Vorbericht zum Heimspiel gegen Großenheidorn

Leichlingen. Auf dem sprichwörtlich letzten Loch pfeifen derzeit die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV. Durch die anhaltende Personalnot haben die Pirates mit großen Problemen im Training als auch bei der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel zu kämpfen. Am Samstag (18 Uhr) empfängt die Mannschaft von Trainer Lars Hepp den Abstiegskandidaten MTV Großenheidorn. Die Niedersachsen rangieren ähnlich wie die SG Langenfeld mit gerade einmal sechs Punkten tief im Tabellenkeller und haben bereits jetzt schon fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. „Die werden um eine ihrer letzten Chancen kämpfen. Ich bin mir sicher, dass wir einen sehr motivierten Gegner sehen werden“, sagt Hepp, der sein Team in Anbetracht der Möglichkeiten bei weitem nicht in der Favoritenrolle sieht.

Schon im Hinspiel taten sich die Leichlinger beim 36:34-Erfolg extrem schwer, nur dank einer konzentrierten Schlussphase reichte es für die beiden Punkte. Und Hepp hatte damals schon von einem glücklichen Sieg gesprochen. „Wir müssen jetzt alle Kräfte bündeln und aus der Notsituation eine Tugend machen“, so der Coach weiter.

Nach Tim Menzlaff und Valdas Novickis ist nun auch für Henning Padeken die Saison vorzeitig beendet. Der Rückraumspieler zog sich am vergangenen Wochenende bei der 20:25-Niederlage gegen den Tabellennachbarn TSV GWD Minden II einen Bruch des Kahnbeines zu und wird in der nächsten Woche am Handgelenk operiert. Bei Hendrik Rachow gibt es derzeit Beschwerden an der Bandscheibe, ein Einsatz ist ebenfalls nicht möglich. Hinzu kommt der fehlende Urlauber Kris Zulauf und dazu hinderte die Grippewelle unter der Woche einige Spieler an der Teilnahme des Trainings. „Wir wollen in jedem Fall wieder mehr investieren, als das gegen Minden der Fall war. Ich hoffe mal, dass wir die Punkte irgendwie bei uns behalten können“, meint Hepp, der schon schwere Wochen auf sich und sein Personal zukommen sieht.

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