Vorbericht für das Spiel in Longerich am Freitag

Leichlingen. Nach zwei Spieltagen hat eine Tabelle, egal in welcher Sportart, noch keine Aussagekraft. Auch in der dritten Liga nicht, wo die Handballer des Leichlinger TV den besten Saisonstart aller Teams erwischten und Rang eins belegen. Die Pirates haben mit 4:0-Punkten und 58:44-Toren den Platz an der Sonne erobert und werden gefolgt vom Longericher SC, der ebenfalls seine ersten beiden Partien gewinnen konnte. „Somit kommt es zu einem ersten Spitzenspiel. Die beiden Mannschaften verfolgen auch den Anspruch, am Saisonende weit oben zu stehen“, betont Trainer Lars Hepp, der erst seit zwei Wochen im Amt ist. Am Freitag Abend (20 Uhr) sind die Leichlinger in Köln-Chorweiler zu Gast und es wird danach höchstens nur noch eine Mannschaft in der Liga geben, die die weiße Weste verteidigen konnte. „Das gesamte Feld ist noch extrem dicht beisammen. Von daher brauchen wir uns auch mit der Tabelle nicht zu beschäftigen“, weiß der 40-jährige A-Lizenz-Inhaber.


Viel wichtiger wird die Herausforderung sein, eine Leistung wie in Halbzeit zwei gegen den letzten Gegner Volmetal hinzubekommen und eben nicht einen solch schwachen Auftritt wie in Durchgang eins hinzulegen. „Wir Spieler müssen aber nicht besonders motiviert werden für solch eine Partie. Wir alle wissen, was uns in Longerich erwarten wird“, erklärt LTV-Kapitän David Kreckler. Bis auf den an der Schulter verletzten Ivo Santos stehen auch alle Akteure für einen Einsatz bereit.

Die LSC-Handballer gelten als besonders heimstark und setzten in dieser Runde mit dem 28:26-Heimsieg über die Ahlener SG sowie den 31:28-Auswärtserfolg über den TSV GWD Minden II ebenfalls zwei Ausrufezeichen. „Das ist eine extrem homogene und verschworene Mannschaft. Wir werden dort schon am obersten Limit spielen müssen, um zu bestehen“, betont Hepp, der die Mannschaft noch aus seinen früheren Drittliga-Stationen TuS Wermelskirchen und VfL Eintracht Hagen bestens kennt.

In Philipp Ruch und Nils-Thorben Schmidt verfügen die Kölner über ein starkes Torhütergespann, auch in der Abwehr wird stets beherzt zugepackt. Gertjan Bongaerts und Dennis Mestrum stehen auf den Flügeln für ein ausgeprägtes TG-Spiel, im Rückraum gehören Marian Dahlke und Tim Coenen zu den herausragenden Kräften. Laut Hepp habe diese Mannschaft keinen wirklichen Schwachpunkt und darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine absolute Spitzenplatzierung in dieser Runde machen. Zunächst wird aber mindestens eine Mannschaft erst mal die ersten Minuspunkte dazubekommen. Und das wollen die Pirates unbedingt verhindern.

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