LTV stellt Frielingsdorf als Manager vor

Umbruch schreitet voran

Der 38-Jährige schließt die letzte Lücke beim Handball-Drittligisten, die der entlassene Frank Lorenzet hinterlassen hat.

In sportlicher Hinsicht bekommt der Leichlinger TV die Entlassung Frank Lorenzets zumindest bisher nicht zu spüren, nun will der Verein auch auf Führungsebene die letzte Lücke nach der Ära des ehemaligen Trainer-Managers geschlossen haben: Der Handball-Drittligist stellte am Montagabend Niklas Frielingsdorf als neuen Manager vor. Der 38-Jährige soll bei den Blütenstädtern unter anderem Aufgaben im Bereich Marketing, Sponsoring, Spieltagsorganisation und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen.

Frielingsdorf ist einer von mehreren Personen, die in der Blütenstadt das Lorenzet-Erbe antreten. Heino Kirchhoff, den sportlichen Leiter, präsentierte der Verein als ersten Nachfolger. Dieser lotste Lars Hepp, der weiterhin keinen Vertrag hat, als neuen Trainer in die Blütenstadt. Zudem installierte Gesellschafter-Sprecher Günther Steffens bereits zum 1. August, rund eine Woche bevor er Lorenzet von seinen Aufgaben entband, Karin Hanebeck als Buchhalterin.Und nun Frielingsdorf. Der ausgebildete Sportredakteur arbeitet hauptberuflich als Marketing-Manager in Ratingen. In der Handball-Branche war er zuletzt beim Zweitligisten HC Rhein Vikings als Leiter Medien und Kommunikation tätig, ehe sich beide Parteien im vergangenen Juni nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen konnten. „In dieser Zeit habe ich viel in den Bereichen Sponsoring, Marketing und Spieltagsorganisation mitgearbeitet. Das Aufgabenprofil bei den Pirates passt also optimal zu mir“, sagte Frielingsdorf, der bis ins Alter von 29 Jahren unter anderem bei der HG Remscheid und dem TuS Wermelskirchen aktiv Handball spielte.

Generell sieht der neue Mann noch viel Nachholbedarf beim LTV. „Die ersten Eindrücke waren positiv, es ist aber noch viel zu tun“, sagte Frielingsdorf. Vor allem in puncto Öffentlichkeitsarbeit sind einige Ligakonkurrenten noch einen Schritt voraus. Das sieht auch Frielingsdorf so, der auch den bisher eher reizlosen Auftritt in den Sozialen Medien mit Bewegtbild und seiner Erfahrung professionalisieren will. Generell müsste rund um den LTV eine eine neue „Aufbruchstimmung“ erzeugt werden, sagte der neue Manager. Zwar sei in der Vergangenheit nicht alles schlecht gewesen, aber unter anderem „bei den Zuschauerzahlen kann man sicher mehr machen“, sagte Frielingsdorf. Auch Steffens hofft, dass durch die verteilten Aufgaben nun von jedem Einzelnen „mehr abverlangt“ werden könne, als dies bei der „One-Man-Show“ von Lorenzet der Fall gewesen sei.

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