Pirates bei Eintracht Hagen in der Außenseiterrolle

(NF) Leichlingen. Keine Frage, der erste Saisonerfolg am vergangenen Spieltag gegen den OHV Aurich hat allen Beteiligten rund um Handball-Drittligist Leichlinger TV immens gut getan. „Natürlich ist einiger Druck abgefallen und es ist toll, dass wir uns endlich belohnen konnten. Dennoch müssen wir natürlich weiterarbeiten und versuchen, in den kommenden Spielen weitere Zähler einzufahren“, sagt LTV-Trainer Lars Hepp. 

Dass dieses Unterfangen gerade beim kommenden Kontrahenten allerdings alles andere als einfach wird, ist ihm durchaus bewusst. Schließlich geht es am Freitagabend (19.30 Uhr) für die Pirates zum Zweitliga-Absteiger Eintracht Hagen, der sich den direkten Wiederaufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse auf die Fahnen geschrieben hat und derzeit mit 11:3-Punkten auf dem dritten Tabellenplatz liegt. 

Für den Leichlinger Übungsleiter ist das Gastspiel seines Teams zugleich eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Hatte Hepp doch zwischen 2013 und 2017 an der Seitenlinie das Sagen bei den Grüngelben und schaffte in dieser Zeit unter anderem den Aufstieg in die zweite Liga. „Dieser Umstand spielt für uns aber natürlich keine Rolle. Wir wollen versuchen, eine gute Leistung zu zeigen und das Bestmögliche für uns herauszuholen - auch wenn wir in diesem Spiel sicher der klare Außenseiter sind und nichts zu verlieren haben“, sagt der LTV-Coach. 

Personell haben die Blütenstädter gleich zwei Hiobsbotschaften zu verkraften: Während der gegen Aurich verletzt ausgeschiedene Christoph Gelbke (Knöchel) seine Blessur rechtzeitig überwunden haben sollte, hat es in Alexander Senden und auch Bastian Linnemannstöns gleich zwei Akteure schlimmer erwischt. Senden hat sich gegen Aurich einen Bänderriss im Knöchel und Linnemannstöns eine schwere Knieverletzung zugezogen. Das Duo wird vorerst ausfallen. Auch ein Einsatz des langzeitverletzten Spielmachers Valdas Novickis kommt noch zu früh. 

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