Vorberichte: Leichlinger TV - GSV Eintracht Baunatal

LTV erwartet "ekliges" Spiel

In der Mangel: Valdas Novickis (Foto: RP)
In der Mangel: Valdas Novickis (Foto: RP)

Zu Hause läuft es. Vor einer Woche fuhr der Westdeutsche-Handballmeister Leichlinger TV in seinem dritten Heimspiel den dritten Sieg ein. Die letzte Niederlage im Smidt-Forum am Hammer gab es vor mehr als einem halben Jahr. Die gute Nachricht für alle Leichlinger Fans lautet vor dem anstehenden Spieltag daher: Auch morgen (19 Uhr, Smidt-Forum) spielen die "Pirates" wieder vor eigenem Publikum. Der Gegner GSV Eintracht Baunatal ist allerdings ein "echter Brocken", wie Trainer Frank Lorenzet betont.
"Das ist das bisher stärkste Team, auf das wir treffen", glaubt der Coach. Beim Blick auf den Saisonstart der Hessen ist das eine zunächst etwas verwirrende Einschätzung: Nach vier Niederlagen zum Saisonstart, holte der 13. der Tabelle erst am vergangenen Wochenende seinen ersten Sieg (32:27 beim TV Korschenbroich). "Man muss dabei aber auch sehen, gegen wen sie zuvor verloren haben", sagt Lorenzet. In der Tat sind die bisherigen Baunataler Gegner Dormagen, Hagen und Neuss keine Laufkundschaft und auch eine Niederlage gegen die unangenehmen Longericher ist keine Sensation. Für den Westdeutschen Meister ist dennoch klar: "Wenn wir im oberen Drittel mitspielen wollen, müssen wir vor allem unsere Heimspiele gewinnen", unterstreicht Lorenzet - und gibt damit die Marschroute vor.
Das Credo gilt freilich auch gegen Baunatal. Obwohl die Hessen in den vergangenen Jahren nicht in der West-Staffel der 3. Liga vertreten waren, kennen sich beide Teams zumindest flüchtig. Die Leichlinger absolvierten vor einigen Jahren ein Trainingslager in Baunatal. Auch in Testspielen trafen die Mannschaften schon aufeinander. Insgesamt gilt der kommende Gegner aber als der große Unbekannte der Liga.
"Ich kenne ehrlich gesagt keinen Spieler aus dem Team", sagt Leichlingens Linksaußen Moritz Barwitzki, der vom Zweitligisten TuS Ferndorf für eine Saison in die Blütenstadt ausgeliehen ist. Der 22 Jahre alte Spieler soll parallel zu seinen Einsätzen in der zweiten Liga in Leichlingen Spielpraxis sammeln. "Ich komme hier gut zum Zug", meint Barwitzki, der sich auf seiner Position in aller Regel mit Ousse Lajnef abwechselt.
Gegen Baunatal erwartet der Leichlinger Neuzugang ein "ekliges Spiel", wie er es umschreibt. "Es ist natürlich nie einfach, gegen die Teams zu spielen, die in der Tabelle unten drin stehen", meint der Handballer, dessen Trainer noch eine ganz andere Befürchtung hat. "Mit dem ersten Sieg im Rücken werden die ein extremes Selbstbewusstsein haben", ist sich Lorenzet sicher: "Es gibt mit Sicherheit deutlich angenehmere Zeiträume, um auf Baunatal zu treffen."

Quelle: RP
-------------------

Unangenehmer Gegner

Die erste Pflichtaufgabe haben die Leichlinger Drittligahandballer am vergangenen Wochenende erfüllt. Vier Punkte hatte Trainer Frank Lorenzet aus den beiden aufeinanderfolgenden Heimspielen gefordert, nach dem 37:34-Erfolg über die SG Ahlen ist der LTV im Soll. Am Samstag (Anwurf 19 Uhr, Smidt-Forum) will man nun gegen den GSV Eintracht Baunatal zwei weitere Zähler folgen lassen.
Der Gegner ist ein Liganeuling, mit bewegter Vergangenheit. Im Jahr 2013 gelang der Aufstieg in die zweite Bundesliga, dort musste man aber in der Saison 2014/2015 Insolvenz anmelden und den Rückweg in die dritte Liga Ost antreten. Vom Verletzungspech arg gebeutelt, konnte die Eintracht diese Klasse in der vergangenen Saison erst in den Relegationsspielen sichern.
Die Verletzungsmisere wiederholte sich in der aktuellen Spielzeit, nachdem die Eintracht in die Westgruppe transferiert wurde. Man startete mit 0:8 Punkten und fand sich schnell auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Ausgerechnet beim TV Korschenbroich, der dem LTV bislang die einzige Niederlage zufügte, gelang dann aber am vergangenen Spieltag der Befreiungsschlag. Mit einem 32:27-Sieg holte Baunatal die ersten Punkte und konnte die Abstiegsränge verlassen. „Das kommt für uns natürlich genau zum falschen Zeitpunkt. Der Kader der Eintracht ist mittlerweile wieder annähernd komplett und mit dem Selbstbewusstsein des ersten Saisonsiegs im Rücken, werden wir auf einen ganz unangenehmen Gegner treffen“, ist sich Lorenzet sicher.
Eine Niederlage können sich die Leichlinger allerdings nicht erlauben, wenn sie weiter oben in der Tabelle mitmischen wollen. Die Spitzenmannschaften aus Neuss und Hagen zeigten bislang keine Schwäche und haben immer noch eine weiße Weste.  Der LTV kann gegen Baunatal erneut auf seine bestmögliche Besetzung zurückgreifen. Zuversichtlich stimmt die derzeit überragende Form des Trios David Hansen, Valdas Novickis und Mike Schulz. Gegen Ahlen waren die drei für insgesamt 26 Treffer verantwortlich. In vielen Begegnungen reicht diese Marke bereits zum Sieg.

Quelle: Bergischer Volksbote Burscheid

--------------------

Zurück

Premium Partner

Business Partner