch noch Pech dazu, als ein Muskelfaserriss Matthias Aschenbroich eine Zwangspause verordnete, die auch das heutige Spiel (20 Uhr, Smidt-Forum Am Hammer) umfasst. Weshalb die Mannschaft indes im Kollektiv einen aus spielerischer Sicht verkorksten und fehlerhaften Start hinlegte, darüber grübelt auch der Coach: "Mir ist es ein Rätsel, warum wir nicht die Leistung bringen wie noch vor drei Wochen."
Aber für Lorenzet stehen weniger die Ursachen als die Lösung im Mittelpunkt. Alles definiere sich über gute Leistungen, entsprechend "brauchen wir Erfolgserlebnisse und den Beleg, dass wir das, was wir imstande sind zu leisten, auch im Liga-Alltag zeigen können", erläutert der LTV-Trainer. Dass die Partie gegen einen Aufsteiger die passende Gelegenheit bieten könnte, die eigenen Gebrechen zu kurieren, davon will Lorenzet nichts wissen: "Wir haben vor jedem Gegner Respekt. Wenn Adler Königshof einen guten Tag erwischt, können sie uns auch gefährlich werden."
Von den Worten her anders, aber vom Inhalt her ähnlich klingt das, was von der Gegenseite vor dem Aufeinandertreffen geäußert wird: "Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Ob dabei etwas Zählbares herauskommt, hängt auch von der Leistung des Gegners ab", sagt Adler-Coach Hubert Krouß. Aus dem Unentschieden des LTV gegen Rheinhausen vorige Woche ziehe er keine großen Hoffnungen auf einen Überraschungscoup Am Hammer: "Vielleicht haben sie den OSC unterschätzt. Aber das wird ihnen zu Hause wohl nicht passieren", prophezeit Krouß.

Quelle: Rheinische Post online
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Leichlingen muss heute schon wieder ran

Weit entfernt von der Form eines Spitzenteams präsentierte sich Handball-Drittligist Leichlinger TV bei seinen beiden Auftritten. Immerhin sprangen drei Zähler heraus. Heute (20 Uhr, Smidt-Forum, Am Hammer) geht es gegen Adler Königshof schon wieder um Punkte. „Es klemmt an allen Ecken und Enden“, gibt Trainer Frank Lorenzet zu. Souveränität, Passgeschwindigkeit, taktisches Fehlverhalten, individuelle Patzer, all diese Faktoren spielen aktuell eine Rolle. Dazu gesellt sich Verletzungspech. Matthias Aschenbroich, selbst an schlechten Tagen für reichlich Toraktionen gut, fehlte in Rheinhausen. Sein Muskelfaserriss verhindert auch den Einsatz gegen den Aufsteiger, der gegen Uerdingen (26:28) eine ordentliche Vorstellung bot, in der Vorbereitung wenig zeigte und beim Pirates-Cup in der Blütenstadt Vorletzter wurde. „Egal, was personell kommt, wir sind der Favorit“, sagt Lorenzet, der wahrscheinlich auch noch Christian Born (Verletzung am Sprunggelenk) ersetzen muss.

Quelle: Solinger Tageblatt online
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Pirates noch nicht in der Spur


Bislang läuft es noch nicht richtig rund bei den Drittliga-Handballern des Leichlinger TV. Zwar ist die Mannschaft von Trainer Frank Lorenzet noch ungeschlagen, aber die beiden Auftritte seiner Spieler gefielen dem Coach bislang überhaupt nicht: „Wir sind von den Leistungen aus der Vorbereitung meilenweit entfernt, bisher ist das zum Glück nur mit einem Minuspunkt bestraft worden. Wir müssen uns jetzt unbedingt steigern.“
Da sollte am heutigen Freitag der DJK SV Adler Königshof (Anwurf 20 Uhr, Smidt Forum) gerade recht kommen. Dem Aufsteiger wurde eine schwere Saison prognostiziert und die Resultate belegen das bislang. Gegen den TSV Bayer Dormagen gab es eine hohe 23:36-Niederlage, gegen den SC Bayer 05 Uerdingen sah es beim 24:26 etwas besser aus. Trotz dieser Steigerung belegen die Königshofer schon jetzt den letzten Tabellenplatz. Titelkandidat Leichlingen ist demnach hoher Favorit und Lorenzet redet sich aus dieser Rolle auch nicht heraus. „Unsere Zuschauern erwarten einen Heimsieg und wir erwarten den auch von uns.“
Allerdings muss der LTV ohne den verletzten Matthias Aschenbroich auskommen. Zudem zog sich Christian Born eine Bänderverletzung im Fuß zu. Auch sein Einsatz ist fraglich.

Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid
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