Presseberichte: Leichlinger TV - SG Ratingen

Verdienter Erfolg gegen Ratingen

Erzielte wichtige Treffer in der Schlussphase: Henning Padeken
Erzielte wichtige Treffer in der Schlussphase: Henning Padeken

Am Freitagabend konnten die Leichlinger Handballer im zweiten Heimspiel den zweiten Sieg einfahren und für einen Tag die Tabellenführung in der dritten Liga West übernehmen. Lediglich zu Beginn hatte die Mannschaft von Trainer Frank Lorenzet gegen die immer noch punktlose SG Ratingen Probleme, am Ende stand aber ein verdienter 35:32 (17:14)-Erfolg.
Vor nur 250 Zuschauern im Smidt-Forum waren die Ratinger zunächst der erwartet unangenehme Gegner. Beim Spielstand von 6:8 (13.) nahm Lorenzet die erste Auszeit. Die kurze Pause mit Traineransprache schien dem LTV gut getan zu haben. Aus dem 6:8-Rückstand wurde eine 11:8-Führung (21.). Bis zur Pause verteidigte man diesen Vorsprung.
Nach dem Seitenwechsel bäumte sich der Gast noch einmal auf und glich zum 18:18 (35.) aus. Doch die Leichlinger wurden nicht nervös und holten sich die Kontrolle über das Spiel schnell zurück. Vor allem Leichlingens Neuzugang Mike Schulz blühte auf und markierte gegen seinen Ex-Verein zehn Treffer. Der LTV setzte sich auf 24:19 (43.) ab, ehe auch die Ratinger mit einer Auszeit versuchten, das Ruder noch einmal herum zu reißen.  Bis auf 24:21 (46.) konnten sie anschließend verkürzen, als die Hausherren dann aber das 31:26 (55.) erzielten, war die Vorentscheidung gefallen. „Ich bin sehr erleichtert, dass wir immer noch ungeschlagen sind und mit 5:1 Punkten einen guten Saisonstart hingelegt haben“, freute sich Lorenzet.

Leichlingen: Vukas, Bungart, Fuchs; Schulz (10/5), Kreckler (6), Hilger (5), Novickis (5), Padeken (4), Lajnef (2), Hansen (2), Barwitzki (1), Zechmeister

Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid
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LTV schlägt Ratingen mit Mühe

Wer am späten Freitagabend in die Gesichter der Leichlinger Handballer blickte, sah einen interessanten Mix: Erschöpfung, Skepsis und Erleichterung machten sich breit, als im Match gegen die SG Ratingen die Schlusssirene ertönte und die Leichlinger am dritten Spieltag der Saison ihren zweiten Sieg gesichert hatten. "Wenn man gewinnt, sollte man erst einmal zufrieden sein", sagte Frank Lorenzet unmittelbar nach Spielende. Mit der Entstehung des 35:32 (17:14) war der gewohnt kritische Coach allerdings nicht ganz glücklich.
Den Grund war für die Zuschauer im spärlich gefüllten Smidt-Forum offensichtlich. Die spielerisch überlegenen Gastgeber schafften es über die gesamten 60 Minuten nicht, sich entscheidend abzusetzen. Verantwortlich dafür waren vor allem sie selbst. Die "Pirates" leisteten sich zu viele Fehler.
Auch Ratingens Spielertrainer Simon Breuer war das fehlerhafte Auftreten des Favoriten nicht entgangen, umso mehr ärgerte er sich nach der Partie: "Wenn wir an unsere Grenze gegangen wären, hätten wir heute etwas mitnehmen können", meinte Breuer, der selbst fünf Treffer für seine Mannschaft beisteuerte. "Gegen ein Leichlingen in Normalform haben wir im Regelfall keine Chance. Heute war es aber möglich, etwas zu holen."
Der LTV hatte sich im ersten Durchgang trotz defensiver Schwierigkeiten einen knappen Drei-Tore-Vorsprung erarbeitet, den er nach und nach immer mehr benötigte. Denn als die Leichlinger auch in Durchgang zwei ihre "krassen individuellen Fehler" (Lorenzet) nicht abstellten, kam Ratingen heran und glich zwischenzeitlich sogar aus - 18:18 (35.). Weil Lorenzets Team in den folgenden Minuten aber seine beste Phase des Spiels hatte und dem Löwenrudel der SG zugleich die nötige Entschlossenheit fehlte, setzte sich der Favorit wieder ab. Die Vorentscheidung war das aber noch nicht. "Es ist immer das gleiche mit dieser Mannschaft", meinte Lorenzet leicht schmunzelnd. "Das Spiel ist erst sicher gewonnen, wenn wirklich 60 Minuten vorbei sind."
Auch wenn das Team am Freitag seine Nerven strapazierte, ist Lorenzet froh, einen gelungenen Saisonstart hingelegt zu haben. Zwei Siege, ein Unentschieden: Die Bilanz kann sich sehen lassen.

Leichlinger TV Vukas, Bungart - Lajnef (2), Novickis (5), Padeken (4), Hansen (2), Hilger (5), Schulz (10/5), Kreckler (6), Barwitzki (1)

Quelle: Rheinische Post
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