Presseberichte zum 33:25 (16:16) gegen DJk Adler Königshof

Steuerte fünf Treffer bei: Tim Menzlaff.
Steuerte fünf Treffer bei: Tim Menzlaff.

Pirates wachen spät auf

Normalerweise macht sich eine Mannschaft vor dem Spiel richtig warm, um sofort nach dem Anwurf hellwach und auf Betriebstemperatur zu sein. Am Freitagabend konnten die knapp 450 Zuschauer im Smidt-Forum jedoch den Eindruck bekommen, dass sich Handball-Drittligist Leichlinger TV in der Partie gegen Aufsteiger DJK Adler Königshof den Luxus erlaubte, die Aufwärmphase auf die erste Hälfte der Begegnung auszudehnen. 16:16 hieß es nach 30 Minuten, und auch wenn die Pirates am Ende standesgemäß mit 33:25 gewannen: Trainer Frank Lorenzet konnte die erste Halbzeit nicht kommentarlos stehen lassen.
„Man darf gegen Königsdorf in einer Hälfte einfach keine 16 Tore kassieren. Da hat bei uns gar nichts gestimmt. Auch die sonst so zuverlässigen Stefan Nippes und Jens Reinarz waren von der Rolle“, sagte Lorenzet. Dabei hatte sein Team gut begonnen und sich schnell auf 4:1 abgesetzt. Danach vergaben die Pirates jedoch zwei Siebenmeter – darunter ein schon fast fahrlässig verworfener vom sonst so sicheren Reinarz – und einen Tempogegenstoß. „Plötzlich steht es 4:4 und nicht, wie es möglich gewesen wäre, 7:1 oder 8:1. Wir haben den Gegner stark gemacht, weil wir mit einer unglaublich laschen Einstellung aufgetreten sind“, ärgerte sich der Leichlinger Trainer.
In der Pause wurde es in der Pirates-Kabine laut, und dies bekam Königshof anschließend auf dem Feld zu spüren. Es war zwar immer noch nicht das, was der LTV zu leisten imstande ist, aber den Gästen wurde es zumindest erschwert, zu treffen. „Schlimmer als in der ersten Hälfte konnte es auch nicht mehr werden“, wollte Frank Lorenzet aber auch die Zeit nach dem Wechsel nicht positiv werten.
Immerhin setzte sich Leichlingen bis zur 40. Minute auf 22:17 ab, ließ dann aber eine 6:3-Überzahl und damit auch die vorzeitige Entscheidung ungenutzt. „Sowas geht ja gar nicht, beim Sechs gegen Drei keinen Treffer zu erzielen“, war der Coach fassungslos. Spätestens das 27:19 (49.) bedeutete die Entscheidung.

Leichlinger TV: Nippes, Aumann – Kreckler (8), Reinarz (6/2), Menzlaff (5), Janssen (5/2), Jansen (3), Born (3), Pallach (1), Munkel (1), Giela (1), Loschinski, Lajnef.

Quelle: Ksta online
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Pirates mühen sich zum
Sieg

Bis sich Handball-Drittligist Leichlinger TV am Freitagabend gegen den Aufsteiger DJK Adler Königshof endlich mit 33:25 (16:16) behaupten konnte, verging eine lange Zeit. Entsprechend unzufrieden war deshalb wieder einmal Pirates-Coach Frank Lorenzet: „Ich habe bei meinen Spielern erneut Leidenschaft und Willen vermisst. Gegen diesen Gegner ist das noch einmal gut gegangen. Mit ähnlicher Leistung werden wir die nächsten Partien garantiert verlieren.“ Vor allem im Defensivbereich wirkten die Pirates vor 450 Zuschauern im Smidt Forum lethargisch. 16 Tore kassierte man gegen den mit wenigen Angriffswaffen ausgestatteten Tabellenletzten.
„Eine Zumutung“ wie Lorenzet fand. Unerklärliche Fehler leisteten sich die Hausherren aber auch im Angriff. Besserung trat erst nach dem Seitenwechsel ein. Die Abwehr stand jetzt stabiler und das Spiel nach vorne hatte nun deutlich an Geschwindigkeit gewonnen. Bis auf 22:17 (40.) zogen die Leichlinger weg, vertagten aber dann in einer kuriosen Phase die Vorentscheidung. Die Gäste kassierten drei Zeitstrafen in Folge, weil die Physiotherapeutin zu früh aufs Feld gelaufen war, Dennis Tenberken rustikal gegen Jens Reinarz zugriff und Trainer Hubert Krouss lamentierte. Leichlingen brachte es anschließend fertig, im Spiel sechs gegen drei nicht einen einzigen Treffer zu erzielen. Dies gelang dann wieder bei Gleichzahl. Der LTV deckte weiterhin sehr gut, bei den Königshofern schwanden die Kräfte. Beim 27:19 (49.) war die Vorentscheidung gefallen.
LTV: Nippes, Aumann; Kreckler (8), Reinarz (6/2), Menzlaff (5), Janssen (5/2), Jansen (3), Born (3), Pallach (1), Munkel (1), Gila (1), Loschinski, Lajnef

Quelle: Westdeutsche Zeitung Burscheid
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Erleichterung beim LTV

Drittligist Leichlinger TV benötigte gestern Abend aber eine lange Anlaufzeit, um Aufsteiger Adler Königshof 33:25 (16:16) zu schlagen. Die Fachleute unter den 450 Zuschauern in der Smidt-Arena staunten nicht schlecht: 16:16 stand es zur Pause zwischen dem als Drittliga-Titelfavoriten gehandelten LTV und dem biederen Aufsteiger Adler Königshof. Die Verwunderung bezog sich auf die lasche Vorstellung der Gastgeber, der in der Deckung nicht zupackte, wie schon gegen Friesland und in Rheinhausen unerklärliche Fehler einstreute und einen Gegner stark machte, der deutlich schwächer besetzt ist.
Erst mit Wiederanpfiff lief es vom Anpfiff des ganz schwachen Schiedsrichtergespanns Menne/Thiele besser. Kompromisslose Abwehrarbeit und deutlich mehr Tempo sorgten für die rasche klare Führung. Erstaunlich aber, was sich zwischen der 37. und 39. Minute abspielte. Zunächst kassierte Adler eine Zeitstrafe, weil die Physiotherapeutin zu früh aufs Feld geeilt war. Jens Reinarz machte das 21:17, wurde im Wurf gefoult: Dennis Tenberken wurde hinausgestellt. Das soll Trainer Hubert Krouss zu heftig reklamiert haben – rote Karte! Zu Dritt kassierten die tapferen Gäste nicht einen Gegentreffer. Der trotz des ein oder anderen Patzers beste Leichlinger David Kreckler machte das entscheidende 22:17. Leichlingen stand hinten weiter bombenstark, Königshof war mit den Kräften und somit auch dem Latein am Ende. Reinarz, früh mit zwei Strafwüfen gescheitert, und Achim Jansen ließen sich von Kreckler inspirieren. Ab dem 27:19 durch den vor der Pause sehr ordentlichen Tim Menzlaff sprach einiges für einen Kantersieg. Trotz der mäßigen Vorstellung ist Leichlingen dank des 33:25 mindestens bis heute Abend Tabellenführer – muss sich aber mächtig steigern, um in acht Tagen beim spielstarken Tus Wermelskirchen zu bestehen.

Quelle: Solinger Tageblatt online
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