Vorberichte: TSG A/H Bielefeld - Leichlinger TV

LTV geht mit einer Unbekannten auf Reisen
Vor der Partie bei der TSG A-H Bielefeld sitzt den Drittliga-Handballern des Leichlinger TV noch der Stachel vom Remis in Gummersbach im Fleisch. Am Sonntag wollen sie sich beim Tabellenzwölften ihre Favoritenrolle ausfüllen. Ob die Welt wirklich untergeht, zeigt sich erst in zwei Wochen. Dann endet bekanntlich der Kalender der Maya. Mit Prophezeiungen darüber, ob die Welt der Handballer des Leichlinger TV nach dem Wochenende noch in den Fugen ist, gestaltet es sich etwas anders. Sollte kosmische Kräfte ihre Finger aus dem Spiel halten, endet die Partie des Drittligisten bei der TSG A-H Bielefeld am Sonntagabend gegen 18.40 Uhr.
Aber Trainer Frank Lorenzet muss sich so lange nicht gedulden, bis er weiß, ob sein Team erfolgreich sein wird, oder eben nicht. Denn: "Es ist meiner Mannschaft schon in der ersten Minute anzumerken, ob sie die richtige Einstellung an den Tag legt." Das ist seinen Schützlingen zuletzt nicht gelungen. Beim VfL Gummersbach II ließen sie ihr Potenzial schlummern und den Gegner beim 31:31 zu einem unerwarteten Punkt kommen. Es war der sechste Zähler, den der LTV in fremden Hallen nicht einfahren konnte und nach dem Remis in Rheinhausen der zweite, der den Coach wirklich wurmt. "Denn die Mannschaft hat ja bewiesen, dass sie es kann" (Lorenzet), aber sie streut eben mit Konstanz Unkonstanz in ihre Darbietungen ein.
An der Ausgangslage ändert die Wankelmütigkeit für Sonntag (Spielbeginn: 17 Uhr) nichts. "Da müssen wir nicht drumherumreden: Wir sind klarer Favorit, alles andere als ein Sieg wäre eine Mega-Enttäuschung", sagt Lorenzet. Aus vier Partien hat die ehemalige TSG Altenhagen-Heepen zuletzt keinen Punkt geholt. Ein Grund dafür sind einige verletzte Leistungsträger, etwa der ehemalige Leichlinger Florian Korte, dem vor wenigen Tagen zum zweiten Mal ein Kreuzband gerissen ist. Von der Verfassung von vor zwei Jahren, als der LTV zweimal geschlagen und Platz drei erreicht wurde, sind die Bielefelder inzwischen weit entfernt. Für sie geht es einzig gegen den Abstieg.
"Wir gehen das Spiel – wie gegen jeden anderen Gegner auch – zu 100 Prozent vorbereitet an", verspricht Lorenzet. Darauf vertrauen, dass ihm seine Mannschaft drei Tage nach seinem 45. Geburtstag ein verspätetes Geschenk bereitet, darf er vermutlich nicht. So sitzt denn auch am Sonntag voraussichtlich neben einem kompletten Kader wieder eine Unbekannte mit im Bus, die sich erst beim Start der Partie zu erkennen gibt.

Quelle: Rheinische Post online
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Zwei Spiele sind für die Handballdrittligisten vor der Winterpause noch zu absolvieren. Der Leichlinger TV hat vier Pluspunkte aus diesen Partien fest eingeplant. Die Voraussetzungen für die Pirates sind am Sonntag gegen die TSG A-H Bielefeld (Anwurf 17 Uhr, Seidenstickerhalle, Bielefeld) die gleichen wie am vergangenen Spieltag. Die Mannschaft von Trainer Frank Lorenzet muss auswärts bei einem Team aus dem unteren Tabellendrittel  antreten und gilt als hoher Favorit.
Beim VfL GummersbachII  ging das schief. Durch den unerwarteten Punktverlust büßte der  LTV seinen zweiten Tabellenplatz ein. Aus diesem Grund nimmt Lorenzet seine Spieler diesmal besonders in die Pflicht: „Wir müssen endlich lernen, jeden Gegner erst zu nehmen und auch gegen vermeintlich schwache Teams über 60 Minuten vollen Einsatz bringen.“ Diesen Forderungen können am Sonntag alle Spieler nachkommen, denn der Kader ist komplett.

Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid
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