Vorberichte: Leichlinger TV - Ahlener SG

LTV gegen die Restzweifel

Im letzten Heimspiel erwartet der Leichlinger TV die Ahlener SG. Dabei treiben die Gastgeber gleich mehrere Gründe an, einen erfolgreichen Abend zu bestreiten.Es wird nette Worte geben. Schließlich soll Rainer Hantusch und Nico Wunderlich für ihre Zeit beim Leichlinger TV gedankt werden. Das Duo — Hantusch ist bereits bei Bergischen Panthern, Wunderlich wird zur HSG Menden-Lendringsen wechseln — wird morgen Abend gebührend verabschiedet werden.

Aber abseits schöner Gesten soll beim letzten Stelldichein in der Halle Am Hammer durchaus noch ernsthafter Handballsport geboten werden. Die Ahlener SG ist zu Gast, und gleich aus mehreren Gründen wollen der LTV und sein Trainer Frank Lorenzet den Abend erfolgreich bestreiten.

"Wir haben etwas gutzumachen nach dem etwas peinlichen 24:24 im 
Hinspiel", erinnert der Coach. Zudem bestehen weiterhin Restzweifel daran, dass die Leichlinger (die erneut ohne Matthias Aschenbroich auskommen müssen) Vizemeister werden. Zweifel, die bereits mit einem weiteren Punkt auszuräumen sind. Aber ein Sieg würde sich dennoch besser machen, zumal er die bislang gute Heimbilanz des Teams (elf Siege, zwei Niederlagen, ein Remis) noch einmal aufhübschen würde.
Statistisch bringt Ahlen nur ein recht kümmerliches Argument für 
einen Auswärtscoup mit: Gerade einmal ein Pünktchen hat die SG in dieser Saison in fremden Hallen zu fassen bekommen: Aber das 27:27 in Aurich am vierten Spieltag liegt schon mehr als sieben Monate zurück. Einzig zu Hause hat sich die Mannschaft zuletzt erfolgreich gezeigt. Siege über Nordhemmern und Edewecht haben sie immerhin die Rote Laterne loswerden lassen. "Seit klar ist, dass sie absteigen, spielen die Ahlener zwei Klassen besser", sagt Lorenzet.
Druck hat sein Team auch nicht mehr. Entsprechend locker kann es 
auftreten. Ein Fest wie gegen Hagen vor zwei Wochen müsse es gar nicht werden, sagt der LTV-Coach: eine gelungene Vorstellung, ein Sieg, eine ordentliche Kulisse — das würde reichen. "Wir wollen den Deckel draufschrauben auf eine gute Saison. Denn dass wir Zweiter werden können, mit großem Vorsprung auf alle Zweitliga-Absteiger — das haben uns die wenigsten zugetraut", resümiert Lorenzet.

Quelle: Rheinische Post online
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Pirates wollen Rechnen beenden

den nächsten beiden Wochenenden ist dies jedoch der Fall. Aufgrund des Pokalfinals am Samstag und des Champions-League-Finales am 19. Mai wurden vom Deutschen Handball-Bund auf Vorschlag der Drittliga-Vereine alle Partien der letzten beiden Spieltage um 30 Minuten auf 18.30 Uhr vorverlegt.

So empfängt der Leichlinger TV am Samstagabend zu dieser für ihn ungewöhnlichen Zeit den Absteiger Ahlener SG, um mit einem Sieg — "etwas anderes zählt für uns nicht“, so Trainer Frank Lorenzet —, einen schönen Ausstand vor heimischer Kulisse und zudem auch die endgültige Sicherung der Vizemeisterschaft feiern zu können.

"Zum einen haben wir aus dem Hinspiel, in dem wir mit einer peinlichen Leistung nur einen Zähler holen konnten, noch etwas gutzumachen; zum anderen brauchen wir noch einen Punkt, um jegliche Quer-Rechnerei, die uns noch den zweiten Platz kosten könnte, zu beenden“, erklärt Lorenzet und erwartet, dass sein Team im letzten Heimspiel der Saison noch einmal engagiert und konzentriert auftritt.

Verzichten muss der LTV-Coach weiterhin auf Matthias Aschenbroich, aber auch ohne "Aschi“ sollten die Pirates stark genug sein, um Ahlen auf Distanz zu halten. Nach der Partie können Fans und Spieler zusammen im Foyer das Fußball-Pokalfinale sehen. So macht die Verlegung des Spieltermins beim Leichlinger TV auch praktisch Sinn.


Quelle: Ksta online

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