Spielbericht Leichlinger TV beim VfL Gummersbach II

Leichlingen. Bis zwölf Minuten vor dem Ende und einem 25:28-Rückstand sah für die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV die Welt noch in Ordnung aus und es bestanden zumindest die Chancen auf Zählbares. Doch in den letzten Minuten lief bei den Pirates rein gar nichts mehr zusammen und beim VfL Gummersbach II setzte es mit einem 27:39 (14:17) die bislang höchste Saisonniederlage. „Es war klar, dass dieser Punkt irgendwann kommen würde. Uns hat es heute leider mal richtig erwischt, in den letzten Minuten lief bei uns rein gar nichts mehr zusammen“, berichtete Trainer Lars Hepp, der einmal mehr große Mühe hatte, eine spielfähige Truppe zusammen zu bekommen. Kurzfristig waren in David Kreckler mit einer Grippe und A-Jugendspieler Nick Ludolph (Sprunggelenk) zwei weitere Alternativen ausgefallen. Wenigstens konnte man in Dirk Schumacher und Tim Zulauf zwei weitere Haudegen für einen Einsatz gewinnen. „Ich bin den Jungs sehr dankbar für ihr Mitwirken. Nur sieht man einfach, dass wir dadurch überhaupt nicht mehr eingespielt sind und entsprechend anfällig“, so Hepp weiter.

In Halbzeit eins wechselten sich Dennis Aust-Heide und Maik Schneider auf der Spielmacherposition ab, Christoph Gelbke musste einmal mehr auf die linke Rückraumposition ausweichen. Und laut Hepp habe die Mannschaft bis weit in die zweite Hälfte immer wieder gut dagegen gehalten und sich nach Kräften gewehrt. Große Probleme bereitete Rückraumspieler Fynn Herzig der LTV-Abwehr. Das große Nachwuchs-Talent aus dem Bundesliga-Kader brachte es am Ende auf stattliche 13 Treffer. Auf Seiten des LTV verdiente sich Tim Lindner ein Sonderlob. In Durchgang eins noch am Kreis aushelfend wusste Lindner im zweiten Abschnitt von der linken Rückraumposition zu gefallen und erzielte sechs Treffer. „Ich bin einfach nur froh, wenn wir die Osterpause erreicht haben“, sagte Hepp abschließend. 

Zurück

Premium Partner

Business Partner